Erst Traumtor, dann Doppel-Blackout: Riera-Debüt bei Eintracht Frankfurt glückt nur bedingt! | OneFootball

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·6. Februar 2026

Erst Traumtor, dann Doppel-Blackout: Riera-Debüt bei Eintracht Frankfurt glückt nur bedingt!

Artikelbild:Erst Traumtor, dann Doppel-Blackout: Riera-Debüt bei Eintracht Frankfurt glückt nur bedingt!

Am Freitagabend trifft der FC Union zum Auftakt in den Spieltag der Bundesliga zuhause auf Eintracht Frankfurt. Die Hessen kommen dabei mit dem neuen Trainer, Albert Riera, an die Alte Försterei. 

Beide Teams hatten sich für diese Partie natürlich eine Menge vorgenommen und wollten die drei Punkte einfahren. Dabei stellten sich beide auf eine intensive Angelegenheit ein, denn Union kommt für gewöhnlich über den Kampf und unter dem neuen Coach wollten die Hessen erst einmal die Basics auf den Platz bekommen.


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Rein tabellarisch empfing der Neunte in der Bundesliga den Tabellenachten zum Nachbarschaftsduell. Nach Punkten konnte Union mit einem Sieg gleichziehen, vorbei an den Hessen ging es mit einem Sieg mit zwei Toren Unterschied, das war die Ausgangslage.

Intensives Spiel in Berlin

Das Spiel begann erst einmal sehr stimmungsvoll auf den Tribünen, auf dem Feld aber mit einer Abtastphase. Und dann gab es eine Pyroshow der Union-Anhänger, wodurch das Spiel erst einmal unterbrochen werden musste. Nach beinahe zehn Minuten Unterbrechung ging es dann weiter. Fußballerische Akzente gab es wenige. Frankfurt machte weniger Fehler als in den Wochen zuvor und Union hatte deswegen nicht viele Spielanteile oder Kontermöglichkeiten.

Die SGE erspielte sich durchaus den ein oder anderen Vorteil, hatte ein paar Flanken im Repertoire, aber oftmals fehlte die letzte Konsequenz oder die richtige Entscheidung im Offensivdrittel. Chaibi versuchte sich mal nach knapp mehr als 35 Minuten, Union sammelte die ersten ruhenden Bälle des Spiels. Und jetzt hatten die Köpenicker auch ihre zwei Möglichkeiten. Einmal war Kaua Santos zur Stelle, einmal schloss Ilyas Ansah zu hektisch ab. Ansonsten war bis zur Pause sehr wenig los. Es ging mit einem verdienten 0:0 in die Kabine.

Frankfurt-Traumtor hält nur kurz

Zu Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich zunächst einmal wenig. Die Unioner entwickelten nicht den ganz großen Druck, Frankfurt ging nicht das ganz große Risiko. Nach 55 Minuten kombinierten sich die Hessen mal gut durch, aber ein Höjlund-Abschluss war deutlich zu unpräzise und schlug am Außennetz ein. Es war weiterhin ein intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen, aber wenigen Torchancen. Für die Hesse war das angesichts der Gegentorflut der letzten Wochen ein Fortschritt.

Artikelbild:Erst Traumtor, dann Doppel-Blackout: Riera-Debüt bei Eintracht Frankfurt glückt nur bedingt!

Foto: Getty Images

Nach 75 Minuten wurde Derrick Köhn schön freigespielt, traf aus spitzem Winkel den Pfosten. Das war eine der besseren Chancen. Knapp 84 Minuten waren gespielt als es dann doch noch einen Geniestreich gab. Eintracht Frankfurt ging in Führung! Nach einer nicht gut geklärten Hereingabe nahm Nathaniel Brown den Ball Volley, traf ihn perfekt und schoss ihn in die linke Ecke. Aber: Nur 30 Sekunden später sorgte ein komplett unnötiges Höjlund-Foul nicht nur für einen Union-Elfmeter, sondern auch für die Ampelkarte. Leopold Querfeld schoss den Ball komplett ungefährlich in Richtung Tor, doch Santos rutschte der Ball unter dem Körper durch – 1:1!

Union versuchte es in der Folge noch einmal, es blieb aber beim 1:1.

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