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·7. Januar 2026
Fenerbahce vor Rekordtransfer: Guendouzi-Deal mit Lazio – Tavares-Thema und Oosterwolde-Entscheidung

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·7. Januar 2026

Fenerbahce steht unmittelbar vor dem Rekordtransfer von Matteo Guendouzi: Mit Lazio Rom geht es um 25 bis 30 Millionen Euro inklusive Boni.
Der Klub drückt im Winterfenster sichtbar aufs Tempo und arbeitet an den letzten Details mit dem italienischen Verein. Matteo Moretto und Fabrizio Romano ordnen die Gespräche als weit fortgeschritten ein und verorten die Gesamtsumme im Bereich von 25 bis 30 Millionen Euro inklusive Prämien. In diesem Paket würde Guendouzi zum teuersten Zugang der Vereinsgeschichte werden, sofern die finalen Schritte in diesem Korridor abgeschlossen werden.
Auch die Dynamik rund um mögliche Konkurrenz spielt eine Rolle: Nach Berichten über ein Interesse aus Spanien intensivierte Fenerbahce den Prozess zusätzlich. Der Fokus liegt darauf, den Deal zügig zu schließen und die Personalie nicht bis in die späten Wochen des Fensters zu ziehen. Sportlich bringt Guendouzi in dieser Saison 16 Einsätze sowie zwei Tore und einen Assist mit, sein Vertrag in Rom läuft bis 2028.
Calciomercato beschreibt eine Situation, die auf einen bevorstehenden Abgang hindeutet: Guendouzi verabschiedete sich demnach bereits von seinen Teamkollegen.
Solche Signale entstehen erfahrungsgemäß erst dann, wenn ein Transfer intern greifbar wird und die Beteiligten das Ende der gemeinsamen Zeit konkret einordnen. Gleichzeitig bleibt für den Vollzug entscheidend, dass die Klubs in den letzten Punkten übereinkommen, insbesondere bei Bonus-Mechaniken und Zahlungsstruktur. Genau dort liegt typischerweise die letzte Verhandlungsschicht, bevor Dokumente finalisiert werden.
Für Fenerbahce wäre der Schritt nicht nur sportlich, sondern auch symbolisch: Ein Transfer in dieser Größenordnung setzt ein klares Zeichen an Liga und Konkurrenz. Dass Guendouzi laut italienischer Darstellung bereits Abschied nimmt, unterstreicht die Erwartung, dass die Entscheidung zeitnah fällt. Im Hintergrund steht zudem der Marktwert des 28-Jährigen, der mit 26 Millionen Euro angegeben wird.
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Im Umfeld der Guendouzi-Verhandlungen taucht ein weiteres Lazio-Thema auf: Nuno Tavares wird als möglicher Abgang gehandelt und intern angeboten.
Corriere dello Sport schreibt, Lazio plane die Trennung von Nuno Tavares und habe den portugiesischen Linksverteidiger Fenerbahce vorgeschlagen. Wie der Klub auf diese Offerte reagiert, bleibt offen, doch die zeitliche Nähe zum Guendouzi-Countdown sorgt dafür, dass beide Personalien in der Öffentlichkeit miteinander verknüpft werden. Bemerkenswert ist zudem, dass Tavares zuvor auch Besiktas angeboten wurde, bevor sein Name in diesem Kontext erneut auftauchte.
Tavares kommt in dieser Saison auf zehn Einsätze und einen Assist, sein Vertrag in Rom läuft bis 2029. Sein Marktwert wird mit 15 Millionen Euro beziffert, was ihn grundsätzlich zu einer Investition macht, die sportlich und finanziell sauber begründet werden müsste. Für Fenerbahce würde die Bewertung davon abhängen, wie der Klub die linke Seite im Kader plant und ob Prioritäten eher auf anderen Baustellen liegen.
Fenerbahce lehnte ein Angebot aus England für Jayden Oosterwolde ab und setzte damit ein klares Zeichen in der Kaderplanung.
Sercan Hamzaoglu berichtet, der niederländische Defensivspieler sei aus England angefragt worden, doch Fenerbahce nahm das Angebot nicht an. Oosterwolde gilt als wichtiger Baustein, weil er sowohl als Linksverteidiger als auch in einer linken Innenverteidigerrolle eingesetzt werden kann. Genau diese Vielseitigkeit erklärt, warum der Klub in der Entscheidungslogik schnell und eindeutig blieb.
In dieser Saison steht Oosterwolde bei 25 Spielen und einen Assist, sein Vertrag läuft bis 2028. Mit einem Marktwert von 16 Millionen Euro ist er ein Spieler, der automatisch Aufmerksamkeit erzeugt, sobald Premier-League-Klubs anklopfen. Die sofortige Ablehnung passt zu einem Kurs, der Stabilität in der Defensive über kurzfristige Erlöse stellt.
Für die Innenverteidigerplanung nahm Fenerbahce Kontakt zu PSG-Verteidiger Lucas Beraldo auf und prüft damit eine weitere Option für die linke Innenbahn.
TRT Spor ordnet den Schritt als konkrete Aktivität im Verteidiger-Markt ein: Fenerbahce begann demnach mit Gesprächen über Lucas Beraldo, der bei Paris Saint-Germain unter Vertrag steht. Der 22-Jährige wechselte im Januar 2024 vom FC Sao Paulo nach Paris, die Ablöse lag bei 20 Millionen Euro. In der laufenden Saison kommt er auf zehn Spiele und ein Tor, sein Marktwert wird ebenfalls mit 20 Millionen Euro geführt.
Der Name zeigt, dass Fenerbahce parallel zur Offensiv- und Mittelfeldplanung auch die Defensive im Blick hält, insbesondere die linke Seite. Sollte ein solcher Transfer real werden, würde er die interne Konkurrenz unmittelbar erhöhen und die Rollenverteilung in der Abwehr neu justieren. In Summe zeichnet sich damit ein Fenster ab, in dem der Klub nicht nur auf eine große Personalie setzt, sondern mehrere Schienen gleichzeitig fährt.









































