Fazit: Liverpool muss diese Probleme nach dem Forest-Remis lösen | OneFootball

Fazit: Liverpool muss diese Probleme nach dem Forest-Remis lösen | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Anfield Index

Anfield Index

·3. September 2026

Fazit: Liverpool muss diese Probleme nach dem Forest-Remis lösen

Artikelbild:Fazit: Liverpool muss diese Probleme nach dem Forest-Remis lösen

Liverpool 2 – 2 Nottingham Forest – Premier-League-Nachbetrachtung

Nach einem frustrierenden Beginn kämpft sich Liverpool erneut zurück

Liverpools Rückkehr an die Anfield Road brachte einen weiteren frustrierenden Nachmittag, denn Nottingham Forest verließ Merseyside nach einem Spiel mit einem Punkt, das einmal mehr das enorme Ausmaß der Arbeit aufzeigte, die unter dem neuen Cheftrainer Andoni Iraola erforderlich ist.


OneFootball Videos


Die Reds dominierten den Ballbesitz und kontrollierten große Teile des Spiels, kamen auf 69 Prozent Ballbesitz, doch die zugrunde liegenden Zahlen erzählten eine etwas andere Geschichte.

Forest verzeichnete tatsächlich den höheren Expected-Goals-Wert und kam auf 2,30 im Vergleich zu Liverpools 1,75 – trotz nur 31 Prozent Ballbesitz.

Diese Statistik sollte Iraola Sorgen bereiten.

Liverpool hatte zwar die Kontrolle über den Ball, doch Forest war nach Ballgewinnen immer wieder gefährlich. Das bekannte Problem der defensiven Umschaltmomente blieb bestehen, während es dem Mittelfeld erneut an der physischen Autorität zu fehlen schien, die nötig ist, um die Abwehr zu schützen.

Es gab auch Positives.

Alexander Isak erzielte endlich sein erstes Saisontor, Florian Wirtz ließ die Qualität aufblitzen, die den Klub zu einer so bedeutenden Investition bewogen hat, und Víctor Muñoz setzte seine vielversprechende Eingewöhnung an der Anfield Road mit einem herausragenden Ausgleich fort.

Doch ein weiteres Unentschieden bedeutet, dass Liverpool aus den ersten beiden Premier-League-Spielen nur zwei Punkte geholt hat.

Die neue Ära gestaltet sich komplizierter, als viele erwartet hatten, besonders nach einem Transferfenster, das trotz der teuren Verpflichtung von Bradley Barcola nicht das nötige Niveau erreichte.

Die Startelf

Liverpool XI

  • TW – Alisson Becker
  • RV – Jeremie Frimpong
  • IV – Jérémy Jacquet
  • IV – Virgil van Dijk (C)
  • LV – Milos Kerkez
  • ZM – Alexis Mac Allister
  • ZM – Dominik Szoboszlai
  • RA – Víctor Muñoz
  • OM – Florian Wirtz
  • LA – Cody Gakpo
  • MS – Alexander Isak

Eingewechselte Spieler

  • Ryan Gravenberch → Cody Gakpo (71.)
  • Río Ngumoha → Jeremie Frimpong (71.)
  • Kostas Tsimikas → Milos Kerkez (71.)
  • Ronald Araújo → Jérémy Jacquet (76.)
  • Trey Nyoni → Alexis Mac Allister (76.)

Tore

Liverpool 0–1 Nottingham Forest – Dan Ndoye (Morgan Gibbs White) – 24.

Liverpool 1–1 Nottingham Forest – Alexander Isak (Cody Gakpo) – 60.

Liverpool 1–2 Nottingham Forest – Morgan Gibbs White (Elfmeter) – 70.

Liverpool 2–2 Nottingham Forest – Víctor Muñoz (Morgan Gibbs White) – 81.

Spielstatistiken

  • Ballbesitz – Liverpool 69 % | Nottingham Forest 31 %
  • xG – Liverpool 1,75 | Nottingham Forest 2,30
  • Torschüsse gesamt – Liverpool 14 | Nottingham Forest 12
  • Torschüsse aufs Tor – Liverpool 4 | Nottingham Forest 3
  • Fouls – Liverpool 13 | Nottingham Forest 10
  • Ecken – Liverpool 3 | Nottingham Forest 5

Erste Halbzeit

Die erste Halbzeit war für Liverpool erneut frustrierend.

Die Reds kontrollierten über weite Strecken den Ballbesitz und versuchten, dem Spiel ihren Rhythmus aufzudrücken, doch Forest blieb gefährlich, sobald es sich aus Liverpools Pressing befreien konnte.

