Es ist „anders, als wenn man von sich aus geht“: Dominique Heintz über seinen Abschied und den Neustart in Düsseldorf | OneFootball

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·25. Juni 2026

Es ist „anders, als wenn man von sich aus geht“: Dominique Heintz über seinen Abschied und den Neustart in Düsseldorf

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Es ist „anders, als wenn man von sich aus geht“: Dominique Heintz über seinen Abschied und den Neustart in Düsseldorf

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Simon Bartsch

25 Juni, 2026

Es sie die beste Entscheidung gewesen, 2023 noch einmal nach Köln zurück zu kommen. Der ehemalige Kölner Abwehrspieler blickt ohne Groll zurück auf seine Zeit beim FC und will bei Fortuna Düsseldorf noch mal angreifen: Das sagt Dominique Heintz zum Abschied vom 1. FC Köln und dem Neustart bei Fortuna.

Trotz des versöhnlichen Abschieds von den Geißböcken verrät der 32-Jährige auch, wie schwierig die Saison unter Ex-Coach Lukas Kwasniok für ihn gewesen ist.

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Dominique Heintz vom 1. FC Köln

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Während hinter vielen Teilen der kommenden Mannschaft noch Fragezeichen stecken, gibt es bei einem Ex-Spieler der Geißböcke mittlerweile Klarheit. Dominique Heintz wird künftig für Fortuna Düsseldorf die Schuhe schnüren. Der Innenverteidiger hat bei dem Rhein-Rivalen einen Zweijahresvertrag unterschrieben und auch ein wenig Kritik in den Sozialen Medien aufgrund seines Wechsels erfahren. „Der FC wollte nicht mit mir verlängern. Wenn man nicht mehr gewollt wird, ist das anders, als wenn man von sich aus geht“, sagte Heintz nun in einem Interview dem „Kölner Stadt-Anzeiger„. Tatsächlich hatte sich der FC gegen eine Vertragsverlängerung entschieden. Heintz hatte bereits vor einigen Jahren von 2015 bis 2018 in Köln gespielt, war dann 2023 wieder ans Geißbockheim zurückgekehrt. Nach drei Jahren trennen sich nun die Wege. Mitte April habe ihm Thomas Kessler die Entscheidung mitgeteilt. Eine öffentliche Diskussion will der Pfälzer nicht lostreten. „Am Ende muss man akzeptieren, dass der Verein solche Entscheidungen trifft. So ist das Geschäft“, sagt Heintz.

„Das Vertrauen des Vereins war nicht weg“

Dennoch lief das vergangene Jahr auch für den Innenverteidiger beim FC nicht so wirklich glücklich. Heintz kam in der vergangenen Saison auf neun Einsätze. „Lukas Kwasniok war am Anfang nicht überzeugt von mir. Ich konnte mir nichts vorwerfen – ich habe alles gegeben“, sagt der Abwehrspieler. „Ich kämpfte mich hoch, spielte gut. Dann verletzte ich mich und war schnell wieder raus. Es wäre leichter gewesen mit einem Trainer, der mehr auf mich setzt.“ Erstaunlich, in den Begegnungen, in denen Heintz auflief, überzeugte der Routinier restlos. Der 32-Jährige hatte immer betont, da sein zu wollen, wenn er gebraucht werde. Genau das setzte Heintz auch um. Und dennoch scheint in den Worten auch ein wenig Wehmut mitzuschwingen. Es fehlte wohl an Vertrauen, oder? „Das hatte eher mit dem Trainerwechsel im vergangenen Sommer zu tun. In der 2. Bundesliga spielte ich fast alles und trug großen Anteil am Wiederaufstieg. Mit einem neuen Trainer, der andere Qualitäten eines Innenverteidigers setzt, wird es schwierig“, so Heintz. „Das Vertrauen des Vereins war nicht weg. Aber trotzdem ging es halt nicht weiter.“

Immerhin bleibt Heintz nun in Köln wohnen. Seine Familie fühlt sich wohl, Heintz fühlt sich wohl. Und ein gutes Gefühl hatte der Innenverteidiger bei seinem Wechsel nach Düsseldorf wohl auch. „Sportvorstand Sami Arabi und Trainer Alexander Ende haben mich vom ersten Tag an überzeugt. Sie sind extra aus Düsseldorf zu mir gefahren, wir haben fast vier Stunden zusammengesessen. Das zeigt eine ungemeine Wertschätzung“, sagt der Routinier. Und offenbar dann auch wieder Vertrauen. „Vor allem will ich wieder Gas geben – ich bin noch topfit, will und kann spielen und Verantwortung übernehmen. Ich weiß, dass ich bei Fortuna zu 100 Prozent gebraucht werde“, sagt Heintz. Dass er dafür nun zwei Ligen tiefer ran muss, ist kein Problem. Und Heintz geht nicht mit schlechten Gefühlen. „Die letzten zwei, drei Monate habe ich trotzdem genossen, obwohl ich wusste: Das Kapitel Köln hat ein Ende. Die Verabschiedung – das war unfassbar emotional. Das kriegt nicht jeder“, sagt Heintz. „Dafür bin ich dem FC sehr dankbar. Es war überhaupt die beste Entscheidung, dass ich 2023 noch einmal nach Köln zurückgekehrt bin.“


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