FC Bayern Uli Hoeneß kritisiert Nagelsmann wegen DFB-Aufstellungen: „Er war leicht beleidigt..“ | OneFootball

FC Bayern Uli Hoeneß kritisiert Nagelsmann wegen DFB-Aufstellungen: „Er war leicht beleidigt..“ | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Fussballnationalmannschaft.net

Fussballnationalmannschaft.net

·6. Mai 2026

FC Bayern Uli Hoeneß kritisiert Nagelsmann wegen DFB-Aufstellungen: „Er war leicht beleidigt..“

Artikelbild:FC Bayern Uli Hoeneß kritisiert Nagelsmann wegen DFB-Aufstellungen: „Er war leicht beleidigt..“

Uli Hoeneß hat im Vorfeld des Duells des FC Bayern mit Paris Saint-Germain erneut klare Worte gefunden. Im Interview bei DAZN nahm der 74-Jährige auch Bundestrainer Julian Nagelsmann ins Visier und übte Kritik an dessen Aufstellungen bei der Nationalmannschaft.

Artikelbild:FC Bayern Uli Hoeneß kritisiert Nagelsmann wegen DFB-Aufstellungen: „Er war leicht beleidigt..“

Uli Hoeneß, Vorstandsmitglied und ehemaliger Präsident des FC Bayern München, spricht während der Präsentation einer Ausstellung des deutschen Fußballvereins FC Bayern München über dessen Stadion mit dem Titel „20 Jahre Allianz Arena – Luftschloss, Wohnzimmer, Opernbühne” am 30. Juli 2025 auf dem Stadiongelände in München. (Foto: Alexandra BEIER / AFP)


OneFootball Videos


Auf die Frage nach den WM-Chancen der deutschen Elf erklärte Hoeneß, das lasse sich derzeit kaum einschätzen. Seine Begründung fiel deutlich aus, weil die DFB-Auswahl seiner Ansicht nach noch nie zweimal in Folge mit derselben Mannschaft angetreten sei. Genau diesen Punkt habe er Nagelsmann auch persönlich vorgehalten.

Hoeneß stichelt gegen die DFB-Aufstellungen

„Das kann ich so gar nicht sagen, denn die deutsche Mannschaft hat noch nie zweimal hintereinander mit derselben Mannschaft gespielt. Das werfe ich Julian Nagelsmann auch vor, das habe ich ihm persönlich schon gesagt. Wenn man zu einer WM fährt und keine Weltklasse-Mannschaft hat, was wir im Moment nicht sind, dann kann man wie Vincent Kompany es geschafft hat durchs Team zum Erfolg kommen“, sagte Hoeneß.

Auf die Reaktion des Bundestrainers angesprochen, legte der Bayern-Patron nach: „Er war leicht beleidigt. Aber das ist seine Entscheidung. Wenn er erfolgreich ist, bin ich der Erste, der gratuliert. Wenn er keinen Erfolg hat, wird es für ihn schwer.“

Auch Sebastian Hoeneß und Thomas Müller Thema

Im weiteren Gespräch äußerte sich Hoeneß außerdem zu seinem Neffen Sebastian Hoeneß, der den VfB Stuttgart trainiert und als möglicher Bayern-Coach gehandelt wird. Über den 43-Jährigen sagte er: „Sebastian hat nach unserem Trainer von mir den allerhöchsten Respekt. Vor dem ziehe ich den Hut. Zumindest kommt er als Nachfolger infrage. Aber Kompany kann von mir aus noch fünf oder zehn Jahre bleiben.“

Daneben sprach Hoeneß über Thomas Müller, der inzwischen für Vancouver spielt. „Thomas hat am Schluss mehr geredet als Fußball gespielt. Er war nur noch der Pressesprecher. Ich habe mit ihm wirklich gar kein Problem, aber er hat es schon geschickt verstanden, sich persönlich super zu verkaufen, auch zu einem Zeitpunkt, an dem er bei uns nur noch auf der Bank saß“, sagte der 74-Jährige.

Eine mögliche spätere Rückkehr Müllers in eine Funktionärsrolle sieht Hoeneß unter anderen Voraussetzungen. „Ich hatte mir das anders vorgestellt: Dass er nicht zu den Whitecaps geht, sondern ein Jahr Pause macht und sich dann vielleicht ausbildet. Denn der FC Bayern ist kein kleiner Fußballverein mehr, sondern ein Konzern, eine Unterhaltungsindustrie.“

Impressum des Publishers ansehen