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·10. August 2026

FC-Grenze erreicht? BVB bereitet wohl ein neues Angebot für Said El Mala vor

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Simon Hense

10 August, 2026

Seit Wochen zieht sich der Transferpoker zwischen Borussia Dortmund und dem FC in die Länge. Nun könnte es aber ein akzeptables Angebot geben für den 1. FC Köln: Der BVB soll mit Boni 50 Millionen für El Mala bieten.

Kein Transferthema wird beim 1. FC Köln in diesem Sommer so heiß diskutiert wie der mögliche Abgang von Said El Mala. Jetzt scheint es im Poker mit dem BVB bald eine neue Entwicklung zu geben.

Said El Mala im Testspiel gegen Sociedad

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Am vergangenen Samstag noch stand Said El Mala im Test gegen Real Sociedad ungefähr eine Stunde für den 1. FC Köln auf dem Platz. Dabei machte der 19-Jährige trotz der vielen Gerüchte um einen Wechsel nach Dortmund nicht den Eindruck, als ob er mit dem FC schon abgeschlossen hätte. „Der Junge gibt jeden Tag jedem das Gefühl, dass er mit keiner Silbe auch nur daran denkt, wegzugehen. Was dann passiert, das können wir alle nicht beeinflussen, außer vielleicht er selber und der Verein. Aber wir sind aktuell in der Position, dass Said El Mala bei uns Fußballer bleibt“, meinte daher auch Trainer René Wagner nach dem Spiel.

Angebot erreicht potenziell die Kölner Grenze

Allerdings könnte der letzte Teil von Wagners Aussage bald schon nicht mehr stimmen. Denn wie die „Bild“ berichtet, soll Borussia Dortmund ein neues Angebot für den Kölner Shootingstar vorbereiten. Und dieses solle erstmals mit Bonuszahlungen die 50 Millionen Euro sprengen. Also genau die Marke, die immer wieder als Schmerzgrenze des FC kolportiert wird. Neben der reinen Ablösesumme sollen die FC-Verantwortlichen um Thomas Kessler jedoch auch eine Weiterverkaufsbeteiligung verlangen. So könnten die Geißböcke bei einem zukünftigen Abgang des Angreifers von Dortmund erneut mitverdienen.

Öffentlich hatten die Dortmunder Verantwortlichen sich zuletzt zurückhaltend gezeigt und nicht direkt über den El-Mala-Poker gesprochen. „Dass wir um jeden Euro kämpfen, hat Karetsas ja auch gezeigt“, meinte Geschäftsführer Sport Lars Ricken nach dem Dortmunder Testspielsieg gegen Arsenal jedoch generell über die Transferstrategie der Borussia. So habe man sich für den 32 Millionen Euro Transfer des griechischen Nationalspielers bereits im April getroffen „und wir haben erst jetzt vor Kurzem den Deal abgeschlossen, weil es uns wichtig ist, auch wirtschaftlich vernünftig zu arbeiten.“ Außerdem habe man noch viele Ideen und wegen der Einsparungen durch Abgänge wie Julian Brandt oder Niklas Süle noch einiges an finanziellem Spielraum.

Keine Unruhe beim FC

Ob dieser ausreicht, um den Transfer von El Mala zu finalisieren und Kessler zu überzeugen, wird sich zeigen. Zumindest Trainer Wagner stören die vielen Gerüchte nicht. „0,0! Ich kenne natürlich nicht die Gründe für Saids Erwachsenwerden im Sommer – aber wenn die ganzen Gerüchte dazu beitragen, dass so ein Said El Mala im Training und beim Spiel herauskommt, dann waren die Gerüchte sehr, sehr gut für uns, weil er aktuell ein Bild zeigt, das tadellos ist“, so der Coach.


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