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·12. April 2026

Es krachte heftig: Warum Steffen Baumgart bei Union gehen musste

Artikelbild:Es krachte heftig: Warum Steffen Baumgart bei Union gehen musste

Am Samstagabend platzte die Bombe: Der FC Union hat sich von Steffen Baumgart, seinem Cheftrainer, getrennt. Der Übungsleiter musste gehen, nachdem die Köpenicker das Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim mit 1:3 verloren haben. 

Marie-Louise Eta wird nun die Mannschaft bis zum Ende der laufenden Saison betreuen. „Wir spielen bisher eine absolut enttäuschende Rückrunde und lassen uns vom Tabellenstand nicht blenden: Unsere Lage ist nach wie vor bedrohlich und wir benötigen dringend Punkte, um den Ligaverbleib zu sichern. Zwei Siege aus vierzehn Spielen seit der Winterpause und die gezeigten Leistungen in den letzten Wochen geben uns nicht die Überzeugung, dass uns eine Trendumkehr in der bisherigen Konstellation noch gelingt“, sagte Horst Heldt zur Trennung. 


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Kurios: Jener Heldt hatte den Vertrag mit Baumgart in diesem Jahr verlängert und damals gesagt, dass man jeden Tag sehe, dass der gemeinsam eingeschlagene Weg erfolgsversprechend ist. Heldt hat also auch einen Anteil an der Situation und ist sicher nicht von Kritik freizusprechen.

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Der schwache Auftritt im Spiel bei Heidenheim war am Ende ausschlaggebend für die Trennung, aber nicht der einzige Grund. Sky enthüllte am Sonntag nämlich, dass es intern zuletzt sehr große Spannungen gab. Demnach soll vor allem die Beziehung zwischen Heldt und Baumgart Risse erlitten haben.

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Foto: Getty Images

Es heißt, dass es „intern mehrfach gekracht“ haben soll. Dabei ging es unter anderem um unterschiedliche Ansichten, nicht nur in der Kaderplanung, sondern eben auch bei der Art und Weise, wie Union Fußball spielte und Fußball spielen soll. Mehr ins Detail ging Sky bei seiner Berichterstattung zwar nicht, aber es dürfte klar sein, dass hier einiges im Argen lag.

Für Union geht es jetzt darum, schnellstmöglich wieder Ruhe in den eigenen Verein zu bringen.

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