fussballeuropa.com
·1. Oktober 2026
Ex-DFB-Kapitän nimmt Klopp nach Fehlstart in Schutz

In partnership with
Yahoo sportsfussballeuropa.com
·1. Oktober 2026

Zwei Spiele, kein Sieg: Der Start des neuen Bundestrainers verläuft holprig. Ein 82-maliger Nationalspieler hält trotzdem an ihm fest – warum, erklärt er mit zwei alten Beispielen.
Rückendeckung für Jürgen Klopp (59) aus Istanbul: Ilkay Gündogan stellt sich trotz des misslungenen Starts hinter den neuen Bundestrainer. "Ich bin trotzdem froh, dass Jürgen Bundestrainer ist. Er hat auch Liverpool und Dortmund am Boden übernommen und zu Titeln geführt", sagte der zentrale Mittelfeldspieler im Interview mit der Zeit, das SPORT BILD aufgreift.
Einfach werde es für die Nationalspieler aber nicht. Es werde "ein harter Weg für die Spieler", so Gündogan. Der 82-malige Nationalspieler hatte seine DFB-Karriere nach der Heim-EM 2024 beendet, sich im Sommer aber öffentlich für Klopp als Nachfolger von Julian Nagelsmann (39) ausgesprochen.
Die beiden kennen sich aus vier gemeinsamen Jahren bei Borussia Dortmund. Von dort erzählt Gündogan eine Szene, die ihm im Gedächtnis geblieben ist. "Jürgen hat mir mal einen Einlauf verpasst", sagte er. Er sei aus Sicht des Trainers zu spät auf dem Trainingsgelände gewesen, um zum Physiotherapeuten zu gehen: "Da kam er ins Zimmer gestürmt, schrie mich an, knallte die Tür."
Lange hielt der Ärger nicht. "Eine halbe Stunde später nahm er mich in den Arm und erklärte mir, warum er so streng war. Dann hat er sich entschuldigt. Eigentlich hatte er recht." Klopps impulsive Art, so Gündogan, hätten die Spieler mitgetragen. Er beschreibt ihn als "ehrlich, direkt, sympathisch. Kein Trainer ist so authentisch wie er".
Gündogan war im September 2025 ablösefrei von Manchester City nach Istanbul gewechselt, zuvor hatte Dortmund ihn 2016 für 27 Millionen Euro nach Manchester verkauft. Sein Vertrag bei Galatasaray läuft bis 2027.
Sportlich ist seine Rolle dort zuletzt kleiner geworden. In der laufenden Saison kommt er auf zwei Pflichtspieleinsätze mit insgesamt elf Minuten. In der Vorsaison, die mit dem Meistertitel endete, standen noch 36 Einsätze, 2.074 Minuten, zwei Tore und vier Vorlagen zu Buche.







































