FC St. Pauli vs. FC Bayern München 0:3 – Der Traum ist aus! | OneFootball

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·9. April 2026

FC St. Pauli vs. FC Bayern München 0:3 – Der Traum ist aus!

Artikelbild:FC St. Pauli vs. FC Bayern München 0:3 – Der Traum ist aus!

Nein, kein Pokalwunder, keine Reise nach Berlin. Der FC St. Pauli kämpft aufopferungsvoll und stellt den FC Bayern München vor große Probleme, aber der Rekordmeister fällt nicht.(Titelfoto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images/via OneFootball)

Wenn man sich in Pokalspielen als Fans des klassentieferen Clubs eine Sache wünschen kann, die nicht das Ergebnis ist, dann doch bitte genau das, was wir an diesem Mittwochabend am Millerntor zu sehen bekamen. Der FC St. Pauli lieferte einen großen Kampf. Er schaffte es, den Rekordmeister und Rekordpokalsieger in ein Spiel zu zwingen, was diesem ganz und gar nicht schmeckte. Ein wenig mehr Glück im Abschluss, ein wenig mehr Glück mit Schiedsrichter-Entscheidungen und ein wenig mehr Kraft am Ende hätten wohl gereicht, um das Wunder zu schaffen.


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Die Aufstellung

Nach der empfindlichen 0:1-Niederlage bei Carl Zeiss Jena, die einen herben Rückschlag im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga bedeutete, veränderte Trainer Andreas Bergmann seine Startelf auf einer Position: Thomas Meggle kehrte ins Team zurück und das direkt wieder auf den Rasen. Dennis Tornieporth saß hingegen nur auf der Bank.

Eine personelle Veränderung in der Startelf vollzog auch Bayerns Cheftrainer Felix Magath. Im Vergleich zur schmerzhaften 0:3-Niederlage des Spitzenreiters beim Ligadritten Werder Bremen kehrte Innenverteidiger Lúcio zurück, Martín Demichelis musste weichen und nahm auf der Bank Platz. Ansonsten schien sich der FC Bayern München der Wichtigkeit und auch der Schwierigkeit dieser Partie vollends bewusst zu sein, der Rekordmeister trat mit der besten Elf am Millerntor an.

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Aufstellung bei der Partie FC St. Pauli – FC Bayern München, DFB-Pokal, 05/06

FCSP: Hollerieth – Lechner, Morena, Palikuća, Gunesch – Schultz, Boll – Scharping, Meggle, Dinzey – Luz

FCB: Kahn – Sagnol, Lúcio, Ismaël, Lahm – Salihamidžić, Hargreaves, Ballack, Schweinsteiger – Makaay, Pizarro

Viel Energie vs. viel Qualität

Der FC Bayern München agierte so, wie man es vom Team bereits die gesamte Saison über sehen konnte: Die Elf von Magath organisierte sich auf dem Platz in einem 4-4-2 mit Raute. Vor Kapitän Kahn agierte eine Viererkette (Sagnol, Ismaël, Lúcio, Lahm), davor Hargreaves als alleiniger Sechser. Gegen den Ball ließen sich rechts Salihamidžić und links Schweinsteiger aus den Halbpositionen fallen. Vertikal vor Hargreaves positionierte sich Ballack, der wie immer zwar nominell die Zehn über-, spielerisch aber eher die Rolle des Rammbocks einnahm. Vor dieser Mittelfeldraute agierte der FCB mit einer Doppelspitze, bestehend aus Makaay und Pizarro, wobei Letztgenannter sich gerne fallen lässt, während Routinier Makaay zumeist die Tiefe sucht.

Der FC St. Pauli wich ebenfalls nicht von seiner Formation ab, die er bereits in Großteilen der Saison 05/06 praktizierte. Das Team organisierte sich auf dem Platz in einem 4-2-3-1. Vor Hollerieth stand die Viererkette mit Lechner, Morena, Palikuća und Gunesch. Davor die körperlich extrem präsente Doppelsechs mit Boll und Schultz. Rückkehrer Meggle nahm die Zehnerposition ein, Dinzey und Scharping agierten auf den Außenbahnen, wobei besonders Scharping immer wieder ins Zentrum kippte und dort den eifrigen Luz unterstützte.

