Heuer Fernandes äußert sich zu HSV-Gerüchten im Tor | OneFootball

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·19. Januar 2026

Heuer Fernandes äußert sich zu HSV-Gerüchten im Tor

Artikelbild:Heuer Fernandes äußert sich zu HSV-Gerüchten im Tor

Nach dem Winter-Abgang von Daniel Peretz klafft zwischen den HSV-Pfosten eine personelle Lücke. Während die Verantwortlichen auf dem Transfermarkt nach einer Lösung suchen, gibt sich Stammkeeper Daniel Heuer Fernandes betont gelassen.

Der 33-Jährige macht keinen akuten Handlungsdruck aus und wähnt sich trotz seines fortgeschrittenen Fußballer-Alters in bester Verfassung. Eine mögliche Überlastung oder Verletzungsgefahr bereitet ihm keine Sorgen. „Damit das so bleibt, will ich genauso weitermachen wie bisher“, erklärte Heuer Fernandes nach dem Remis gegen Borussia Mönchengladbach (0:0).


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Ein bewusstes Steuern seiner Belastung hält er sogar für kontraproduktiv: „Wenn man jetzt anfangen würde, etwas zu steuern, wäre die Gefahr größer.“ Seine bisherige Karriere, die weitgehend verletzungsfrei verlief, bestärkt ihn in dieser Haltung.

Heuer Fernandes lobt HSV-Talente!

Doch selbst für den Fall der Fälle sieht der HSV-Schlussmann die Mannschaft gut gerüstet. Ausdrücklich betonte Heuer Fernandes sein Vertrauen in die jungen Torhüter im Kader. „Wir sind gut aufgestellt“, stellte er klar und hebt insbesondere die Nachwuchskeeper Hannes Hermann und Fernando Dickes hervor. „Die Jungs, die da sind, geben Vollgas. Wenn es mal nötig ist, können sie einspringen und dann auch performen. Das sind alles gute Jungs, deswegen bin ich da ganz entspannt.“

Tatsächlich deutet aktuell vieles darauf hin, dass das 20-jährige Eigengewächs Hermann im Stadtderby gegen den FC St. Pauli (Freitag, 20.30 Uhr) erneut und somit bereits zum dritten Mal in Folge Teil des Bundesliga-Kaders sein wird.

Denn die externe Torwartsuche des HSV verlief bislang ohne Erfolg. Namen wie Stefan Ortega (Manchester City) oder Kevin Müller (1. FC Heidenheim) tauchten zwar kurzzeitig in der Gerüchteküche auf, verschwanden jedoch ebenso schnell, wie sie gekommen waren. Auch Nicolas Kristof von der SV Elversberg gilt im Winter nicht als realistische Option. Die Saarländer wollen sich im Aufstiegsrennen nur ungern von einem weiteren Leistungsträger trennen und verspüren nach dem Acht-Millionen-Transfer von Younes Ebnoutalib keinen Verkaufsdruck.

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