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·19. Januar 2026

Entscheidung mit Folgen? HSV verschärft Situation für Ladenhüter

Artikelbild:Entscheidung mit Folgen? HSV verschärft Situation für Ladenhüter

Ein Tribünenplatz kann im Profifußball manchmal mehr aussagen als jedes öffentliche Statement. Ein solches Signal setzte der HSV beim ersten Heimspiel des Jahres.

Adressat war ein Spieler, dessen Zukunft im Volkspark ohnehin auf wackligen Beinen steht. Die Nichtnominierung von Emir Sahiti gegen Borussia Mönchengladbach (0:0) war deutlich mehr als nur eine Momentaufnahme.


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Der Mittelfeldspieler, in der vergangenen Aufstiegsrückrunde und zu Saisonbeginn noch Stammkraft, gehörte zuletzt zu einer Reihe von Akteuren, die von einer Krankheit erwischt wurden. Aus diesem Grund fehlten Sahiti und andere gegen den SC Freiburg (1:2). In den Folgetagen fand er jedoch zurück zu seiner Fitness.

Der Kosovare ist längst wieder voll belastbar, sportliche Einschränkungen spielen keine Rolle. Dennoch entschied sich HSV-Coach Merlin Polzin dafür, ihm keinen Platz im Spieltagskader zu geben. Sogar Nachwuchsspieler Omar Megeed wurde bevorzugt. Für Sahiti, dessen Vertrag bis 2027 läuft, ist das ein weiteres deutliches Zeichen.

HSV hofft auf mehrere Abgänge

Denn sportlich hat der 27-Jährige im Volkspark seit Monaten keinen Fuß mehr in die Tür bekommen. Nach zwei kurzen Bundesliga-Einsätzen zum Saisonstart folgten ausschließlich Bank- oder Tribünenplätze. Lediglich im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Holstein Kiel (3:5 n.E.) durfte sich Sahiti als Joker versuchen. Trotz seines geschätzten Auftretens gilt er intern als klarer Verkaufskandidat.

Wie die Mopo berichtet, dürfte die Kaderentscheidung gegen Gladbach den Wechseldruck weiter erhöht haben. Der HSV will sein Aufgebot vor dem Ende der Transferperiode entscheidend verkleinern und machte einmal mehr deutlich, bei wem die Perspektive fehlt. Dem Abgang von Anssi Suhonen sollen in den kommenden Tagen weitere Deals folgen. Ob auch Sahiti dazugehört, wird sich spätestens am 2. Februar zeigen.

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