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·5. Januar 2026
Fenerbahce plant Doppeltransfer: Sörloth und Nkunku im Fokus – Guendouzi-Deal vor Abschluss

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·5. Januar 2026

Juventus Turin arbeitet laut La Gazzetta dello Sport an einer Verstärkung für die Offensive und hat Alexander Sörloth auf der Liste, was direkt die Planungen von Fenerbahce beeinflussen könnte. Die „Bianconeri“ reagieren damit auf die ausbleibende Durchschlagskraft im Sturm und plant die nächste Phase der Kaderentwicklung bereits in der laufenden Saison. Im Zentrum steht dabei auch die Zukunft von Dusan Vlahovic, dessen Vertrag zum Saisonende ausläuft und dessen Abschied als realistisches Szenario gilt.
Als Alternative werden neben Alexander Sörloth auch weitere Profile diskutiert, weil Juventus einen technisch starken und zugleich physischen Stürmer sucht. In diesem Kontext fällt nach La Gazzetta dello Sport auch der Gedanke an eine Tauschlösung, bei der ein Spieler als Gegenleistung in die Verhandlungen eingebracht werden könnte. Für Sörloth spricht vor allem seine Konstanz in Spanien, die ihn zu einem Kandidaten für die Rolle des Zielstürmers macht.
Alexander Sörloth stand in dieser Saison bei Atletico Madrid in 23 Spielen auf dem Platz und kommt auf sechs Tore sowie einen Assist. Klar ist: Atletico Madrid nutzt ihn als robusten, direkten Stürmer, der Räume bindet und Abschlüsse erzwingt.
Genau dieses Profil macht ihn für Klubs interessant, die im Strafraum mehr Wucht benötigen. Für Juventus wäre er ein Typ, der das Spiel nach vorn vereinfacht und gleichzeitig im Kombinationsspiel stabil bleibt. Dass sein Name parallel auch in der Türkei kursiert, verschärft den Markt zusätzlich.
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Fenerbahce hat den Stürmertransfer in der Winterphase priorisiert und bewertet die Personalien Christopher Nkunku und Alexander Sörloth unabhängig voneinander. Nach Informationen der türkischen Tageszeitung Sabah will der Klub beide Prozesse entschlossen vorantreiben, um die Offensive kurzfristig auf ein höheres Niveau zu heben. Dabei rückt vor allem Nkunku in den Fokus des Trainerstabs.
Domenico Tedesco möchte Nkunku demnach als „Falsche 9“ einsetzen und sein System um den Offensivspieler herum aufbauen. Gleichzeitig heißt es, dass Fenerbahce nach dem Samsunspor-Spiel im Rahmen des Supercups ein Treffen ansetzt, um den Prozess zu beschleunigen. Die Botschaft der Klubführung: Entscheidungen sollen nicht verschleppt, sondern zeitnah finalisiert werden.
Parallel treibt Fenerbahce nach weiteren Angaben der Sabah eine weitere Schlüsselpersonalie voran: Matteo Guendouzi. Dem Bericht zufolge ist der Klub mit dem französischen Mittelfeldspieler in allen Punkten einig, nachdem Domenico Tedesco den Transfer ausdrücklich bei Präsident Sadettin Saran eingefordert hatte. Entscheidend war dabei das Gesamtpaket, das sportliche Rolle und finanzielle Perspektive verbindet.
Guendouzi, der bei Lazio Rom jährlich 2,5 Millionen Euro verdient, akzeptierte dem Vernehmen nach ein Angebot von vier Millionen Euro plus Bonuskomponenten. In den Verhandlungen zwischen den Vereinen nennt der Bericht eine Offerte von 23 Millionen Euro, während Lazio die Erwartung angeblich später auf 30 Millionen Euro anhob. Die Gespräche laufen weiter, zugleich wird in den Details betont, dass der Transfer noch in dieser Woche abgeschlossen werden könne.
Während die Transfergespräche im Hintergrund laufen, richtet sich der Blick sportlich auf den Supercup. Im Halbfinale trifft Fenerbahce in Adana auf Samsunspor, und Präsident Sadettin Saran machte die Zielsetzung öffentlich klar. Gegenüber A Spor sagte er nach der Ankunft: „Ziel ist der Titelgewinn. Adana ist ein wunderschöner Ort. Die Menschen von Adana sind herzlich. Wir freuen uns, hier zu sein. Unsere Motivation ist gut.“
Mit dieser Aussage setzt Saran den Rahmen: sportlicher Erfolg steht im Vordergrund, parallel soll der Kader gezielt verstärkt werden. Die Kombination aus Titelambition und Transferdruck erhöht den Handlungszwang, gerade weil Fenerbahce in mehreren Personalien gleichzeitig vorankommen will. Die nächsten Tage werden damit nicht nur auf dem Platz, sondern auch am Verhandlungstisch richtungsweisend.









































