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·17. März 2026
Kommender Gegner: Union-Boss mit harter Kritik am FC Bayern

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·17. März 2026

Der Einspruch des FC Bayern gegen die Sperre für Luis Diaz, fußend auf der Gelb-Roten Karte beim 1:1-Remis gegen Bayer Leverkusen, wurde am Montag seitens des DFB abgewiesen (90min berichtete). Dieser Einspruch war der Höhepunkt der sehr deutlichen Kritik der Münchener an der grundsätzlichen Spielleitung von Christian Dingert, die wiederum vorrangig von Uli Hoeneß geäußert wurde.
In seiner Kolumne für Sky hat sich nun auch Lothar Matthäus zu dieser Thematik geäußert. Die Worte von Hoeneß, dies sei die schlechteste Schiedsrichter-Leistung gewesen, die er jemals gesehen habe, solle man "nicht zu hoch hängen", so der TV-Experte. "Ich weiß nicht, welche Spiele Uli sieht, aber ich verstehe, wenn er aus der Emotion heraus so etwas sagt."
Angesichts der Entscheidungen der vergangenen Wochen, die auch oftmals die Gegner des FCB getroffen hatten, sollte man dieser Hoeneß-Kritik nicht allzu viel Wert beimessen, so Matthäus weiter.
Zudem habe es auch "strittige Entscheidungen" im Sinne der Münchener gegeben, "wie gegen Mönchengladbach (Rot gegen Reitz) und gegen Hoffenheim mit einer harten Roten Karte gegen Akpoguma".
Zusätzliche Kritik am Vorgehen der Münchener und an den Worten von Hoeneß gab es auch aus der Hauptstadt. Von Horst Heldt, dem Sport-Geschäftsführer von Union Berlin und damit dem nächsten Bayern-Gegner, wurde vor allem die Deutlichkeit und Lautstärke dieser Debatte bemängelt.
"Wir spielen nächste Woche gegen die Bayern. Das hat ein anderes Ausmaß, wenn sich die Bayern öffentlich zu solchen Themen äußern", erklärte Heldt bei 'Triple - der Hagedorn-Fußballtalk' von Sky. Auch andere Vereine regen sich mal über vermeintliche Fehlentscheidungen auf, wo er sich nicht herausnehmen wollte. "Das ist aber kein Vergleich", mahnte Heldt und führte aus: "Was da gerade stattfindet, hat auch Auswirkungen auf das Schiedsrichtergespann im nächsten Spiel. Da wird jede Situation genau beäugt."
Gegenüber den jeweiligen Gegnern sei das "nicht in Ordnung", am kommenden Wochenende werden die Eisernen "die Leidtragenden sein", befürchtete der 56-Jährige.
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