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·9. Mai 2026

FIFA Fußball WM 2026: US-Behörde warnt Fußball-Fans vor Fentanyl

Artikelbild:FIFA Fußball WM 2026: US-Behörde warnt Fußball-Fans vor Fentanyl

Die Fußball-WM 2026 bringt für Fans nicht nur hohe Preise, weite Wege und Sicherheitsrisiken mit sich, sondern in den USA auch eine zusätzliche Warnung vor gefährlichen Drogen. Die US-Behörden mahnen eindringlich zur Vorsicht beim Konsum von Freizeitdrogen und verweisen auf das erhebliche Risiko tödlicher Fentanyl-Dosen. Hinweise darauf, dass Dealer gezielt WM-Fans ins Visier nehmen, gibt es nach Angaben der Behörden zwar nicht.

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WM-Fanartikel und Merchandise am Flughafen von Kansas City, Missouri, am 5. Mai 2026 – kurz vor dem Anpfiff der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Jamie Squire / Getty Images


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DEA warnt vor tödlichem Risiko

Die US-Drogenbekämpfungsbehörde DEA stellte klar, dass alle, die in den Vereinigten Staaten Drogen kaufen oder einnehmen, sich einem hohen Lebensrisiko aussetzen. „Wir wollen sicherstellen, dass sie (die Fans, d. Red.) sich darüber im Klaren sind, dass die Drogen, die auf der Straße und online verkauft werden, tödlich sind“, sagte DEA-Vertreter Frank Tarentino der Nachrichtenagentur AFP bei einem Besuch eines DEA-Labors in New York. Hintergrund ist die weiter hohe Zahl an Überdosierungen durch das synthetische Opioid Fentanyl.

Tarentino betonte: „Fast alle Drogen, die wir heute beschlagnahmen, enthalten Fentanyl.“ Nach Angaben der Behörde enthalten 29 Prozent der landesweit untersuchten Tabletten eine tödliche Dosis von rund zwei Milligramm. Parallel dazu waren die Drogentodesfälle in den USA seit den späten 2010er-Jahren stark gestiegen und erreichten 2022 mit 108.000 Fällen ihren Höchststand. Darunter waren 73.000 Todesfälle durch synthetische Opioide.

Weniger Tote 2024, aber weiter hohe Gefahr

Für 2024 meldeten die US-Gesundheitsbehörden einen Rückgang auf insgesamt 80.000 Drogentote. 48.000 davon standen im Zusammenhang mit synthetischen Opioiden, die nach wie vor die häufigste Ursache für Überdosierungen sind. Tarentino empfahl Fans, sich in Apotheken das Nasenspray Naloxon, auch unter dem Namen Narcan bekannt, zu besorgen. Es könne die Wirkung einer Opioid-Überdosis rasch aufheben.

„Denn wenn jemand auf der Straße in einem Überdosiszustand ist, kann jeder Vorbeigehende mit Naloxon dieser überdosierten Person helfen“, erklärte er. Fentanyl-Teststreifen lehnte Tarentino dagegen als unzuverlässig ab. Sie könnten ein „falsches Sicherheitsgefühl“ vermitteln.

Die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko beginnt am 11. Juni und endet am 19. Juli.

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