FC St. Pauli ackert, Bayern trifft

Das Spiel begann genau so chaotisch, wie es sich der FC St. Pauli vermutlich vorgestellt hat – und wie der RübenackerRasen ein Fußballspiel zuließ. Die FCSP-Spieler rannten sich in den ersten 15 Minuten die Lungen aus dem Leib, pressten aggressiv, sobald die FCB-Spieler das mittlere Spielfelddrittel erreichten – und der FC Bayern München ließ sich davon derart beeindrucken, dass sie in der Anfangsphase kaum ein geordnetes Aufbauspiel zustandebrachten. Erst in der 15. Minute sollten die Bayern das erste Mal wirklich Ruhe ins Spiel bekommen. Und genau dann erzielten sie ihren ersten Treffer.

Nachdem Hollerieth noch entschlossen einen tiefen Passversuch von Schweinsteiger auf Makaay ablaufen konnte, kam der Ball postwendend zurück. Salihamidžić nahm die Klärung vom FCSP-Torwart noch in der Hälfte des FC St. Pauli auf, dribbelte an und fand im Halbraum Pizarro, der sich von seiner Mittelstürmer-Position entfernt hatte. Entscheidend für den weiteren Verlauf war, was Salihamidžić nach dem Pass machte: Er lief im Vollsprint auf die Position des Rechtsaußen, Boll ging diesen Laufweg mit. Somit fehlte der erste Sechser im Zentrum. Der zweite wurde von Schweinsteiger rausgezogen, den Pizarro per Seitenwechsel auf der linken Seite fand. Schultz lief Schweinsteiger an und verließ so auch seine Sechserposition. Meggle hatte diese Lücke im Zentrum bereits erkannt, er wollte sie schließen. Doch er folgte dann dem Laufweg von Ballack, der in Erwartung einer Flanke von Schweinsteiger in den Strafraum einlief. Die kam aber nicht, das 21-jährige Talent spielte stattdessen Hargreaves im Zentrum an, das entsprechend verwaist war. Während Gunesch (hatte sich mit Pizarro ins Zentrum bewegt), Lechner und Morena (beide ohne Gegenspieler in der Kette) zuschauten, ließ der 25-jährige den Ball kurz abtropfen und schoss aus mehr als 25 Metern auf das FCSP-Gehäuse. Links unten schlug der Ball ein, an guten Tagen hat Hollerieth sicher eine Chance den zu halten, aber aus der Hinter-Tor-Perspektive ist zu erkennen, dass er den Ball auch erst sehr spät sehen konnte.

Nach Rückstand einfach noch stärker geworden

Das 0:1 ist natürlich ein ziemlich herber Dämpfer für die Pokalträume des FC St. Pauli gewesen. Wirklich gemerkt hat man das aber auf dem Platz nicht. Der FCSP blieb auch in der Folge giftig und griffig, Schultz ließ Schweinsteiger in den Zweikämpfen gleich mehrmals wie einen Jugendspieler aussehen. Offensiv kamen aber erstmal nicht mehr als drei halbhohe Flanken von Lechner im Strafraum von Kahn (und ein als Kullerball verkleideter Abschluss von Gunesch, 18. Minute) an. Trotzdem: Der FCSP hatte nun mehr vom Spiel und auch mehr Struktur im Aufbau, schlug nicht, wie noch zu Spielbeginn, jeden Ball lang nach vorne.

In der 23. Minute hatte der FC St. Pauli dann viel Pech: Meggle gewann einen zweiten Ball im Zentrum und spielte direkt auf Boll, der in die FCB-Hälfte eindrang, wo ihm der Ball zwar versprang, er dann dort aber das „Grätschen-Duell“ mit Schweinsteiger für sich entschied, sodass Scharping an den Ball kam. Der Offensivspieler chippte den Ball mit dem ersten Kontakt sehenswert zwischen den beiden Bayern-Innenverteidigern hindurch gen Luz, der frei vor Kahn auftauchte. Schiedsrichter Kircher beziehungsweise der Linienrichter entschied auf Abseits. Doch die Zeitlupe zeigt, dass Sagnol das Abseits klar aufgehoben hatte, ein Treffer wäre regelkonform gewesen. Eine wirklich ärgerliche Situation.

Artikelbild:FC St. Pauli vs. FC Bayern München 0:3 – Der Traum ist aus!

Knallharte Zweikämpfe, wie hier zwischen Lechner und Pizarro, bestimmten die Partie zwischen dem FC St. Pauli und dem FC Bayern München.

