Barçawelt
·14. September 2026
Eric García plaudert es aus: Flick entzieht Koundé den Stammplatz

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Jules Koundé gehört beim FC Barcelona nicht mehr zum absoluten Stammpersonal. Kein geringerer als Positionsrivale Eric García plaudert aus, dass er sich laut Hansi Flick auf häufigere Rechtsverteidiger-Einsätze gefasst machen soll.
Startelf gegen den FC Elche, Startelf gegen den Athletic Club, Startelf gegen den FC Valencia, Startelf gegen die UD Levante: Eric García kann sich nicht beklagen, was seine Einsätze nach bislang sieben Pflichtspielen in dieser Saison angeht. Einzig gegen Rayo Vallecano bekam er von Hansi Flick eine Verschnaufpause, während er in der Champions League gegen Feyenoord Rotterdam eine Rotsperre absitzen musste.
Interessant ist mit Blick auf seine Rolle, dass er in dieser Spielzeit bisher ausnahmslos als Rechtsverteidiger agiert. Auf der Position also, die unter Flick bisher eigentlich Jules Koundé gehörte. Aber das tut sie nicht mehr.
Der Franzose hatte in der erste Flick-Saison stark aufgespielt, ließ im vergangenen Spieljahr dafür nach. Nun scheint García auf der rechten Abwehrseite bis auf Weiteres die Nummer eins zu sein. Spannend: Nach Aussage des 25 Jahre alten Katalanen hat der deutsche Trainer ihn unlängst darüber unterrichtet, sich auf mehr Einsätze als Rechtsverteidiger gefasst zu machen. In Frage kommt García bekanntermaßen ja auch für die Innenverteidigung und das defensive Mittelfeld.
„Dieses Jahr hat Flick mich schon vorgewarnt, dass ich häufiger als Außenverteidiger spielen würde“, sagte er in einem Interview bei dem Radiosender SER Catalunya. Zwischen den Zeilen heißt das nichts anderes als: Koundé rückt mehr in den Hintergrund, zumal er mit seinen Leistungen nach der Sommerpause auch nicht sonderlich überzeugen kann. Der 27-Jährige wirkte im August und September erst zweimal von Anfang an mit.
Für García sei es „körperlich anspruchsvoller“, auf der Seite statt zentral zu agieren. Seinen Arbeit für die Mannschaft möchte Flick allerdings nicht missen. „Er hat mir gezeigt, dass ich auf mehr Positionen spielen kann, als ich gedacht hätte. Ich habe ihm schon scherzhaft gesagt, dass er mich eines Tages als Stürmer ausprobieren soll – das könnte lustig werden. Im zentralen Mittelfeld ist es etwas schwieriger, weil man mit dem Rücken zum Tor angespielt wird. Ich habe immer Innenverteidiger gespielt, aber als Außenverteidiger fühle ich mich wohl, auch wenn man mehr laufen muss“, so der spanische Weltmeister, der bei der Blaugrana unter Flick zunehmend an Wichtigkeit gewonnen hat. Das hatte neulich auch zur Folge, dass García zum dritten Kapitän der Mannschaft avanciert ist.
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