Borussia Dortmund
·30. August 2026
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·30. August 2026
Mit Svensson links in der Dreierkette sowie Beier auf der linken Schiene (zu den Personalien) und der gewohnten 3-4-3-Grundordnung ging der BVB die Aufgabe gegen einen HSV an, der im Spiel gegen den Ball zunächst erst hinter der Mittellinie attackierte, die eigene Hälfte eng machte. Und so entwickelte sich von Beginn an ein schwarzgelbes Powerplay. Nmecha schoss aus 20 Metern knapp über den Kasten, Guirassy zielte beim nächsten Angriff genauer: Karetsas‘ Zuspiel setzte er aus halbrechter Position, exakt 16,9 Metern vom Tor entfernt, mit 101,4 km/h flach unten links ins Netz (9.).
Schwarzgelb ließ dem Gegner kaum Luft zum Atmen, betrieb massives Gegenpressing, kam in Person von Karetsas (10./33.) zu weiteren Top-Gelegenheiten und zündete das Stadion an. Mit dem Fuß parierte Heuer Fernandes den Hammer von Karetsas und verhinderte das zweite Gegentor (41.). Die Stimmung im mit 81.365 Zuschauern ausverkauften SIGNAL IDUNA PARK war außergewöhnlich. Und gewöhnlich ist sie überragend…
Das Stadion explodierte, als Konstantelias in der Nachspielzeit das 2:0 erzielte. Beier, der Sekunden zuvor nach einem HSV-Freistoß auf der Torlinie geklärt hatte (ein Treffer hätte wegen Abseits jedoch nicht gezählt), bekam den Ball von Svensson, setzte sich auf dem linken Flügel durch, passte zu Konstantelias, dessen von Bornauw leicht abgefälschter Schuss im Netz landete. Mit der Bilanz von 14:0 Torschüssen und 68 Prozent Ballbesitz sowie einer hochverdienten 2:0-Führung ging es in die Kabinen.
Furios ging es weiter. Kobel wehrte Grönbaeks tückischen Schuss gekonnt ab (49.), im Gegenzug scheiterte Karetsas an Heuer Fernandes, den Nachschuss setzte Konstantelias knapp am linken Pfosten vorbei (50.). Das war leider seine vorletzte Aktion. Kurz darauf verletzte er sich, als er Jatta den Ball abjagen wollte und musste durch Sabitzer ersetzt werden.
In der gesamten zweiten Halbzeit – schon vor dem Wechsel – konnte der BVB nicht an die druckvolle, mitreißende Leistung der ersten 45 Minuten anknüpfen. Hamburg war allerdings auch aktiver als in Durchgang eins. Und so wurde es ein offenes Spiel, in dem der HSV am Anschluss schnupperte: Daka schoss knapp vorbei (67.). Kovac reagierte mit einem Dreifachwechsel: Mane, Inacio und Veerman ersetzten Ryerson, Karetsas und Nmecha (74.). Inacio sah keine 120 Sekunden später nach einem harten Einsteigen gegen Grönbaek die Rote Karte.
Der BVB kämpfte sich ins Spiel, hielt den HSV weg vom eigenen Tor und verpasste durch Veerman knapp die endgültige Entscheidung (90.)
BVB: Kobel – Gadou, Anton, Svensson – Ryerson (74. Mane), Nmecha (74. Veerman), Bellingham, Beier (84. Prates) – Karetsas (74. Inacio), Guirassy, Konstantelias (54. Sabitzer)Bank: Meyer, Silva, Albert, Reggiani
HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, Bornauw, Torunarigha (82. Nadir) – Jatta (82. Poulsen), Lokonga, Remberg, Lemke (89. Philippe) – Adeline (67. Stange), Grönbaek – Daka (67. Moffi)Bank: Tangvik, Elfadli, Nandja, Amoako







































