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·6. März 2026
Erst Enttäuschung, dann Stolz: U21 reist nach Wiedenbrück-Achterbahn zum Derby

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·6. März 2026


Daniel Mertens
6 März, 2026
Trotz des Remis gegen Wiedenbrück fand Trainer Evangelos Sbonias nach der Achterbahnfahrt der Gefühle Worte der Anerkennung für sein Team.

Evangelos Sbonias bei der U21
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Die Ereignisse ähnelten sich – und trotzdem war die Erkenntnis hinterher eine gänzlich andere: Die U21 kassierte – wie schon in Wuppertal – weit in der Nachspielzeit noch ein Gegentor. Und während der spielentscheidende Gegentreffer zur 0:1-Niederlage in Überzahl beim WSV für enttäuschte Mienen bei den FC-Spielern sorgte, war die Stimmung schon kurz nach dem Abpfiff in Wiedenbrück anders.
Zwar sanken die FC-Talente abermals beim Schlusspfiff enttäuscht zu Boden, doch nach dem 2:2-Ausgleich des SC Wiedenbrück bei mehr als einer Stunde in Überzahl wich der Frust schon auf dem Heimweg im Bus einer anderen Gefühlslage: „Am Ende fühlt es sich im ersten Moment nicht so gut an“, gab Trainer Evangelos Sbonias zu, „aber mit so einer langen Unterzahl und so einer jungen Mannschaft mit vier Spielern in der Startelf, die U19 spielen können, so einen Kampf abzuliefern und in der zweiten Halbzeit auch so stabil zu verteidigen, da kann man stolz auf die Jungs sein. Das habe ich ihnen auch gesagt. Es ist ein gewonnener Punkt und den haben sich die Jungs auch redlich verdient.“
Luis Stapelmann feierte dabei im Zentrum der Dreier-Abwehrkette sein Debüt in der Regionalliga West. Der 19-jährige Innenverteidiger rückte aus der U19 auf und spielte direkt über die vollen 90 Minuten. Sbonias bilanzierte auf Nachfrage von come-on-fc.com: „Er hat in Unterzahl seine Defensiv-Qualitäten voll reinwerfen können, hat viele Infights gehabt, viele Luftduelle, die er gut gemacht hat.“ Der Einstand sei jedoch nicht spurlos am Abwehrspieler vorbeigegangen: „Er wurde am Ende am ganzen Körper von Krämpfen geschüttelt, weil er sich so verausgabt hat.“
Insofern dürfte Stapelmann mutmaßlich eher nicht zur Startelf zählen, wenn die U21 schon am Samstag (16 Uhr) ihr nächstes Auswärtsspiel bei der U23 von Borussia Mönchengladbach bestreitet. Die Fohlen liegen aktuell mit 38 Punkten auf dem fünften Platz der Tabelle, vier Zähler und drei Plätze vor der U21. „Das wird eine komplett andere Nummer“, ahnte Sbonias im Vergleich zum Wiedenbrück-Spiel, „das ist auch eine junge Mannschaft, die einen anderen Ansatz hat.“
Offen bleibt, ob Sargis Adamyan dem FC in Rheydt wieder zur Verfügung stehen kann. Der armenische Leistungsträger fehlte am Mittwochabend aufgrund muskulärer Probleme, wie Sbonias berichtete: „Da müssen wir schauen, wie es bis Samstag aussieht.“ Fehlen wird auf jeden Fall Ilias Elyazidi nach seiner roten Karte.
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