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·9. Februar 2026
FC Bayern: Vincent Kompany verteidigt Ausbootung von Min-Jae Kim

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Der FC Bayern hat das Bundesliga-Topspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim am Wochenende souverän mit 5:1 gewonnen. Nach der Partie musste sich Chefcoach Vincent Kompany (39) dennoch rechtfertigen – für die überraschende Streichung von Min-Jae Kim (29).
In der Innenverteidiger-Hierarchie des FC Bayern belegt Min-Jae Kim aktuell nur den dritten Platz hinter dem gesetzten Duo Dayot Upamecano (27) und Jonathan Tah (29). Gegen Hoffenheim stand der Südkoreaner jedoch nicht einmal im Kader. Vincent Kompany begründete diese Maßnahme hinterher mit der nötigen Belastungsteuerung.
"Weil wir in der Champions League gut abgeschnitten haben, werden wir im Februar weniger Spiele haben, sodass wir weniger Änderungen vornehmen müssen. Im März geht es dann wieder mit Vollgas weiter. Jetzt geht es professionell zu sein und unsere Spiele zu gewinnen", gab der Bayern-Coach am Sonntagabend auf der Pressekonferenz zu bedenken.
Der Verzicht auf Kim sollte zudem offenbar keinerlei Signal an den betroffenen Spieler oder ans Team senden. "Jemanden aus dem Kader zu streichen, bedeutet nichts, es ist nur eine Entscheidung, die man treffen muss – es wird weitere geben. Heute war es Min-Jae", ergänzte Kompany.
Rotationen sind innerhalb einer langen Saison nichts Ungewöhnliches. Dass es im Bundesliga-Kracher ausgerechnet Min-Jae Kim erwischte, überraschte aber durchaus. Der ehemalige Napoli-Verteidiger absolvierte in dieser Spielzeit immerhin 22 Einsätze und blieb dabei größtenteils fehlerfrei.
Der Verzicht auf einen solchen Star spiegelt laut Ex-Bayern-Profi Michael Ballack (49) indes die enorme Kader-Breite des deutschen Rekordmeisters wider. "Man sieht daran, wie viele Möglichkeiten Vincent Kompany hat", sagte der Vize-Weltmeister von 2002 bei DAZN beinahe ehrfürchtig.
Die Ausbootung konnte er trotzdem kaum nachvollziehen. "Keinen klassischen dritten Innenverteidiger dabeizuhaben … Vor allem hat es Min-Jae ja gut gemacht in den letzten Wochen", betonte Ballack. "Das ist dann schon hart für ihn."









































