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·1. Februar 2026

EXKLUSIV | Das Nübel-Dilemma: Stuttgart drängt auf festen Transfer, Bayern setzt hohen Preis fest

Artikelbild:EXKLUSIV | Das Nübel-Dilemma: Stuttgart drängt auf festen Transfer, Bayern setzt hohen Preis fest

Während Alexander Nübel in die entscheidende Phase seiner Leihe in der MHP Arena eintritt (geplant bis Juni 2026), ist seine Zukunft zu einem zentralen strategischen Tauziehen zwischen dem VfB Stuttgart und dem FC Bayern München geworden. Nachdem der 29-jährige Torhüter maßgeblich zur Rückkehr Stuttgarts auf die europäische Bühne beigetragen hat, steht er nun an einem Wendepunkt seiner Karriere.

Leistung: Die unangefochtene Nummer eins

Nübel hat seinen Status als einer der besten Torhüter der Bundesliga während seiner dreijährigen Zeit in Stuttgart eindrucksvoll gefestigt.


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Die Zahlen: Mit einer Fangquote von nahezu 70 % in dieser Saison sorgt er sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League für enorme Stabilität.

Führungsqualitäten: Sportdirektor Fabian Wohlgemuth betonte kürzlich, dass Nübel „absolut unangefochten“ sei und als lautstarker Organisator die Abwehrreihe anführe.

Das finanzielle Hindernis: Eine Lücke von 30 Mio. €

Das größte Hindernis für einen festen Transfer ist Nübels langfristiger Vertrag beim FC Bayern, der 2024 bis Juni 2030 verlängert wurde.

Die Forderung: Bayern München, angeführt von Max Eberl, soll eine Ablösesumme zwischen 25 und 30 Millionen Euro aufgerufen haben.

Stuttgarts Realität: Für den VfB wäre das eine Rekordinvestition. Die Schwaben drängen auf eine „reduzierte“ Ablöse im Bereich von 15 bis 18 Millionen Euro und verweisen auf den Wunsch des Spielers nach Stabilität.

Gehaltsfrage: Nübels aktuelles Bayern-Gehalt (geschätzt über 10 Mio. € brutto) liegt deutlich über Stuttgarts Gehaltsstruktur, in der Topverdiener wie Deniz Undav rund 4,5 Mio. € beziehen. Ein fester Wechsel würde bedeuten, dass Nübel deutliche Gehaltseinbußen akzeptieren müsste.

Konkurrenz & der „Neuer-Faktor“

Premier League & Serie A: Sollte Stuttgart die nötigen Mittel nicht aufbringen, stehen mehrere englische und italienische Klubs bereit, die Bewertung von 30 Millionen Euro zu erfüllen.

Der Nachfolgeplan: Die endgültige Entscheidung der Bayern hängt maßgeblich von Manuel Neuer ab. Sollte die Torhüter-Legende im Sommer 2026 zurücktreten, könnten die Münchner alle Angebote ignorieren und Nübel zurückholen, damit er endlich die Nummer eins in München übernimmt.

Die Urbig-Option: Bayern beobachtet zudem genau Jonas Urbig (22), der als langfristige Alternative gilt. Das könnte entweder Nübels Rückkehr nach München beschleunigen – oder ihn bei einem hohen Angebot aus dem Ausland entbehrlich machen.

Analyse: Drei Szenarien

Fester Wechsel nach Stuttgart: Der VfB nutzt Champions-League-Einnahmen, um die finanzielle Lücke zu schließen, und Nübel entscheidet sich, dort zu bleiben, wo er als „König“ gilt.

Die Rückkehr nach München: Neuer tritt ab, Nübel kehrt in die Allianz Arena zurück und übernimmt als designierter Nachfolger.

Der internationale Abgang: Sollte Stuttgart ihn sich nicht leisten können und Neuer noch ein Jahr weitermachen, könnte Nübel einen prestigeträchtigen Wechsel in die Premier League anstreben, um eine weitere Leihe zu vermeiden.

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