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·29. September 2026
Europameister ledert gegen Kimmich: „Kein Weltklasse-Spieler“

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Nach der DFB-Pleite gegen Griechenland gerät Joshua Kimmich in die Kritik. Ein Europameister findet deutliche Worte für den Kapitän.
Nach der 0:1-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Griechenland gerät Joshua Kimmich zunehmend in die Kritik. Der frühere Nationalspieler Mario Basler nahm sich den Kapitän des DFB-Teams vor und äußerte deutliche Zweifel an dessen spielerischer Klasse.
Kimmich war gegen die Griechen im zentralen Mittelfeld neben Felix Nmecha aufgelaufen und hatte erneut zahlreiche Ballkontakte. Nach Ansicht Baslers konnte der Bayern-Profi daraus jedoch zu wenig machen. „Kimmich rennt irgendwohin. Jeder gibt ihm sofort den Ball. Ich weiß nicht warum. Aber es kam nichts raus gestern bei Kimmich“, sagte der 57-Jährige in seinem Podcast „Basler ballert“.
Dabei ist Baslers Kritik an Kimmich keineswegs neu. Schon seit längerer Zeit sieht der Europameister von 1996 den Mittelfeldspieler nicht auf höchstem internationalem Niveau. „Ich sage seit Monaten, wenn jetzt sogar schon seit Jahren: Kimmich ist kein Weltklasse-Spieler“, stellte Basler erneut klar.
Auch Bundestrainer Jürgen Klopp sieht der ehemalige Bayern-Profi in der Pflicht. Basler stört vor allem, dass Kimmich häufig den Ball fordert und nach seiner Auffassung damit das Tempo aus dem deutschen Spiel nimmt. „Ich finde, da muss auch Jürgen Klopp in Zukunft eingreifen“, forderte er.
Eine andere Einschätzung lieferte dagegen Bastian Schweinsteiger. Der Weltmeister von 2014 hob Kimmich trotz der Niederlage als wichtigen Faktor im deutschen Spielaufbau hervor. „Der einzige, der da kreative Pässe spielen kann, ist Kimmich. Wenn er nicht da ist, wird es schwierig“, erklärte Schweinsteiger nach der Partie in der „ARD“.
Basler sieht die Probleme allerdings nicht nur bei Kimmich. Die deutsche Mannschaft sei international insgesamt zurückgefallen. Gleichzeitig warnte er davor, nach erst zwei Spielen unter Klopp bereits überzogene Schlüsse zu ziehen.
Der Bundestrainer nutzt die Nations-League-Partien derzeit auch, um zahlreiche Spieler zu testen und seinen künftigen Kader zu formen. „Wir werden im November sehen, ob es noch 25, 26 Spieler aus diesen 44 gibt“, betonte Basler.







































