OnzeMondial
·24. August 2026
„Es reicht“: Kampfansage von Drogba, Pirès und Verón an Infantino

In partnership with
Yahoo sportsOnzeMondial
·24. August 2026

Didier Drogba, Robert Pirès, Juan Sebastián Verón oder auch Lucy Bronze: Eine ganze Reihe von Stars des Weltfußballs hat gegen Gianni Infantino Stellung bezogen.
An diesem Montag veröffentlichte eine Gruppe ehemaliger Nationalspieler, darunter mehrere Weltmeister und offizielle FIFA-Legenden, eine gemeinsame Erklärung, in der sie einen sofortigen Wechsel an der Spitze des Weltfußballs fordern. Ein direkter Angriff auf die Präsidentschaft von Gianni Infantino, die als „von der Macht geblendet“ bezeichnet wird. Die Liste der Unterzeichner ist beeindruckend: die Weltmeister von 1998 Emmanuel Petit, Bixente Lizarazu und Robert Pirès, der Argentinier Juan Sebastián Verón, der Peruaner Claudio Pizarro, der Togolese Emmanuel Adebayor, die frühere US-Weltmeisterin Briana Scurry, die Engländerin Lucy Bronze sowie die Legenden Didier Drogba und David James.
Die Botschaft ist eindeutig. „Wir teilen genau dieselben Sorgen wie Millionen von Fans auf der ganzen Welt“, schreiben die Unterzeichner. Ihrer Ansicht nach hat sich der Fußball unter der aktuellen Führung des Verbandes „von seinen Grundwerten entfernt“. Ihr Ziel ist klar die Spitze: „Die Macht hat die Fähigkeit der aktuellen Führung getrübt, zwischen ihren eigenen Interessen und dem, was für den Fußball am besten ist, zu unterscheiden.“ Die Gruppe fordert einen „strukturellen Wandel“, also eine „echte und direkte“ Stimme für Spieler und Fans in der Führung des Sports, und reicht zugleich den „guten Leuten innerhalb der FIFA, die das Vertrauen wiederherstellen wollen“, die Hand.
Diese Revolte kommt nicht aus dem Nichts. Sie erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Gianni Infantino unter Druck steht, seit er sein Projekt aufgegeben hat, eine kommerzielle Struktur für die Rechte an den FIFA-Wettbewerben zu schaffen, einschließlich des Verkaufs von 20 % der Anteile an private Investoren. Ein aufgegebenes Projekt, das den Widerstand gebündelt hat: Mehrere Konföderationen, darunter die UEFA, die AFC und die CONCACAF, haben den Schweizer Funktionär offen kritisiert. Infantino, seit 2016 im Amt und im kommenden Jahr Kandidat für seine Wiederwahl, sieht nun, wie die großen regionalen Mächte des Fußballs noch vor der Abstimmung über einen möglichen Misstrauensantrag gegen ihn beraten. Die Wortmeldung dieser Legenden erhöht den symbolischen Druck zusätzlich erheblich. Auf Anfrage von Reuters reagierte die FIFA zunächst nicht. Doch die Botschaft der Ehemaligen ist unmissverständlich: „Für die Fans, für die Spieler und zum Wohl des Spiels werden wir nicht länger schweigen.“
Verfolgen Sie die Nachrichten aus der Fußballwelt in Frankreich und weltweit auf unserer Website mit unseren Reportern mitten im Herzen der Klubs.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































