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·20. Mai 2026
Ex-Trainer des 1. FC Köln droht Rauswurf und Berufsverbot, Spieler drohen mit Vertragsauflösung

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Simon Bartsch
20 Mai, 2026
Während der FC Arsenal den ersten Meistertitel nach 22 Jahren feiert, überschattet ein handfester Skandal den englischen Fußball. Der FC Southampton ist aufgrund Spionage-Vergehen vom englischen Verband mit dem Ausschluss von dem Finale um den Aufstieg in die Premier League ausgeschlossen worden. Dadurch dürften den Südengländern Einnahmen im dreistelligen Millionenbereich durch die Lappen gehen.
Tonda Eckert bei einem Spiel des FC Southampton (Foto: Leila Coker/Getty Images)
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Denn mit dem Aufstieg in die Premier League sind alleine schon TV-Einnahmen von mehr als 100 Millionen Pfund mehr als in der zweiten Liga verbunden. Eine empfindliche Strafe, denn der Aufstieg in das englische Oberhaus ist damit (vorerst) auch vom Tisch. Vor den Halbfinal-Spielen um den Aufstieg gegen den FC Middlesbrough hatte ein Mitarbeiter der Saints Trainingsaufnahmen des Gegners gemacht. Das ist seit 2019 streng verboten. Damals hatte Trainerlegende Marcelo Bielsa als Trainer von Leeds United den kommenden Kontrahenten beobachten lassen. Bei den Olympischen Spielen 2024 gab es einen ähnlichen Skandal. Nun flog die „Spionage“ in England auf. Southamptons Coach Tonda Eckert, ehemaliger Nachwuchstrainer des 1. FC Köln, gab seine Beteiligung an der Entsendung von Analysten bei drei Gegnern mittlerweile bei einer Anhörung zu. Die englische Fußball-Liga schloss den Verein also aus dem Aufstiegsrennen aus. Middlesbrough darf nun im Endspiel gegen Hull ran.
Doch Eckert drohen empfindliche Strafen. Sollte Southampton mit einem Einspruch scheitern, ist der Trainer wohl nicht länger zu halten. Und nicht nur das. Eckert und dem technischen Direktor Johannes Spors drohen auch mehrmonatige Berufsverbote. Englische Medien sprechen von bis zu 18 Monaten. Auf den Verein rollt noch ein anderes Ungemach zu. Zahlreiche Spieler drohen damit, ihre Verträge aufgrund eines möglichen Verdienstausfalls auflösen zu wollen. Ob das rechtlich geltend gemacht werden kann, gilt wohl nach englischem Recht als eher unwahrscheinlich. Betroffen ist auch Damion Downs. Der Ex-Kölner ist ab Sommer wieder Spieler der „Saints“. Der HSV hat die Kaufoption nicht gezogen, wollte den Spieler nicht fest verpflichten. Wie englische Medien berichten, hätte der Stürmer beim Aufstieg bis zu fünf Millionen Euro mehr verdient.
Eckert machte seine ersten Profi-Schritte als Video-Analyst bei Fortuna Köln und dann beim FC als Co-Trainer der U17. Es folgten weitere Stationen unter anderem in Salzburg, bei den Bayern und in Genua. Eckert gilt als großes Trainertalent. Seit 2025 ist er Trainer bei den Saints.
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