FC Bayern München
·7. August 2026
FCB freut sich über Testspielsiege, Rekord-Reichweite und Fan-Nähe

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·7. August 2026

Die sechs sehr intensiven Tage endeten mit einem triumphalen Bayernsieg und dem ersten Pokal der Saison: Mit 2:1 (1:0) bezwang der FC Bayern im ersten echten Härtetest der Vorbereitung vor 38.176 begeisterten Zuschauern im Kai Tak Stadium in Hongkong Europa-League-Sieger Aston Villa. Auch sonst bestimmte der Deutsche Meister und Pokalsieger das Geschehen in der angenehm temperierten und klimatisierten Hightech-Arena im Audi Football Summit gegen den Premier-League-Club, ließ den Ball auf einem schwer zu bespielenden Rasen bestmöglich zirkulieren und setzte immer wieder gefährliche Nadelstiche in der Offensive. Zwei davon verwertete erst Minjae Kim per Kopf (37.), ehe Luis Díaz mit einem Kunstschuss unter die Latte (73.) einen Schlussstrich unter die Partie und eine äußerst erfolgreiche 10. Audi Summer Tour zog. Der Anschlusstreffer von João Gomes kam für Aston Villa zu spät, weil Manuel Neuer kurz vor Schluss sensationell gegen einen Kopfball aus nächster Nähe parierte.
Die Asienreise hatte in der Woche zuvor bereits eindrucksvoll gezeigt, wie der FC Bayern Sport, Nähe zu den Fans und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet. Die Reise diene dazu, „die Fans vor Ort zu begeistern, um Kontakte zu verknüpfen und zu vertiefen sowie um uns als FC Bayern zu zeigen mit allem, was uns wichtig ist“, so Herbert Hainer bei der Abschlusspressekonferenz. Besonders hervorgehoben wurde vom Präsidenten des FC Bayern, dass die Spieler nach den öffentlichen Trainingseinheiten in Asien Autogramme gaben und für Selfies zur Verfügung standen – „kein anderer Club hat das gemacht“, so Hainer. So auch wieder nach dem Vorbereitungsspiel gegen Aston Villa unmittelbar vor dem Heimflug nach München: „Wir wollen den Menschen nah sein und nicht nur als Bild im Fernsehen. Wir wollen spürbar sein und nicht nur sichtbar“, so Hainer.
Gleichzeitig hat der FC Bayern die enorme digitale Reichweite der eigenen Medienkanäle genutzt und weiter ausgebaut: Über 1.000 Content Pieces in zehn Sprachen wurden während der Tour veröffentlicht, dazu 20 Spieler-Produktionen umgesetzt und insgesamt 150 Millionen Menschen mit den Inhalten erreicht, allein 70 Millionen Video-Views wurden generiert. So kamen allein an den drei Tagen in Korea über eine Million neue Fans hinzu. Vorstand Marketing und Vertrieb, Rouven Kasper, ordnete diese Zahlen ein: „Allein in Asien haben wir 560 Millionen Follower, in Korea acht Millionen und in China über 140 Millionen. Wir haben Fancommunity-Manager in den Ländern sitzen – das macht kein anderer Club. Dadurch ist die Bindung der Fans eine ganz andere.“ Kasper betonte zudem: „Wir haben alle gemeinsam aufs Parkett gezaubert, dass wir nicht nur quantitativ viele Events hatten, sondern auch, wie wir sie gemacht haben: fannah und spürbar. Das hat uns von allen anderen Clubs differenziert.“
Auch Chefcoach Vincent Kompany zeigte sich sehr zufrieden mit der Audi Summer Tour „Ich bin beeindruckt. Wir wissen, wer dabei ist und wer nicht dabei ist. Wir wollen immer zeigen, wofür Bayern steht. Wenn ich darauf blicke, wie die jungen Spieler das gemacht haben, freut mich das seht. Insgesamt haben es alle Spieler sehr gut gemacht.“
Inhaltlich setzte der FC Bayern auf lokale Authentizität und kreative Kollaborationen – von der Hypebeast-Kooperation mit Sonderflocks und Sonderkollektionen, die komplett ausverkauft waren und für einen Umsatzrekord sorgten, bis hin zu Aktionen mit K-Pop-Artists, koreanischen YouTubern, TV-Hosts und lokalen Artists sowie dem Besuch von Trainer Vincent Kompany auf einer Jeju-typischen Mandarinenfarm. „Wie wir interkulturell auf die Menschen eingehen – das macht kein anderer Club und das macht uns stolz“, fasste Kasper zusammen. Auch in Hongkong sorgte der FC Bayern für besondere Nähe, etwa als einziger Club, der auf der Plattform Threads in Kantonesisch mit den Menschen vor Ort kommuniziert.
Sportvorstand Max Eberl unterstrich, dass der Spagat zwischen intensiver Tour und sportlicher Vorbereitung ebenfalls gelungen sei: „Die Spiele und das Training sind für uns das Elementare. Der Sport sollte immer auf Augenhöhe mit diesen Zielen sein, das ist uns gelungen.“ Sein Fazit: „Man spürt es im ganzen Club: Es ist ein großes Miteinander. Das macht Vereine am Ende aus, nur so kann man erfolgreich sein. Deshalb sind solche Reisen enorm wichtig, dass die Zusammengehörigkeit zwischen Mannschaft und allen drumherum gestärkt wurde.“
Ähnliche Worte gab es bereits vor gut einem Jahr, als die Reise zur Klub-WM in den USA zur Basis einer extrem starken Saison wurde. Daran möchte der FC Bayern nun wieder anknüpfen - mit viel Rückenwind aus auch wenn der Grundstein diesmal kein amerikanischer, sondern ein asiatischer ist.
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