// (Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images/via OneFootball)

Pech bei Abseits-Entscheidung und Meggle-Abschluss

Die einzige Offensivaktion des FC Bayern München in der Phase nach dem 0:1? Eine völlig verunglückte Flanke von Ballack, der FC St. Pauli hatte auch weiterhin klar mehr vom Spiel. Wenige Minuten nach der Abseits-Szene konnte Kahn eine Flanke von Schultz nicht festhalten und der Ball fiel Scharping vor die Füße, doch Ismaël schmiss sich in den Abschluss. Die folgende Ecke war dann aber sichere Beute für den FCB-Kapitän, der wenige Tage zuvor erfahren hatte, dass er bei der im Sommer stattfindenden Weltmeisterschaft nur die Nr. 2 hinter Jens Lehmann sein wird. Nach einer halben Stunde Spielzeit musste man festhalten: Bis auf eine Aktion hat der Rekordmeister wenig bis gar nichts hinbekommen am Millerntor. Aber diese eine Aktion führte leider zum 1:0 für den FCB. Die bis zu diesem Zeitpunkt beste Gelegenheit der Partie hatte dann Meggle in der 32. Minute, als er eine Kopfballverlängerung von Luz volley aus sieben Metern artistisch traf, der Ball allerdings knapp über das Tor flog, Kahn wäre sicher chancenlos gewesen.

Erst kurz danach wurde auch der FC Bayern München offensiv wieder präsenter. Erst kam Makaay aus spitzem Winkel zum Abschluss, FCSP-Torhüter Hollerieth war in dieser Szene aber genauso auf dem Posten wie wenige Minuten danach, als Ballack einen Standard direkt auf das Tor brachte. Bis zur Pause kam noch Dinzey zu einer Torgelegenheit und insgesamt blieb der Eindruck, dass der FC St. Pauli hier trotz des Pausenrückstands das bessere Team war. Weil man viel griffiger in den Zweikämpfen und laufbereiter war, die Intensität des Bergmann-Teams war extrem hoch. Dem FCB hingegen gelang es zu keinem einzigen Zeitpunkt, die notwendige Ruhe ins Spiel zu bringen. Von einem geordneten Aufbauspiel waren die Gäste jederzeit weit entfernt, dem FC St. Pauli gelang es, ein ausgewachsenes Chaos auf dem Platz zu erzeugen. Auf der anderen Seite gab es aber durchaus ruhigere Spielphasen. Der FCSP konnte das Spiel mehrfach ruhiger aufbauen, einzig Palikuća wurde aggressiv von den Bayern-Spielern angelaufen.

Ein Spiel auf Augenhöhe

Zur zweiten Hälfte wechselte der FC Bayern München einmal. Jens Jeremies ersetzte Bastian Schweinsteiger, der Wechsel war aber nicht positionsgetreu. Jeremies übernahm die Sechs von Hargreaves, der seinerseits fortan auf der linken Halbposition zu finden war. Am Spiel änderte dieser Wechsel wenig. Der FC St. Pauli hatte weiterhin leichte Vorteile durch das Vorhandensein einer Doppelsechs gegen die Mittelfeldraute, was ihnen viele zweite Bälle bescherte. Und er hatte große Vorteile, weil er einfach nicht aufhörte, intensiven Fußball zu spielen.

FC St. Pauli macht das Spiel, aber nicht das Tor

Den Lohn für diese beiden Vorteile gab es dann fast in der 53. Minute: Der FC St. Pauli zog das Mittelfeld im Aufbau sehr breit, Meggle verlagerte das Spiel aus dem Zentrum hinaus auf die rechte Seite, wo Schultz und Lechner gegen Lahm eine Überzahl hatten (weil Hargreaves zu mittig positioniert war – ein strukturelles Problem des Spiels mit einer Mittelfeldraute). Schultz hatte daher Ruhe zum Flanken und nutzte diese für eine maßgeschneiderte Hereingabe auf Luz, der höher als Lúcio sprang und per Kopf den Ball perfekt traf, damit dieser seinen Weg ins lange Eck des FCB-Tores finden würde. Nahezu das gesamte Stadion hatte den Tor-Schrei bereits auf den Lippen, doch diese Rechnung wurde ohne Oliver Kahn gemacht. Der FCB-Torhüter reagierte blitzschnell, machte sich lang und lenkte den Ball mit einer überragenden Parade um den Pfosten herum.

