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·28. September 2026
Spieler des 1. FC Köln bei Nationalmannschaft: Warum Said El Mala für Jürgen Klopp interessant sein könnte

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Simon Bartsch
28 September, 2026
Am Sonntag verfolgte Said El Mala das Spiel der deutschen Nationalmannschaft von der Tribüne aus, am Donnerstag will er für genau diese auf dem Platz stehen. Und die Chancen stehen nicht schlecht.
Said El Mala hofft nun auf seine Einsatzzeit in der A-Nationalmannschaft (Foto: Milos Bicanski/Getty Images)
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Nach einigen individuellen Einheiten – unter anderem am Geißbockheim – begann am Sonntag das Unterfangen Nationalmannschaft. Said El Mala war im Laufe des Tages zur Mannschaft gestoßen, am Abend folgte der erste gemeinsame Auftritt. Der zweite Kader der DFB-Elf verfolgte im Augsburger Stadion den Auftritt des ersten Kaders gegen Griechenland. Ausgerechnet ein gebürtiger Kölner überzeugte bei der 0:1-Pleite noch am meisten. Mit Yann Aurel Bisseck stand der jüngste FC-Profi der Vereinsgeschichte auf dem Platz, nun schickt sich der wertvollste FC-Profi der Vereinsgeschichte an, sein Debüt in der A-Nationalmannschaft zu feiern. Bei der großen Spieler-Inventur von Jürgen Klopp bekommt nun also Said El Mala die Chance, vorzuspielen. Wie berichtet wählt Jürgen Klopp zu seinem Amtsantritt einen anderen Ansatz als seine Vorgänger. Der Chefcoach will die XL-Länderspielphase nutzen, um möglichst viele Spieler zu sehen, hat 44 Akteure in den Kader berufen.
Mehr zum Thema:>> Said El Mala äußert sich zu Jürgen Klopp
Auch, wenn die DFB-Elf die Begegnung gegen Griechenland verloren hat, dürfte El Mala mit dem Gesehenen zufrieden gewesen sein. Denn wie erwartet setzte Jürgen Klopp in beiden bisherigen Begegnungen auf klassische Flügelspieler. Nominell übernahm Kevin Schade diese Rolle auf Linksaußen. Der 24-jährige Außenspieler des FC Brentford startete in beiden Begegnungen von Beginn an auf der linken Seite. Allerdings klebte der gebürtige Potsdamer nicht an einer Außenlinie, Schade tauschte seine Position ab und an mit Karim Adeyemi. Während der Spieler des FC Barcelona ordentlich Dampf machte, blieb Schade vor allem gegen die Griechen eher unauffällig. Vom großen Glück waren aber beide Flügelspieler nicht verfolgt. Dennoch zeigten die bisherigen beiden Begegnungen, welche Rolle El Mala einnehmen könnte. Denn in den Umschaltmomenten ging es schnell nach vorne. Gerade Adeyemi suchte auch immer wieder gerne den Weg von Außen ins Zentrum und dann den Abschluss.
Ein Mittel, das El Mala beim FC bekanntlich immer wieder gerne anwendet. Von der Spielanlage scheint Klopps System durchaus zudem des Kölner Shootingstars zu passen. Tatsächlich kann sich der FC-Profi nun berechtigte Hoffnungen machen, in München am kommenden Donnerstag endlich sein Debüt zu feiern. Mit Derry Scherhant vom SC Freiburg befindet sich im zweiten Kader „nur“ ein weiterer nomineller Linksaußen. Auf den ersten Blick ähneln sich die Profile bemerkenswert: Sowohl El Mala als auch Scherhant kamen in der vergangenen Bundesliga-Saison auf 5,71 Dribblings pro 90 Minuten und waren auch ähnlich oft erfolgreich (2,77 El Mala, 2,64 Scherhant). Danach gehen ihre Profile jedoch auseinander. Während der Freiburger deutlich mehr mit zurück arbeitet, Zweikämpfe sucht und man ihm das vielleicht als mannschaftsdienlich auslegen könnte und häufiger den Ball erobert, zieht es El Mala wesentlich stärker zum Tor. Der Kölner kam pro 90 Minuten auf 3,15 Abschlüsse, Scherhant auf 2,09. Noch deutlicher wird der Unterschied bei den Schüssen aufs Tor (1,32 zu 0,67) und beim xG-Wert (0,46 zu 0,21).
El Mala ist damit nicht unbedingt der deutlich größere Dribbler der beiden – seine Besonderheit liegt vielmehr darin, wie häufig er aus seinen offensiven Aktionen selbst Torgefahr entwickelt. Ein Ansatz, der Klopp liegen dürfte. Allerdings gibt es natürlich weitere Spieler im Kader (Florian Wirtz, Lennart Karl, usw.), die diese Rolle ebenfalls einnehmen können und auch schon eingenommen haben. Vorerst wird sich dem 20-Jährigen nun ohnehin erst einmal die Chance bieten, sich im Training anzubieten. Denn El Mala sagte bereits in der vergangenen Woche im FC-Podcast: „Wer gut trainiert, der wird auch spielen – denke ich. Das liegt am Training. Ich hoffe, dass ich die Chance kriege, mich zu zeigen. Und dann liegt es nur an mir.“







































