fussballeuropa.com
·9. August 2026
Ex-Italien-Boss Maldini enthüllt brisante Guardiola-Details: „Er war kurz davor, zuzusagen“

In partnership with
Yahoo sportsfussballeuropa.com
·9. August 2026

Noch vor wenigen Wochen buhlte der italienische Fußballverband um die Dienste von Pep Guardiola. Wie Ex-Boss Paolo Maldini nun verraten hat, hatte er den Katalanen am Rande einer Zusage.
Im italienischen Fußball steht nach drei verpassten WM-Teilnahmen in Serie ein großer Umbruch an. Diesen sollte ursprünglich Pep Guardiola einleiten, allerdings wurden die Gerüchte um ein mögliches Trainer-Engagement des Katalanen schnell im Keim erstickt. Paolo Maldini hat jetzt enthüllt, wie nah er Guardiola an einer Zusage hatte.
"Wir besuchten ihn in Barcelona, aßen zusammen zu Mittag und unterhielten uns den ganzen Ta", gab der ehemalige Technische Direktor gegenüber dem Corriere della Sera einen Einblick in die Verhandlungen. "Er war sehr angetan. Er war kurz davor, zuzusagen. Er hatte sogar schon angefangen, Aufstellungen auf Papier zu zeichnen", so Maldini weiter.
Letztlich hat der 55-Jährige den Italienern aber doch abgesagt. Maldini weiß auch genau, warum: "Guardiola hat zehn kräftezehrende Jahre in der Premier League hinter sich. Er hatte eine Rückenoperation und will sich ausruhen", begründete der einstige Weltklasse-Verteidiger, stellte aber erneut klar: "Es war eine sehr ernsthafte Diskussion. Wir haben die Kader analysiert, von der U17 aufwärts."
Stattdessen hatte Maldini Andrea Pirlo als neuen Cheftrainer der Squadra Azzurra vorgeschlagen. Mit dem früheren Nationalspieler war sogar schon alles ausgehandelt, als Präsident Giovanni Malago plötzlich sein Veto einlegte. Grund dafür waren Pirlos geschäftliche Verbindungen als Markenbotschafter für einen russischen Wettanbieter.
Aufgrund des zurückgezogenen Angebots an Pirlo entschieden sich sowohl Maldini als auch dessen rechte Hand Leonardo dazu, nach nur 16 Tagen von ihren Posten zurückzutreten. Den Zuschlag für den Trainerjob bekam letztlich Roberto Mancini, der bereits zwischen 2018 und 2023 im Amt war und Italien 2021 bei der Europameisterschaft zum letzten großen Erfolg führte.







