Der FC St. Pauli blieb weiterhin das bessere Team, es war eine überragende Phase von Braun-Weiß: Kurz nach dieser Großchance verpasste Palikuća eine Freistoßflanke am zweiten Pfosten nur ganz, ganz knapp und ein Abschluss von Dinzey wurde im FCB-Strafraum geblockt, selbiges passierte mit einem Scharping-Schuss. Der Schuss von Makaay kurz danach zischte nur knapp am FCSP-Gehäuse vorbei, es war die erste Torannäherung der Bayern nach langer Zeit. In der 64. Minute sprang Meggle der Ball im Strafraum zwar an die Hand und sein Abschluss wurde, wie auch der von Boll in der gleichen Szene, geblockt, aber das Spiel war zu diesem Zeitpunkt auf jeden Fall völlig offen. Auch wenn der FC St. Pauli nach einer Stunde Spielzeit hinten lag, diese Partie erfüllte FCSP-Fans bereits jetzt mit Stolz. Der Drittligist hatte gegen den Rekordmeister und Tabellenführer der Bundesliga nicht nur mehr vom Spiel und legte Herz und Lunge auf den Rasen, sondern hatte auch die klar besseren Chancen.

Aufregung um ausbleibenden Elfmeterpfiff

In der 66. Minute hätte sich der FC Bayern München dann nicht über einen Elfmeterpfiff beschweren dürfen. Dinzey brachte einen hohen Ball in den Strafraum, dort stiegen Boll und Ismaël hoch, der FCB-Innenverteidiger gewann das Kopfballduell. Allerdings nur, weil er Boll mit der linken Hand nach unten drückte, sich klar bei seinem Gegenspieler aufstützte. Für solche Szenen kann es durchaus Elfmeter geben und zusammen mit der falschen Abseits-Entscheidung gegen Luz in der ersten Hälfte muss schon festgehalten werden, dass der FC St. Pauli in dieser Partie mit Schiedsrichter-Entscheidungen Pech hatte.Kahn und Boll gerieten jedenfalls aneinander, diskutierten die Szene anschließend noch leidenschaftlich aus.

Artikelbild:FC St. Pauli vs. FC Bayern München 0:3 – Der Traum ist aus!

Oliver Kahn und Fabian Boll mit einem kurzen und entspannten Klönschnack am Mittwochabend. Schiedsrichter Knut Kircher und Valérien Ismaël wollen lieber, dass das Spiel zwischen dem FC St. Pauli und dem FC Bayern München weiterläuft.

// (Martin Rose/Bongarts/Getty Images/via OneFootball)

Am Ende fehlt die Kraft

Dem FC Bayern München war nach rund zwei Dritteln Spielzeit die Partie komplett entglitten. Doch es kam, was irgendwie kommen musste, wenn ein Team mehr als eine Stunde lang die fehlende individuelle Qualität mit Intensität kaschieren kann: Der Rekordmeister kam immer stärker auf, je länger das Spiel dauerte. Eine Viertelstunde vor Schluss setzte der talentierte Lahm zum Dribbling an. Seinen Schuss aus 20 Metern lenkte Hollerieth gerade noch so an den Pfosten. Wenige Minuten danach war Makaay frei durch, lupfte den Ball aber über das Tor. In der 84. Minute war es dann soweit: Ein Eckball des FCB rutschte durch in den Fünfmeterraum zu Pizarro, der aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste.

Das war er, der Knockout. Durch den zweiten Treffer des FC Bayern München war klar, dass der aufopferungsvoll kämpfende FC St. Pauli das Pokal-Halbfinale verlieren würde. Während die letzten Minuten des Spiels runterliefen, hörte man von den Rängen „You’ll Never Walk Alone“. In der letzten Minute der regulären Spielzeit erhöhte Pizarro noch einmal. Der Pokal-Traum des FCSP endet schmerzhaft, aber nicht ohne Stolz zu sein auf dieses Team, das in einer historischen Partie lange Zeit dagegen hielt und mindestens ebenbürtig gewesen ist.

Das Ende der Pokal-Serie bedeutet auch, dass sich der FC St. Pauli nun auf die letzten Spiele in der Liga konzentrieren kann. Der Spielplan ist absolut gnadenlos. Samstag geht es bereits weiter mit dem Top-Spiel gegen den Tabellendritten Holstein Kiel. Wenn der FCSP nochmal eingreifen möchte in den Aufstiegskampf, dann ist ein Sieg zwingend notwendig. Daher: Kurz durchatmen, Kräfte sammeln und dann Samstag mit genau so einer Intensität am Millerntor Kiel schlagen.

In die „Mixed Zone“ nach dem Spiel könnt ihr übrigens mitkommen. Heute Abend (09.04., 19:30 Uhr) werden Andreas Bergmann und Thomas Meggle anlässlich des nahenden 20. Geburtstags dieser Partie im Museum Rede und Antwort stehen. Auch mein Spielbericht wird dort besprochen, ich darf nämlich auch dabei sein und freue mich sehr darauf. Kommt gerne vorbei!Immer weiter vor!// Tim

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