LIGABlatt
·26. Juli 2026
Fenerbahçe-Trainer Kartal spricht sich für Verbleib von İsmail Yüksek aus

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Trainer-Rückkehrer İsmail Kartal soll gegenüber dem Fenerbahçe-Management den klaren Wunsch geäußert haben, von einem Verkauf von Sechser İsmail Yüksek abzusehen. Bei den "Kanarienvögeln" steht der türkische Nationalspieler noch bis Sommer 2028 unter Vertrag.
Als İsmail Kartal in der Saison 2023/24 zuletzt auf der Trainerbank von Fenerbahçe saß, gelang seinem Namensvetter İsmail Yüksek unter der Leitung des mittlerweile 65-Jährigen der Durchbruch in der Süper Lig. Jetzt ist Kartal bekanntlich zurück in Kadıköy, wo er laut einem Bericht der türkischen Tageszeitung "Milliyet" unbedingt wieder mit dem defensiven Mittelfeldspieler zusammenarbeiten möchte. Daher habe der erfahrene Coach die Verantwortlichen der Gelb-Marineblauen darum gebeten, sämtliche möglicherweise eingehenden Transferangebote für Yüksek abzulehnen. Stattdessen soll der 27-Jährige, der seit 2020 abgesehen von drei zwischenzeitlichen Leihen zu Bursaspor, Adana Demirspor und Balıkesirspor das Fenerbahçe-Trikot trägt, in der neuen Saison eine Schlüsselrolle in der Mittelfeld-Zentrale des türkischen Vizemeisters einnehmen.
Enttäuschende WM mit der Türkei
Beim 1:0-Erfolg gegen den polnischen Klub Górnik Zabrze in der Champions-League-Qualifikation saß Yüksek zuletzt über die volle Spieldauer hinweg auf der Ersatzbank. Das dürfte aber keineswegs mit mangelnder Wertschätzung seitens Trainer Kartal, sondern vielmehr mit der Tatsache zusammenhängen, dass der Sechser nach seiner WM-Teilnahme mit der türkischen Nationalmannschaft praktisch keine Sommerpause hatte und daher wohl noch nicht wieder zu 100 Prozent im Saft steht. Bei den beiden vorherigen Testspielen gegen LASK (2:1) und Pogoń Stettin (4:0) war Yüksek jeweils im Laufe des zweiten Durchgangs eingewechselt worden. Geht es nach dem Geschmack des aus Bursa stammenden Profis, soll die kommende Saison mit Fenerbahçe deutlich erfolgreicher werden als die Weltmeisterschaft mit der "Millî Takım": Die Türken scheiterten in der Gruppenphase und blieben damit auf ganzer Linie hinter den hohen Erwartungen zurück.
Foto: Ahmad Mora / Getty Images







































