Erfolgreicher Abend in vielfacher Hinsicht: Was das erstes Länderspiel für Deutschland für Said El Mala und den 1. FC Köln bedeutet | OneFootball

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·2. Oktober 2026

Erfolgreicher Abend in vielfacher Hinsicht: Was das erstes Länderspiel für Deutschland für Said El Mala und den 1. FC Köln bedeutet

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Erfolgreicher Abend in vielfacher Hinsicht: Was das erstes Länderspiel für Deutschland für Said El Mala und den 1. FC Köln bedeutet

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Matthias Wilhelm

2 Oktober, 2026

Seit 2019 musste der 1. FC Köln auf seinen nächsten deutschen Nationalspieler warten. Am Donnerstagabend in München bereitete Said El Mala beim 2:0-Sieg von Deutschland gegen Serbien diesem Warten ein Ende. Nachdem der Kölner zunächst auf der Bank Platz nehmen musste, wurde er zur zweiten Halbzeit eingewechselt und lief damit erstmals für das DFB-Team auf. Dieser Einsatz soll nicht nur der Anfang einer langen Nationalmannschaftskarriere sein, sondern sich sowohl für El Mala selbst als auch für den FC lohnen.

Nachdem viele Fans es schon lange gefordert hatten, gab Said El Mala nun in der Nations League gegen Serbien sein Debüt für Deutschland. Bundestrainer Jürgen Klopp brachte den Flügelspieler in der Halbzeit, womit er zum 44. Nationalspieler in der Geschichte des 1. FC Köln und zum 999. der Verbandsgeschichte wurde. Bei seinem Debüt versuchte El Mala über die linke Seite immer wieder die serbische Abwehr vor Probleme zu stellen, auch wenn ihm am Ende das letzte Glück fehlte.

Said El Mala im Trikot der deutschen Nationalmannschaft

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Come-on-fc.com berichtet aus der Allianz Arena in München

Jürgen Klopp befindet sich aktuell mitten in seiner ersten Länderspielphase als Bundestrainer. Nachdem es für den ersten Kader gegen die Niederlande in Amsterdam nur für ein Unentschieden reichte und das Team sein Heimspiel gegen Griechenland sogar verlor, war am Donnerstag in München gegen Serbien erstmals der zweite Kader im Einsatz – mit Erfolg. Während das erste Aufgebot deutlich näher am Kader der schwachen Weltmeisterschaft im Sommer war, stehen in der zweiten Gruppen viele junge und weniger erfahrene Spieler, die teilweise zum ersten Mal auf dieser Bühne auftreten. El Mala ist einer dieser Spieler. Letztendlich schlägt Deutschland die Gäste aus Serbien mit 2:0 und beschert Klopp damit seinen ersten Sieg.



Einsatz nach der Halbzeit

Seit der Kaderbekanntgabe fieberten nicht nur FC-Fans auf das Debüt von El Mala hin. Für einen Einsatz in der Anfangsformation reichte es zunächst allerdings noch nicht. Stattdessen erhielt der Freiburger Derry Scherhant den Vorzug. Während der Halbzeitpause deutete sich dann allerdings das lang Erwartete an. Vor allen anderen Ersatzspielern kam der Kölner zurück auf den Rasen, um sich aufzuwärmen. Wenige Minuten später stand er umgezogen und einsatzbereit am Seitenrand. Für ihn blieb Kapitän Serge Gnabry in der Kabine, der bereits in den ersten beiden Partien zum Einsatz kam. Als kurz nach Wiederanpfiff der Wechsel durch die Stadionmikrofone verkündet wurde, schallte der Name des Youngsters durch die Arena wie bei kaum einem anderen.

In den ersten Minuten nach seiner Einwechslung musste der Angreifer zunächst ins Spiel finden. Die beste Aktion von El Mala erfolgte anschließend in der 57. Minute, als er auf links den Ball bekam, sich diesen mit einem typischen El-Mala-Dribbling zurechtlegte und der Schuss anschließend leicht abgefälscht das lange Eck nur knapp verfehlte. Grundsätzlich war jedoch zu erkennen, dass die wenigsten Spieler bereits gemeinsam auf dem Platz standen. Laufwege wurden teilweise nicht gesehen und immer wieder schlichen sich kleine Fehler in der Abstimmung ein. Die junge deutsche Mannschaft war vor allem auf Sicherheit bedacht, was für den Kölner nicht zwingend von Vorteil war. Ähnlich wie beim FC probierte er jedoch immer, wenn sich die Gelegenheit bot, durch ein Dribbling die gegnerische Abwehrkette anzugreifen. Obwohl El Mala anschließend etwas unauffälliger wurde, braucht es nicht viel Phantasie für die Vorstellung, dass er irgendwann eine zentrale Rolle in dieser Mannschaft spielen kann.

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Nationalmannschaftsdebüt als Geldsegen

Das Debüt in der Nationalmannschaft bringt Spielern mittlerweile oft mehr ein als nur Anerkennung. Laut Medienberichten winken El Mala nun Bonuszahlungen von einigen Sponsoren. Aber auch dem FC könnte der Einsatz des Flügelspielers mittelfristig mehr Geld in die Kasse spülen. Ein Teil des deutschen Kaders zu sein, kann den Marktwert eines Spielers schnell ansteigen lassen. Womöglich geht es im kommenden Sommer also nicht mehr um eine Ablöse von 50 Millionen Euro, sondern um eine deutlich höhere Summe. Sollte sich El Mala im Saisonverlauf im Team von Klopp etablieren, ist eine weitere rasante Marktwertsteigerung nicht unrealistisch.

Eine kleine Finanzspritze könnte der FC zusätzlich durch den Einsatz von Ex-Torwart Jonas Urbig erhalten, der ebenfalls in München debütierte. Durch sein erstes Spiel soll eine Klausel aktiviert werden, welche die ursprüngliche Ablöse noch einmal um über eine Millionen Euro erhöhen soll. Das Länderspiel gegen Serbien könnte sich aus Kölner Sicht also gleich mehrfach gelohnt haben.

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