Anfield Index
·15. September 2026
„Er ist besser als Konaté“ – Liverpool-Legende lobt Verteidiger

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·15. September 2026

Liverpool war gegen Fulham schwach, im Angriff harmlos, im Ballbesitz unsauber und glücklich, überhaupt einen Punkt mitzunehmen. Ein 0:0 an der Anfield Road kann sich manchmal noch respektabel anfühlen, doch dieses hier wirkte wie eine Warnsirene. Über lange Phasen fehlten Andoni Iraolas Team Rhythmus, Autorität und jeder echte Funke. Doch inmitten der Frustration ragte eine Figur heraus, und sie könnte einen Hinweis darauf gegeben haben, wo Liverpools künftige Stärke liegen wird.
Laut John Aldridge vom Liverpool Echo war Jeremy Jacquet einmal mehr der größte Lichtblick. Das wirkt fair. Der 21-Jährige zeigte die spielentscheidende Defensivaktion der Partie, als er Alisson Becker und Ryan Gravenberch mit einer verzweifelten Klärungsaktion rettete und Gonzalo Garcia den Treffer verwehrte. Es war mutig, wachsam und voller Entschlossenheit, genau die Art von Eingriff, die das Momentum verändert und Punkte rettet.

Foto: IMAGO
Das war kein Einzelfall. Jacquet hat bereits ein Faible für dramatische Momente gezeigt, nachdem er im vergangenen Monat gegen Nottingham Forest mit einem wichtigen Block auf der Linie ein Gegentor verhindert hatte. Liverpool brauchte diese Momente, und genau das ist ein Teil des Problems. Die Mannschaft wirkte schon viel zu oft anfällig, und ohne die Eingriffe des Franzosen sähe das Bild zum Saisonstart noch deutlich düsterer aus.
Aldridge hielt sich mit seiner Einschätzung nicht zurück: „Jeremy Jacquet ist ein besserer Spieler als Ibrahima Konate. Er ist viel besser als Konate, zumindest im gleichen Alter.
„Nach dem, was wir bislang gesehen haben, wirkt er wie ein absoluter Volltreffer. Ich denke, Giovanni Leoni wird ebenfalls eine richtig gute Verstärkung sein, wenn er seine Verletzung überstanden hat. Wir wissen natürlich nicht, was nach diesem Jahr mit Virgil van Dijk passiert, wenn sein Vertrag ausläuft; insofern ist das mit den beiden in der Innenverteidigung ein Pluspunkt. Die Zukunft auf dieser Position sieht vielversprechend aus. Wir brauchen nur auch anderswo im Team mehr davon.“
Große Worte und vielleicht noch etwas verfrüht, doch der Kern der Aussage lässt sich schwer abtun. Jacquet hat sich schnell eingelebt, und Innenverteidiger in seinem Alter lassen die Premier League normalerweise nicht so früh schon so gut beherrschbar aussehen.
Liverpool zahlte zunächst 55 Mio. Pfund, um ihn von Rennes zu verpflichten, eine Summe, die angesichts seiner begrenzten Erfahrung im Profibereich für hochgezogene Augenbrauen sorgte. Fünf Spiele nach dem Beginn seiner Karriere an der Anfield Road wirkt es bereits weniger wie ein Risiko und mehr wie ein kluges Urteil. Er hat Gefahrensituationen stark gelesen, seinen Strafraum mit Reife verteidigt und jene wertvolle Eigenschaft gezeigt, die jeder Top-Innenverteidiger braucht: Ruhe mitten im Chaos.
Das ist wichtig, weil Liverpool in anderen Mannschaftsteilen ein ernstes Problem hat. Die Mannschaft kreiert nicht genug, kontrolliert Spiele nicht gut genug, und zu viele Spieler treiben einfach durch die Partien. Jacquet kann das nicht alles allein lösen. Kein Verteidiger kann das. Doch wenn ein Team ins Wanken gerät, kann das Auftauchen eines jungen Innenverteidigers mit Nervenstärke, Timing und Präsenz für Stabilität sorgen.
Es ist vernünftig, sich nicht zu sehr hinreißen zu lassen. Fünf Spiele sind fünf Spiele. Trotzdem ist da schon jetzt etwas an ihm, dieses Gefühl, dass sich das Spielfeld vor ihm öffnet und er versteht, was gebraucht wird. Liverpool war gegen Fulham furchtbar, aber Jacquet gab den Fans einen Grund, über das Chaos hinauszublicken und zu glauben, dass hinten etwas Solides aufgebaut wird.
Aus Sicht eines Liverpool-Anhängers trifft dieser Bericht genau ins Schwarze. Das Spiel gegen Fulham war schwer anzusehen, und es hat keinen Sinn, das schönzureden. Liverpool wirkte ideenlos und nicht spritzig genug. Aber wenn man nach etwas Ermutigendem sucht, fällt der Blick sofort auf Jeremy Jacquet.
Am meisten sticht nicht nur die Klärungsaktion oder der Block heraus, sondern seine Persönlichkeit. Er wirkt wie ein Spieler, der Verantwortung übernehmen will. Das ist bei einem jungen Innenverteidiger im englischen Fußball etwas Seltenes. Viele brauchen Monate, nur um sich zurechtzufinden. Jacquet wirkt bereits jetzt bereit, das Kommando zu übernehmen.
Dazu kommt das größere Bild. Wenn die Zukunft von Virgil van Dijk weiter ungewiss bleibt, braucht Liverpool die nächste Verteidiger-Generation, die schnell heranreift. Jacquet scheint dazu in der Lage zu sein. Nimmt man einen fitten Giovanni Leoni noch dazu, dann hat der Klub jede Chance, für Jahre ein starkes defensives Gerüst aufzubauen.
Die Sorge ist, wie im Bericht hervorgehoben, dass das Versprechen in der Innenverteidigung in anderen Bereichen der Mannschaft nicht gespiegelt wird. Liverpool braucht anderswo mehr Qualität, mehr Energie und mehr Kreativität. Wenn aber einer der wenigen Lichtblicke in einer schwachen Vorstellung ein 21-jähriger Verteidiger ist, der mit so viel Autorität spielt, dann haben die Fans jedes Recht, zufrieden zu sein. Jacquet wirkt, als gehöre er genau hierhin.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































