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·16. Januar 2026

Ex-Löwen-Chef Pfeifer: "Sechzig größter Gegner ist manchmal Sechzig selbst!"

Artikelbild:Ex-Löwen-Chef Pfeifer: "Sechzig größter Gegner ist manchmal Sechzig selbst!"

Der Re-Start der Löwen gegen Rot-Weiss Essen (Samstag, 14 Uhr, db24-Ticker) könnte kaum spannungsgeladener sein: Wie kommt die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski aus den Startlöchern? Wie verkraftet Sechzig die vielen Ausfälle? Und: Bleibt der TSV nach diesem Duell in Sichtweite zu den Aufstiegsplätzen?

Einer, der zwar große Sympathien für die Löwen hat – aber nicht an diesem Wochenende –, ist Marc Pfeifer. Der Ex-Geschäftsführer des TSV 1860 ist seit rund anderthalb Jahren Vorstand bei RWE und plant mit seinem Klub einen Auswärtssieg. Bevor es im ausverkauften Grünwalder Stadion rundgeht, trifft er sich auch mit einigen früheren Weggefährten, darunter Hauptsponsor „Die Bayerische“, wie er der tz verraten hat. „Die Bayerische, der Hauptsponsor der Löwen, hat mich eingeladen – darauf freue ich mich sehr. Mit einigen Partnern und Wegbegleitern sind während meiner Zeit bei 1860 auch persönliche Verbindungen entstanden“, erklärte der gebürtige Schwabe, der seinerzeit vom e.V. für Oliver Mueller per 50+1 gegen den Willen von Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik geopfert worden war.


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In Essen hat sich Pfeifer innerhalb kürzester Zeit bewiesen. Die Finanzen wurden vom roten in den schwarzen Bereich gedreht, im Sommer rollen die Bagger für den Stadion-Ausbau an – und die Mannschaft spielt um den Aufstieg in die Zweite Liga. Auch in der Sponsorenlandschaft hat sich bei RWE vieles zum Positiven verändert. Die größte Stärke in Essen? „Vor allem haben wir keinen Gegner im eigenen Haus. 1860 ist ein großartiger Verein, aber dort sind nicht Essen, Rostock oder Verl die größten Gegner. Der größte Gegner von Sechzig ist manchmal Sechzig selbst“, lässt Pfeifer gegenüber der tz tief blicken.

Und natürlich hat Pfeifer auch mitverfolgt, wie Dr. Christian Werner trotz langfristigen Vertrags das nächste Opfer auf Geschäftsführerebene an der Grünwalder Straße 114 wurde: „Christian Werner habe ich als sehr fleißigen und akribischen Fußball-Fachmann kennengelernt. Seine Arbeit wurde in kurzer Zeit zunächst sehr hoch bewertet und dann ebenso schnell kritisch gesehen – das war von außen nicht immer nachvollziehbar. Er ist aus meiner Sicht zwischen politische Mühlen geraten.“

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