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·29. Mai 2026

Finnland vor Länderspiel gegen Deutschland: Trainer Friis will Stammelf einspielen

Artikelbild:Finnland vor Länderspiel gegen Deutschland: Trainer Friis will Stammelf einspielen

Finnlands Nationaltrainer Jacob Friis nimmt das Testspiel gegen Deutschland alles andere als auf die leichte Schulter. Für den Dänen ist die Partie ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Nations League, in der er seine Auswahl weiter einspielen will.

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Finnlands Nationaltrainer Jacob Friis verfolgt konzentriert das Spielgeschehen nach dem FIFA-Series-Freundschaftsspiel zwischen den neuseeländischen All Whites und Finnland im Eden Park in Auckland am 27. März 2026. Der dänische Coach übernahm das finnische Nationalteam im Januar 2025. (Phil Walter / Getty Images)


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Friis setzt auf eine klare Linie

„Es gibt keine unwichtigen Spiele. Vor allem nicht jetzt, da wir uns auf die Nations League vorbereiten“, machte Friis deutlich. Seit Januar 2025 steht der 48-Jährige an der Seitenlinie Finnlands, nachdem er seinen Posten als Assistent des damaligen Augsburg-Trainers Jess Thorup aufgegeben hatte.

In der WM-Qualifikation blieb Finnland hinter den Niederlanden und Polen zurück. Einzig der 2:1-Sieg gegen Polen sorgte für ein Ausrufezeichen. Nun richtet der Verband den Blick auf die Nations League, während die beiden ersten Länderspiele des Jahres gegen Neuseeland und Kap Verde eher dem Experimentieren dienten. Gegen den WM-Teilnehmer Neuseeland setzte es ein 0:2, gegen Kap Verde sprang ein 1:1 heraus.

Sechs Änderungen und eine Verjüngung

Im Vergleich zu diesen Partien gibt es nun sechs Veränderungen im Aufgebot. Es handelt sich dabei allerdings nicht um komplett neue Gesichter, sondern vor allem um Profis, die im März verletzungsbedingt fehlten. Friis hat ohnehin einen Umbruch eingeleitet und setzt auf eine Verjüngung des Kaders.

Erfahrene Kräfte wie Angreifer Teemu Pukki und Mittelfeldspieler Rasmus Schüller haben ihre Nationalmannschafts-Karrieren beendet. Dafür rückten mehrere Akteure aus der U-21 nach, die im vergangenen Sommer an der EM-Endrunde teilgenommen hatte.

Gegen Deutschland soll die Stammelf wachsen

Die Phase des Ausprobierens dürfte nun größtenteils vorbei sein. Gegen Deutschland und anschließend gegen Ungarn soll sich Finnlands mögliche Startelf möglichst festigen, besonders im Duell mit der DFB-Auswahl. „In Deutschland werden wir auf ein absolutes Top-Team treffen, was uns die Chance auf einen sehr guten Test bietet, der uns zeigt, wie unsere Arbeit gegen einen Weltklassegegner funktioniert.“

In der möglichen Anfangsformation finden sich mehrere Spieler mit Erfahrung im deutschen Fußball. Dazu zählen Linksaußen Naatan Skyttä vom 1. FC Kaiserslautern sowie die Doppelsechs mit dem früheren HSV-Profi Anssi Suhonen und Nürnbergs Adam Markhiev. Besonders prominent besetzt sind zudem der frühere Leverkusener Joel Pohjanpalo im Sturm und Torhüter Lukas Hradecky, ebenfalls einst in Leverkusen aktiv.

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