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·3. Januar 2026
FC Barcelona fragt wegen Cancelo an – Warum es kompliziert wird

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Anderthalb Jahre sind mittlerweile vergangen, seitdem sich Joao Cancelo aus Barcelona verabschiedet hat. Der Kontakt riss jedoch nie ab.
Noch immer würden die Katalanen den Portugiesen gerne zurückholen, im Winter könnte sich nun ein Fenster öffnen. Denn der 31-Jährige will Al-Hilal verlassen, nachdem er in der Hinrunde unter Simone Inzaghi nur an den ersten beiden Spieltagen zum Einsatz kam und seitdem nicht mehr spielberechtigt ist. Der Trainer hat bereits angedeutet, dass er seine Plätze für ausländische Spieler an andere Akteure als den ehemaligen ManCity-Star vergeben will. Wenn Cancelo nicht ohne Spielpraxis zur WM fahren möchte, muss er im Januar wechseln.
An Interessenten dürfte es nicht mangeln, laut der spanischen Zeitung Sport beschäftigen sich neben Barca noch zwei weitere Ex-Vereine mit einer Rückkehr des Portugiesen. Inter ist nach der Verletzung von Denzel Dumfries auf der Suche nach einem passenden Ersatz, auch Juventus hat schon lange mit einer Baustelle der rechten Abwehrseite zu kämpfen. Für den italienischen Rekordmeister lief der Nationalspieler bereits in der Saison 2018/2019 auf, zuvor spielte er ein Jahr in Mailand.
Die Konkurrenz gestaltet einen Cancelo-Deal für Barca kompliziert. Gerade Inter soll schon recht weit sein und mit Al-Hilal über die Konditionen einer Leihe in der zweiten Saisonhälfte verhandeln. In einem halben Jahr verdient Cancelo in Saudi-Arabien rund 7,5 Millionen Euro, Al-Hilal verlangt, dass der aufnehmende Verein rund die Hälfte davon übernimmt. Damit der FC Barcelona wirklich noch eine Chance auf den Zuschlag hat, müsste Cancelo selbst wohl auf eine Rückkehr ins Camp Nou pochen.

Foto: Getty Images
3,75 Millionen Euro wären für das klamme Barca zwar ein hoher Aufwand, dürften aber zu stemmen sein. Im Gehaltsgefüge ist durch die Langzeitverletzung von Andreas Christensen ein Platz freigeworden, weshalb auch die Registrierung diesmal wohl kein Problem darstellen würde. Christensen fällt mit einer Kreuzbandverletzung rund vier Monate aus, weshalb 40% des Jahresgehalts des Dänen zur Verpflichtung eines neuen Spielers genutzt werden können.









































