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·23. Januar 2026
F95 in Hannover gefordert: "Bin überzeugt, dass wir dort gewinnen können"

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Zwei Heimsiege in Serie haben Fortuna Düsseldorf ein wenig Luft im Abstiegskampf verschafft, in der Fremde tun sich die Rheinländer hingegen noch enorm schwer. Entsprechend wartet keine leichte Aufgabe um Markus Anfang und sein Team in Hannover, dennoch soll der Knoten endlich platzen.
Es lief zuletzt nicht mehr viel rund bei Fortuna Düsseldorf unter Daniel Thioune, weswegen der 51-Jährige bei den Rheinländern Anfang Oktober schließlich seinen Hut nehmen musste und durch Markus Anfang ersetzt wurde. Bis dahin hatten die Düsseldorfer aber immerhin drei Auswärtssiege eingetütet und sich somit neun Punkte ergattert. Seitdem herrscht in der Fremde Ebbe, die Fortunen unter Anfang verließen bei vier Auswärtsfahrten auch viermal als Verlierer das Feld. Kein wirklicher Mutmacher vor der Partie am Samstag (Anstoß 13 Uhr) bei Aufstiegsaspirant Hannover 96.
"Wir hätten in den vergangenen Auswärtsspielen viel mehr holen müssen, haben es bislang aber nicht geschafft", verteidigt Anfang allerdings seine Mannen und hofft bei den Niedersachsen nun die Trendwende schaffen zu können. "Wir müssen gut und kompakt gegen den Ball arbeiten, brauchen ein gutes Umschaltspiel und müssen unsere Chancen nutzen. Ich bin überzeugt, dass wir dort gewinnen können", sagt der Düsseldorfer Coach, weiß aber auch darum, dass das gegen die ebenfalls unter Druck stehenden 96er kein Kinderspiel werden wird.
Zumal die auch noch ganz schön was auf dem Kasten haben. "Die Hannoveraner sind die ballbesitzstärkste Mannschaft der Liga. Sie verfügen zudem über sehr viel Zweikampfhärte und sind auch das Team, das die meisten Zweikämpfe in der Liga gewinnt", hat Anfang im Vorfeld der Begegnung in jedem Fall seine Hausaufgaben bei der Gegneranalyse gemacht. Nichtdestotrotz glaubt er auch das Mittel gegen deren Spielstil zu kennen: "Wichtig ist, im Mittelfeld kompakt zu stehen und in den entscheidenden Momenten zuzupacken. Hannover verteidigt mannorientiert über den ganzen Platz – da müssen wir schnell und mit wenigen Kontakten spielen."
Verzichten müssen wird Anfang bei diesem Unterfangen auf Hamza Anhari (Schulterluxation), Julian Hettwer und Tim Rossmann (beide im Aufbautraining) sowie Florian Schock, der sich nach überstandener Verletzung zwar schon wieder im Training befindet, aber eben noch nicht spielfit ist. Hinter dem unter der Woche erkrankten Valgeir Lunddal steht zudem ein Fragezeichen, während Jesper Daland nach seiner abgesessenen Gelbsperre hingegen in den Kader zurückkehrt. Anfang bleiben personell aber genügend Optionen, um eine vernünftige Truppe auf das Feld zu bringen und vielleicht auch endlich in der Fremde zu punkten. Im Abstiegskampf wäre das eminent wichtig.
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