Das Führungstor war ein weiteres Beispiel für Liverpools Anfälligkeit und das Fehlen eines zerstörerischen Mittelfeldspielers.

Ballbesitz ist bedeutungslos, wenn der Gegner nach Ballgewinnen immer wieder die besseren Chancen kreieren kann, und Forest war in der Lage, die Räume rund um Liverpools Mittelfeld und Defensivstruktur auszunutzen.

Alisson Becker musste in der Nachspielzeit erneut mit einer wichtigen Parade eingreifen, um zu verhindern, dass der Rückstand vor der Pause noch größer wurde.

Liverpool hatte viel den Ball, aber es fehlte an ausreichender Durchschlagskraft.

Wirtz zeigte gelegentlich die technische Qualität, die ihn zu einem so aufregenden Talent macht, während Muñoz über rechts weiterhin mit echter Zielstrebigkeit angriff.

Das Problem war, dass Liverpools Ballbesitz oft zu berechenbar wurde. Forest verteidigte gern und wartete auf Gelegenheiten zum Kontern.

Zur Halbzeit hatte Iraola reichlich Punkte, die er ansprechen musste.

Zweite Halbzeit

Die zweite Halbzeit war für Liverpool deutlich produktiver.

Isak eröffnete in der 60. Minute sein Torkonto, gab den Anhängern etwas zu feiern und verschaffte dem schwedischen Stürmer einen wichtigen Selbstvertrauensschub.

Allerdings hielt Liverpools Freude nur zehn Minuten an.

Forest bekam einen Elfmeter zugesprochen, und Gibbs White verwandelte, stellte die Führung der Gäste wieder her und unterstrich erneut die Fragilität von Liverpools Defensivstruktur.

Iraola reagierte mit einer Reihe von Wechseln. Gravenberch, Ngumoha und Tsimikas kamen in der 71. Minute, während Araújo und Nyoni fünf Minuten später folgten.

Die Wechsel erhöhten Liverpools Energie und Physis. Schließlich zahlte sich der Druck aus.

Muñoz erzielte in der 81. Minute einen überragenden Ausgleich, gab Liverpool in der zweiten Halbzeit Auftrieb und sorgte dafür, dass die Reds eine Niederlage vermieden.

Danach blieb Liverpool noch Zeit, nach dem Siegtreffer zu suchen, doch Forest hielt stand.

Die Statistiken zeigten, dass Liverpool den Ballbesitz dominierte und mehr Abschlüsse hatte, doch die 2,30 xG von Forest verdeutlichen, dass die Gäste mit ihren Chancen womöglich gefährlicher waren.

Abschließende Gedanken

Diese Leistung zeigte sowohl das Potenzial als auch die Probleme in Iraolas Liverpool.

In der Offensive sind erste Anzeichen dafür zu erkennen, dass die Spieler beginnen, einander besser zu verstehen.

Isak hat sein erstes Saisontor erzielt. Wirtz findet nach und nach seinen Rhythmus. Und Muñoz entwickelt sich schnell zu einem der aufregendsten Spieler im Kader. Doch die defensive Balance stimmt nicht.

Liverpool agiert weiterhin ohne den spezialisierten defensiven Mittelfeldspieler, den dieses System dringend benötigt, während die Situation auf den Außenverteidigerpositionen die Innenverteidiger jedes Mal entblößt, wenn der Ball verloren geht.

Iraola verdient Zeit. Das ist eine neue Mannschaft, eine neue Trainerstruktur und ein neuer taktischer Ansatz. Aber die Premier League wartet auf niemanden.

Zwei Spiele haben zwei Unentschieden gebracht. Liverpool hat vier Tore erzielt, aber auch vier kassiert.

Der Fußball ist aggressiver als unter dem vorherigen Regime, doch Aggressivität ohne Struktur kann schnell zu Chaos werden.

Das ist die nächste Herausforderung für Iraola. Er muss die offensive Freiheit bewahren und gleichzeitig eine defensive Plattform schaffen, die sie tragen kann.

Es gibt viele Gründe für Optimismus. Es gibt auch viele Gründe zur Sorge. Im Moment bleibt Liverpool ein Werk im Fortschritt. Und nach einem weiteren Unentschieden an der Anfield Road muss die Arbeit beschleunigt werden.

Steven Smiths Prognose vor dem Spiel:

Liverpool 2 – 1 Nottingham Forest

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

Impressum des Publishers ansehen