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·9. Juli 2026

Evra sieht neuen Kylian Mbappé: "Er trifft bessere Entscheidungen"

Artikelbild:Evra sieht neuen Kylian Mbappé: "Er trifft bessere Entscheidungen"

Patrice Evra (45) analysiert die WM-Auftritte von Kylian Mbappé (27) – und lobt den Superstar für dessen bestimmte Entwicklung. Der ehemalige Weltklasse-Verteidiger findet aber auch mahnende Worte.

Kylian Mbappé ist bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika der wichtigste Spieler der Equipe Tricolore. Der Kapitän traf bereits achtmal, hat Miroslav Klose (48) in der WM-Rekordtorschützenliste bereits hinter sich gelassen und jagt die Bestmarke von Lionel Messi (39). Doch für Patrice Evra zählt ein anderer Aspekt.


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Evra sieht neuen Mbappé

Im Gespräch mit Stake lobt der ehemalige Frankreich-Kapitän die aktuelle Reife seines Nachfolgers als Anführer der Équipe Tricolore. "Wenn du Kylian Mbappé hast, spielst du natürlich seine Stärken aus. Das ist normal. So eine Waffe hat man nicht, um dann zu tun, als wäre er ein Spieler wie jeder andere", so Evra.

Der 45-Jährige, selbst 81-facher Nationalspieler, hatte Mbappé in der Vergangenheit öffentlich kritisiert. "Ich war hart zu Kylian, aber nie wegen seines Talents. Es lag daran, dass ich wollte, dass er noch kompletter wird", so Evra. Mbappe solle "Verantwortung für die ganze Mannschaft übernimmt, nicht nur für die Momente, in denen er trifft."

Bessere Entscheidungen, mehr Teamplayer

Diese Entwicklung sieht Evra bei der WM erkannt. "Was mir bei diesem Turnier gefällt: Er trifft bessere Entscheidungen. Er bindet die Mitspieler mehr ein." Frankreich sei stärker, wenn Mbappé auf seinem höchsten Niveau agiere.

Doch Evra ermahnt die Equipe Tricolore, dass man sich nicht zu sehr auf den Mannschaftskapitän verlassen dürfe: "Klar ist auch: eine WM gewinnst du nicht mit einem einzigen Spieler. Jeder muss seinen Job machen."

Am Donnerstag (22 Uhr) geht es für Mbappé und Frankreich im Viertelfinale gegen Marokko. Es ist die Neuauflage des WM-Halbfinals von 2022, das die Franzosen mit 2:0 gewannen. Kommen der Weltmeister von 2018 weiter, wartet im Halbfinale Spanien oder Belgien.

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