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·21. Mai 2026
Europa League: Die Tops und Flops der Saisons 2025/26

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Am Mittwochabend fand das erste der drei europäischen Finals statt. Aston Villa sicherte sich mit einem 3:0-Erfolg über den SC Freiburg die Europa League.
Aber wer waren die Tops und Flops in der abgelaufenen Saison? Wir haben sie zusammengetragen.
Der SC Freiburg ist ohne Zweifel die größte Überraschung der abgelaufenen Europa League-Saison. Die Erwartungen an den SCF waren eher gemischt vor der zweiten Saison mit Julian Schuster an der Seitenlinie. Diese wurden, gerade auf europäischer Bühne bei Weitem übertroffen. Die Ligaphase beendete man mit Bravur auf Platz sieben, was den direkten Einzug ins Achtelfinale bedeutete. Dort schlug man den KRC Genk fulminant mit 5:1 im heimischen Europapark-Stadion. Das Hinspiel verlor man mit 1:0. Im Viertelfinale zwei souveräne Siege gegen Celta Vigo, ehe man im Halbfinale Sporting Braga eliminieren konnte.
Und das alles mit einem Kader, der weit davon entfernt ist, zur europäischen Spitze zu gehören. Klar, das Team verfügt über Ausnahmespieler wie Johan Manzambi oder Yuito Suzuki, einen sicheren Rückhalt mit Noah Atubolu und disziplinierte Defensivspieler wie Philipp Lienhart und Matthias Ginter, aber die Breisgauer haben eindrucksvoll gezeigt, dass man auch mit guter Arbeit, Ruhe und klugen Entscheidungen in Europa erfolgreich sein kann.
Als Enttäuschung muss man die drei Vertreter der französischen Ligue 1 nennen. Zwar gewann Olympique Lyon die Ligaphase mit 21 Punkten und stellte dabei noch die beste Offensive im Wettbewerb zusammen mit dem FC Midtjylland, aber im Achtelfinale schied man nach einer schwachen Leistung im Rückspiel vor heimischem Publikum gegen Celta Vigo aus.
Die anderen Teams glänzten auch nicht gerade. OSC Lille beendete die Ligaphase auf Platz 18, musste also in die Zwischenrunde, wo man Roter Stern Belgrad in der Verlängerung besiegen konnte. Gegen Aston Villa bekam man dann über zwei Spiele klar die Grenzen aufgezeigt. OGC Nice verabschiedete sich mit gerade mal drei Punkten bereits Ende Januar auf Platz 33 der Tabelle.
Auch abseits des SCF kamen viele Teams im Wettbewerb sehr weit, die man nicht unbedingt zu den Stammgästen in einem Viertelfinale der Europa League zählt. Freiburgs Halbfinalgegner SC Braga schaffte es erstmals seit dem Finaleinzug 2011 wieder unter die letzten Vier des Wettbewerbs. Auch Celta Vigo, die sich zum ersten Mal seit neun Jahren überhaupt wieder europäisch qualifizierten, schafften es bis ins Viertelfinale. Beim letzten Mal scheiterte man erst im Halbfinale an Manchester United.
Dazu noch der FC Bologna, der es erstmals seit der Saison 1998/99 wieder in ein Viertelfinale auf der internationalen Bühne schaffte. Und zuletzt noch Nottingham Forest, die nach 30 Jahren europäischer Abstinenz wieder am Donnerstagabend durch Europa ziehen durften. Der zweifache Gewinner des Europapokals der Landesmeister scheiterte erst im Halbfinale am Liga-Rivalen Aston Villa.
Wie Frankreich, enttäuschten auch die Niederlande in diesem Wettbewerb. Sonderlich weit ging es für die Vertreter der Eredivisie in den letzten Jahren eh nie. In den letzten Jahren hatten es einzig Ajax und Feyenoord weiter als Achtelfinale geschafft. Die Amsterdamer kamen 2016 auch ins Endspiel des Wettbewerbs.
Aber, dass alle drei Vereine, Feyenoord, der FC Utrecht und die Go Ahead Eagles bereits in der Ligaphase die Segel streichen mussten, spricht nicht gerade für die Niederländer.
Zum zweiten Mal in Folge ging der Titel nun an ein Team aus der Premier League. Nachdem die Tottenham Hotspur im letzten Jahr ein rein englisches Finale für sich entscheiden konnten, hat auch Aston Villa unter Unai Emery das Endspiel gegen den SC Freiburg souverän mit 3:0 gewonnen.
Während man auf der Insel sicherlich froh über die Dominanz der eigenen Vertreter ist, so wird doch am Ende klar, dass die klaffende finanzielle Lücke zwischen der Premier League und den Rest Europas gerade für die Europa League und die Conference League eine englische Dominanz über die nächsten Jahre zur Folge haben könnte. Das lange abstiegsbedrohte Nottingham Forest schaffte es dank seiner immer noch immensen Kaderqualität bis ins Halbfinale.







































