Fussballnationalmannschaft.net
·27. April 2026
FC Bayern nach dem 4:3 Sieg – bereit für Paris in der Champions League!

In partnership with
Yahoo sportsFussballnationalmannschaft.net
·27. April 2026

Der FC Bayern reist mit großem Selbstvertrauen zum Halbfinal-Hit in der Champions League gegen Paris Saint-Germain, obwohl Erfolgstrainer Vincent Kompany gesperrt fehlt. Die Münchner sehen sich vor dem Duell am Dienstag um 21.00 Uhr bei Prime Video als Team mit klarer Überzeugung und wollen sich von der PSG-Wucht um Ousmane Dembélé nicht beeindrucken lassen.
Composit-Bild zur Champions-League-Halbfinale 2025/26: Vincent Kompany (l.), Cheftrainer des FC Bayern München, und Luis Enrique, Trainer von Paris Saint-Germain, stehen sich im zweiten Halbfinale gegenüber. Bayern und PSG spielen über Hin- und Rückspiel um den Einzug ins Finale. (Stuart Franklin, Alex Davidson / Getty Images)
Uli Hoeneß zeigte sich vor dem Abflug nach Paris/München entspannt und sprach von einer Aufgabe der höchsten Schwierigkeitsstufe. „Das ist der schwerste Brocken. Aber um ehrlich zu sein, vor Real Madrid hatte ich mehr Angst“, sagte der Bayern-Patron. PSG sei zwar „eine Super-Mannschaft. Ich habe noch nie eine Mannschaft gesehen, die ein Endspiel so dominiert hat. Aber mein Bauch sagt mir, dass wir weiterkommen.“ Der Weg ins Finale von Budapest und zum Triple soll für den deutschen Rekordmeister nicht an der Übermannschaft aus Paris scheitern.
Kompany selbst ordnete die Partie als „allerschwierigste Aufgabe“ ein, betonte aber zugleich: „Der Glaube ist da, dass wir das machen können.“ Nach seiner Gelbsperre aus dem Viertelfinal-Spektakel gegen Real Madrid, das Bayern 4:3 gewann, wird der 40-Jährige im Prinzenpark nur auf der Tribüne sitzen und von Assistent Aaron Danks vertreten. Der Ausfall sei ärgerlich, aber „nicht wichtig. Die Mannschaft wird das lösen. Ich habe volles Vertrauen – und beim Rückspiel bin ich ja wieder dabei“, sagte Kompany gelassen.
Auch innerhalb des Teams herrscht Zuversicht. „Natürlich werden wir ihn an der Seite vermissen. Er ist unser Leader“, sagte Harry Kane mit Blick auf den gesperrten Chefcoach. Gleichzeitig machte der Torjäger klar, dass die Mannschaft wisse, „was zu tun ist, auch wenn der Boss nicht an der Seite ist“. Sportdirektor Christoph Freund unterstrich, Danks und das restliche Trainerteam würden es sicher „gut hinbekommen“.
Hinzu kommt, dass die Bayern in dieser Phase auch Rückschläge wegstecken. Selbst ein 0:3 zur Pause in Mainz brachte den Lauf nicht aus der Spur, das 4:3 drehte die Münchner vielmehr in einen möglichen „Schlüsselmoment“ für die entscheidenden Wochen, wie Kompany es nannte. Freund sprach in diesem Zusammenhang von „ganz, ganz viel Energie“ und schwärmte: „Die Mannschaft ist ganz was Besonderes, dieser Teamgeist, diese Mentalität – das ist wirklich einmalig.“
Dass der Glaube groß ist, liegt auch an den direkten Vergleichen mit Paris. Manuel Neuer sah die Bayern in den Duellen der vergangenen Jahre schon „auf Augenhöhe“. Seit dem Final-Triumph 2020 mit dem 1:0 gab es in sieben Spielen fünf Bayern-Siege. Schmerzhaft blieb allerdings das Aus im Viertelfinale der Klub-WM 2025, als sich Jamal Musiala verletzt hatte und die Münchner 0:2 verloren. Beim jüngsten Aufeinandertreffen in der Gruppenphase fehlte Musiala ebenfalls, damals gewannen die Bayern in Paris nach einer Halbzeit mit Fußball von einem anderen Stern 2:1.
Nun nähert sich der Hoffnungsträger seiner alten Zauberform wieder an und soll gegen PSG ein entscheidender Faktor werden. Max Eberl sprach deshalb von einem „vorweggenommen Finale“: „Beide Mannschaften stehen für einen aktiven, attraktiven Fußball, hohe Intensität, aktives Anlaufen, Qualität vom Allerfeinsten. Es werden Nuancen diese Spiele entscheiden.“ Joshua Kimmich nannte die beiden Teams „die momentan besten Teams Europas“ und warnte vor den Franzosen um Dembélé und den zuletzt angeschlagenen Vitinha: „Man muss schon sagen, dass die immer zur Primetime in Form kommen.“
Vorstandschef Jan-Christian Dreesen schob den Münchnern sogar die Favoritenrolle zu und sagte: „Wenn einer Favorit ist, dann Paris.“ Für PSG-Coach Luis Enrique spielte diese Einordnung keine Rolle. „Entscheidend ist, wer sein Niveau auf dem Platz zeigt“, erklärte der Spanier vor dem Wiedersehen mit der „besten Mannschaft der Welt“, wie er die Bayern nannte. Seine Spieler seien im Endspurt „bereit“, Trophäen zu gewinnen. Die Bayern sind das auch.
Live









































