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·2. August 2026

In welche Richtung geht es? So plant der 1. FC Köln mit Malek El Mala

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In welche Richtung geht es? So plant der 1. FC Köln mit Malek El Mala

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Hendrik Broschart

2 August, 2026

Anstatt mit den Profis ins Trainingslager nach Kitzbühel zu reisen, blieb Malek El Mala in Köln bei der U21. Der Youngster soll sich in der Kölner „Reserve“ für höhere Aufgaben empfehlen beim 1. FC Köln: Das ist der Plan mit Malek El Mala.

Am Samstag startete Malek El Mala mit der U21 in die neue Regionalligasaison – und war alles andere als zufrieden. Geschäftsführer Thomas Kessler hat für den Youngster einen speziellen Plan für die gemeinsame Zukunft ausgearbeitet.

Malek El Mala will es bei den Profis schaffen

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Die U21 des 1. FC Köln bestritt am Samstagmittag erfolgreich den Saisonauftakt vor heimischem Publikum und gewann mit 2:1. In der Anfangsformation der „Young Goats” gegen den SC Wiedenbrück stand auch Malek El Mala. Wirklich überzeugen konnte der ältere der El-Mala-Brüder aber nicht. Für den 21-Jährigen ist ein Einsatz für den Nachwuchs der Geißböcke nichts Neues. Schon in der vorangegangenen Saison sammelte der Stürmer Spielminuten, damals noch unter Evangelios Sbonias. Doch mit neuen Details bekommt sein Einsatz für die U21 mehr Gewicht.

In einer Medienrunde äußerte sich Geschäftsführer Thomas Kessler am vergangenen Donnerstag zur Entscheidung, El Mala nicht mit ins Trainingslager der Profis nach Kitzbühel reisen zu lassen. Was nach Ausbootung klingt, folgt einem konkreten Plan für eine gemeinsame Zukunft mit El Mala. Laut Kessler gehe es darum, den Youngster behutsam aufzubauen und ihm langfristig die Möglichkeit zu geben, sich für mehr zu empfehlen. So soll El Mala hauptsächlich in der U21 eingesetzt werden. Insbesondere die Verletzungshistorie des 21-Jährigen spiele eine ausschlaggebende Rolle: „Malek muss jetzt einfach mal über einen längeren Zeitraum gesund bleiben. Er kam ja schon aus einem Jahr voller Verletzungen bei der Viktoria zu uns. Leider hat er es auch nicht geschafft, im letzten Jahr bei uns tatsächlich das ganze Jahr zur Verfügung zu stehen.“

„Eines Tages beide El Malas im großen Stadion sehen“

U21-Coach Manuel Hartmann wird die zusätzliche Option in der Offensive seiner Mannschaft sicherlich begrüßen. Die Kölner starten mit hohen Ambitionen in die hart umkämpfte Regionalliga. Wie der technische Direktor Lukas Berg zuletzt in einem Interview mit dem „Kicker“ mitteilte, sind sie auch einem Aufstieg in die dritte Liga nicht abgeneigt. Laut Kessler ist dies ein Umfeld, das perfekt zu den individuellen Zielen El Malas passt: „Viel Spielzeit in der U21 bringt ihn jedes Spiel ein Stück weiter. Die U21 spielt eben auch eine gute Rolle in der Regionalliga. Das steht auf der Hand, aber das gilt nicht nur für ihn, sondern natürlich auch für die anderen Spieler, die hier sind oder in der U21 spielen. Wir beobachten diese Prozesse permanent, und sie müssen sich dem Wettbewerb natürlich stellen.“

Dazu halten die Verantwortlichen des Vereins dem 21-Jährigen alle Türen offen, um das nächste Kapitel seiner Karriere zusammen mit seinem Bruder zu schreiben: „Wenn er über einen längeren Zeitraum hinweg das nötige Volumen mitbringt, um auf diesem Niveau wettbewerbsfähig zu sein, dann hat er sicherlich Potenzial. Wir würden uns freuen, wenn wir eines Tages beide El Malas im Trikot des FC im großen Stadion sehen würden.”

Blasser Auftakt gegen Wiedenbrück

Zum Auftakt gegen Wiedenbrück gestern gelang es El Mala noch nicht, seine Qualitäten aufblitzen zu lassen. Bis auf eine Großchance gegen Ende der ersten Halbzeit blieb er gegen den ostwestfälischen Gegner blass. Zum Matchwinner avancierte dagegen sein Teamkollege Luis Labenz, der mit zwei Toren in einer durchwachsenen Partie den erfolgreichen Start in die neue Regionalligasaison perfekt machte. Ob der Plan des Youngsters und der Verantwortlichen des 1. FC Köln in der Personalie El Mala von Erfolg gekrönt sein wird, bleibt abzuwarten.


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