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·29. August 2026

FC Bayern will Rückkehrer abgeben: Überraschender Ausweg für Boey?

Artikelbild:FC Bayern will Rückkehrer abgeben: Überraschender Ausweg für Boey?

Seit Mitte Juli ist es um den FC Bayern auf dem Transfermarkt weitestgehend ruhig geworden. Mit Sacha Boey soll aber noch ein Spieler den Verein unbedingt verlassen – vielleicht sogar innerhalb der Bundesliga?

Der letzte eines ungewollten Trios: Bayern will Boey noch loswerden

Wenige Tage vor dem Ende des Transferfenster sucht der FC Bayern weiterhin nach einem Abnehmer für Sacha Boey. Der Leih-Rückkehrer steht in München ganz oben auf der Streichliste. Der 25-Jährige spielt in den Planungen keine Rolle und hat dies bereits mehrfach zu spüren bekommen. Neben öffentlichen Äußerungen von Sportvorstand Max Eberl wurde der Franzose auch nicht für das alljährliche Lederhosen-Fotoshooting und die ersten beiden Pflichtspiele der neuen Saison berücksichtigt.


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Während mit João Palhinha (fester Transfer zu Benfica Lissabon) und Bryan Zaragoza (Espanyol Barcelona, Leihe mit Kaufpflicht) zwei Abgangskandidaten abgegeben wurden, liegen für Boey noch keine konkreten Anfragen vor. Dies dürfte die Fantasie einiger Vereine beflügeln, die in der Schlussphase der Transferperiode noch auf der Rechtsverteidigerposition nachlegen wollen. Darunter wohl auch einen Bundesligisten.

Trotz 15-Millionen-Preisschild: HSV wittert Chance bei Boey

Wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet, träumt etwa der Hamburger SV von einer Verpflichtung Boeys. Die Hanseaten suchen bereits seit Wochen nach einem neuen Rechtsverteidiger. Bislang wurde keine passende Lösung gefunden. Boey wäre eine prominente Verstärkung und laut dem Bericht „sicherlich eine 1A-Lösung“. Aufgrund der finanziellen Hürde wäre für den HSV aber nur eine Leihe machbar. Die kolportierte Ablöse in Höhe von 15 Millionen Euro können sich die Rothosen nicht leisten.

Kurz vor Ende der Transferperiode könnten die Münchner einem Leihgeschäft gegenüber aufgeschlossener sein. Trotz guter Leistungen in der Saisonvorbereitung hat Boey keinerlei Perspektive. Anstatt ihn bis mindestens zur Wintertransferperiode auf der Tribüne ausharren zu lassen, würde der FC Bayern ihn wahrscheinlich auch per Leihe ziehen lassen, falls keine andere Lösung gefunden wird. Sollte der HSV zuschlagen, müsste der Rekordmeister weiterhin Großteile des Gehalts übernehmen.

Wie realistisch dieses Szenario ist, lässt sich derzeit schwer abschätzen. Boey wird auch mit einer erneuten Rückkehr zu Galatasaray Istanbul in Verbindung gebracht. Der Außenverteidiger wechselte im Januar 2024 aus der Türkei nach München und verbrachte die vergangene Rückrunde leihweise bei seinem Ex-Klub. Bislang gab es jedoch keine konkreten Bemühungen seitens des Süper-Lig-Klubs hinsichtlich einer langfristigen Rückholaktion.

Blick nach Leverkusen und Belgien: Hamburgs Alternativen

Neben Boey werden auch Arthur von Bayer Leverkusen sowie Zakaria El Ouahdi vom KRC Genk für die Rechtsverteidigerposition beim Hamburger SV gehandelt. Laut "Hamburger Morgenpost" ist die Spur zu Letzterem derzeit kalt. Der HSV soll bereits Angebote für den marokkanischen Nationalspieler abgegeben haben, nahmen inzwischen aber Abstand von einer Verpflichtung. Am besten stehen die Chancen bei Arthur, dessen Verpflichtung – wie bei Boey – wohl nur per Leihe möglich wäre. Dem "kicker" zufolge zeigen zudem weitere Bundesligisten Interesse an dem 23-Jährigen.

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