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·15. Mai 2026
"Es tut weh": WM-Schock für Real-Star Eduardo Camavinga

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Eduardo Camavinga (23) stand 2022 noch im WM-Finale. Nun hat Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps (57) den Mittelfeldspieler von Real Madrid nicht für die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko nominiert.
Es ist der nächste schwere Rückschlag in einer turbulenten Saison. Wie die Équipe Tricolore via X bekanntgab, gehört Eduardo Camavinga nicht zum französischen Aufgebot für das Turnier. Der 23-Jährige hatte sich zuletzt bei den Länderspielen gegen die USA und Kolumbien mit Kurzeinsätzen begnügen müssen. Nun das bittere Aus.
Der Mittelfeldspieler meldet sich enttäuscht zu Wort. „Das sind nicht die Nachrichten, die ich mir erhofft hatte, aber so ist Fußball", schrieb Camavinga laut Defensa Central in einer Instagram Story. „Natürlich tut es weh, besonders wenn man bedenkt, was es bedeutet, dieses Trikot zu tragen."
Er werde die Mannschaft von zu Hause aus bei jedem Schritt anfeuern und seinen Teamkollegen alles Gute wünschen. Das Kapitel Equipe Tricolore ist für den Real-Star aber noch nicht abgeschlossen: „Ich werde weiter hart arbeiten, weiterkämpfen und stärker zurückkommen."
Die WM-Ausbootung reiht sich in eine Spielzeit voller Enttäuschungen ein. Camavinga kam für die Königlichen zwar auf 40 Einsätze, stand aber nur 21 Mal in der Startelf. Zwei Tore und eine Vorlage in rund 2.000 Spielminuten – zu wenig für die eigenen Ansprüche.
Beim Champions-League-Aus gegen den FC Bayern sah Camavinga zudem die Gelb-Rote Karte. Die Fans im Bernabéu quittierten das bei seiner nächsten Einwechslung mit Pfiffen, machten ihn wohl in Teilen für das Ausscheiden verantwortlich.
Real Madrid den Franzosen nicht mehr als unverzichtbar ansehen und mir einem Verkauf liebäugeln. Startpreis: 50 Millionen Euro. Camavinga selbst will aber dem Vernehmen nach bleiben, Noch-Trainer Álvaro Arbeloa (43) lobte ihn zuletzt öffentlich.
2021 wechselte Camavinga für 31 Millionen Euro von Stade Rennes zu Real Madrid. Damals galt er als großes Versprechen, als zukünftiger Erbe von Toni Kroos (36) und Luka Modrić (40). Doch immer wieder warfen ihn Verletzungen zurück, den endgültigen Durchbruch zum unangefochtenen Stammspieler und Weltstar schaffte er bisher nicht.







































