Länderspiel Einzelkritik Deutschland gegen Serbien: Die Noten für Bischof, Wirtz und Co. nach dem 2:0 | OneFootball

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·2. Oktober 2026

Länderspiel Einzelkritik Deutschland gegen Serbien: Die Noten für Bischof, Wirtz und Co. nach dem 2:0

Artikelbild:Länderspiel Einzelkritik Deutschland gegen Serbien: Die Noten für Bischof, Wirtz und Co. nach dem 2:0

Der erste Sieg unter Jürgen Klopp ist da: Deutschland gegen Serbien endete gestern Abend in München 2:0, und viele Spieler haben sich für mehr empfohlen. Die besten Noten bekommen die beiden Torschützen Tom Bischof und Florian Wirtz. Die Einzelkritik zum 2:0, die Noten vergab der Sport-Informations-Dienst (SID) nach dem Schulnotensystem.

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Tom Bischof (2. von links) bejubelt mit seinen Teamkollegen sein Tor zum 1:0 gegen Serbien am 1. Oktober 2026 in der Allianz Arena in München. (Copyright AFP/Karl-Josef Hildenbrand)


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Wie das Spiel lief, steht in unserem Spielbericht, was Klopp und die Spieler danach sagten, in den Stimmen zum Spiel. Die Noten auf einen Blick:

Tor und Abwehr: Urbig debütiert mit einem Zu-Null-Spiel

Jonas Urbig: Note 3

Jonas Urbig, beim FC Bayern die Nummer zwei hinter Manuel Neuer, feierte sein Debüt ausgerechnet in der Münchner Arena. Mit dem Ball am Fuß spielte er gewohnt sicher mit, echte Torwartaufgaben bekam er kaum. Am Ende stand die Null.

Philipp Treu: Note 3,5

Philipp Treu war in Amsterdam die Entdeckung des ersten Spiels. Auch gegen Serbien zog er mit viel Vorwärtsdrang nach vorne, im Stellungsspiel leistete er sich aber Schwächen und ermöglichte den Gästen einen ihrer seltenen Konter.

Malick Thiaw: Note 3

Malick Thiaw rückte für den verletzten Nico Schlotterbeck in die Innenverteidigung. Wie sein Nebenmann verteidigte er giftig nach vorne, genau das will Klopp sehen.

Waldemar Anton: Note 3

Waldemar Anton musste gleich zu Beginn einen üblen Tritt von Luka Jović einstecken. Danach war er aufmerksam, sicher und stark im Kopfballspiel.

Maximilian Mittelstädt: Note 3,5

Maximilian Mittelstädt stand bei der EM 2024 noch in der Startelf, war dann aber aus dem Kreis der Nationalmannschaft verschwunden. Klopp holte ihn zurück und ließ ihn gleich die Ecken treten. Der Linksverteidiger war eifrig, hatte ein paar Wackler, bereitete aber das 2:0 vor.

Mittelfeld und Angriff: Bischof und Wirtz glänzen

Aleksandar Pavlović: Note 2,5

Aleksandar Pavlović übernahm auf der Sechs die Rolle von Joshua Kimmich, der das Spiel von der Tribüne verfolgte. Für den gebürtigen Münchner war es eine besondere Partie, sein Vater ist Serbe. Pavlović leitete das 1:0 ein und suchte auch selbst den Abschluss.

Tom Bischof: Note 2

Der Kapitän der U 21 war auch bei den Großen einer der auffälligsten Spieler. Tom Bischof staubte in der 39. Minute zum erlösenden 1:0 ab und harmonierte als bissiger, quirliger Achter bestens mit seinem Kumpel Pavlović. Mehr als nur eine Alternative.

Florian Wirtz: Note 2

Florian Wirtz brauchte etwas Anlaufzeit, dann blitzte seine ganze Klasse auf: ein Zuckerpass auf Gnabry, eine Kopfballchance zum 1:0 und ein Pfostentreffer vor der Führung. Nach der Pause trug er die Kapitänsbinde und erzielte in der 61. Minute ein zauberhaftes 2:0.

Serge Gnabry: Note 3

Für Serge Gnabry war es das erste Spiel von Beginn an seit der Verletzung, die ihn die WM gekostet hatte, und gleich als Kapitän. Er vergab eine Großchance, holte sich mit einer Grätsche direkt vor der Trainerbank aber ein lautes Lob von Klopp ab. Zur Pause war Schluss.

Nick Woltemade: Note 3,5

Nick Woltemade hat schwierige Monate hinter sich, mit einer enttäuschenden WM und dem Wechsel nach Turin. Er ackerte und wühlte, ist aber noch nicht wieder in Form. Symbolisch dafür war ein Abschluss aus kurzer Distanz, der weit über das Tor ging.

Derry Scherhant: Note 2,5

Der Freiburger Derry Scherhant war die Überraschung in der Startelf und rechtfertigte seine Nominierung voll. Über links war er immer wieder gefährlich, nach der Pause hatte er auch auf der rechten Seite gute Szenen.

Die Einwechselspieler: El Mala, Baur und Janelt debütieren

Said El Mala: Note 3

Schon Julian Nagelsmann hatte den Kölner eingeladen, sein Debüt gab Said El Mala aber erst jetzt, zur Pause kam er für Gnabry. Er zeigte, was er als Tempodribbler kann.

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Mika Baur (links) im Zweikampf mit dem Serben Filip Kostić: Der Mittelfeldspieler von Celtic Glasgow wurde in München als 1000. Nationalspieler der DFB-Geschichte eingewechselt. (Copyright AFP/Karl-Josef Hildenbrand)

  • Mika Baur (ohne Note): Der Sohn eines Handball-Weltmeisters kam in der 77. Minute für Bischof und ist der 1000. Nationalspieler.
  • Jonathan Burkardt (ohne Note): Wie schon gegen Griechenland eingewechselt, diesmal für Woltemade in der Sturmmitte.
  • Bambasé Conté (ohne Note): Der Hoffenheimer ersetzte in seinem zweiten Länderspiel Scherhant.
  • Vitaly Janelt (ohne Note): Der 28-Jährige vom FC Brentford kam kurz vor Schluss für Pavlović und ist Nationalspieler Nummer 1001.

Häufige Fragen zur Einzelkritik Deutschland gegen Serbien

Wer war der beste deutsche Spieler gegen Serbien?

Tom Bischof und Florian Wirtz bekamen mit der Note 2 die beste Bewertung. Beide trafen beim 2:0.

Wer hat gegen Serbien sein Debüt gegeben?

Fünf Spieler: Jonas Urbig und Derry Scherhant standen in der Startelf, Said El Mala, Mika Baur und Vitaly Janelt wurden eingewechselt. Baur ist der 1000., Janelt der 1001. Nationalspieler.

Wann spielt Deutschland als Nächstes?

Am Sonntag, 4. Oktober, um 20.45 Uhr in Thessaloniki gegen Griechenland. RTL überträgt, alle Infos in RTL Fußball live. Alle weiteren Termine stehen im DFB-Fahrplan.

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