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·2. März 2026

Flick erinnert an BVB: Barça heiß auf die Wende – 4:0 „können wir auch“

Artikelbild:Flick erinnert an BVB: Barça heiß auf die Wende – 4:0 „können wir auch“

Die katalanische Hauptstadt ist heiß auf die „Remontada“: Der FC Barcelona will nach dem Hinspiel-0:4 gegen Atlético das „Unmögliche mögliche machen“, wie Hansi Flick es formuliert. Der Trainer sieht sein Team in der Lage, das Finale der Copa del Rey noch zu erreichen, spricht plötzlich von Borussia Dortmund und erklärt, worauf es ankommt.

„Natürlich wichtig, dass wir ohne Gegentor auskommen“

Vier Tore am Samstag gegen den nun ehemaligen Tabellendritten von LaLiga – also warum nicht auch vier Tore am Dienstag (21 Uhr) gegen den neuen Tabellendritten? Beim FC Barcelona will man sich trotz der herben 0:4-Demütigung im Hinspiel des Copa-del-Rey-Halbfinals gegen Atlético Madrid noch nicht geschlagen geben. Immerhin haben die Katalanen beim Rückspiel ja jetzt auch die eigene Anhängerschaft im Rücken.


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Zur Sache geht es im Camp Nou, in dem sie anders als am Wochenende gegen den FC Villarreal (4:1) allerdings bestenfalls kein Tor kassieren sollten. Schon bei einem gegnerischen Treffer bräuchte es allein für den Gang in die Verlängerung fünf eigene Erfolgserlebnisse.

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Darauf hat am Montagmittag auch Hansi Flick aufmerksam gemacht. Der Trainer ist weit davon entfernt, das Handtuch in dieser Pokal-Saison zu werfen. „Wir liegen vier Tore zurück und wollen das Unmögliche möglich machen. Das ist unser Ziel für morgen. Wir alle wissen, dass es nicht leicht ist, aber wir geben nicht auf. Wichtig ist natürlich, dass wir ohne Gegentor auskommen, aber auch, dass wir an unsere Stärke glauben und es schaffen können. Wir müssen clever spielen, aber auch mit dem Hunger, dass wir es geschehen lassen können. Als Team, als Einheit. Das ist für morgen der Schlüssel. Wir spielen Zuhause, wollen gewinnen. Um das Finale aber zu erreichen, muss mehr herausspringen als nur ein Sieg. Wir geben nie auf, alles ist möglich“, sagte Flick in der Pressekonferenz.

Flick will beide Halbzeiten 2:0 gewinnen

Jeder im Stadion werde die Mannschaft unterstützen, so der 61-Jährige, der daran erinnerte, mit Barça selbst schon nach einem 4:0 im Hinspiel ins Wanken geraten zu sein: in der Champions League gegen den BVB. „Wir haben ein gutes Beispiel aus der vergangenen Saison, als wir Dortmund hier 4:0 geschlagen haben und sie sich sagten: ‚Wir wollen in beiden Halbzeiten zweimal treffen.‘ Das könnte vielleicht ein Ziel sein. Wir wissen aber, dass es schwierig ist. Wir spielen gegen ein fantastisches Team, das uns im letzten Spiel sehr wehgetan hat. Aber wir können das umgekehrt auch“, gab der Coach selbstbewusst zu verstehen.

Verwiesen wird dieser Tage in Barcelona allen voran auf das legendäre 6:1 im März 2017 gegen Paris Saint-Germain. Die epische Aufholjagd hatte Lionel Messi und Co. damals den Einzug ins Viertelfinale der Königsklasse beschert – nach einer 0:4-Klatsche bei PSG. Zu viel will sich Flick mit der Historie dann aber doch nicht beschäftigen: „Ich denke nicht an die Vergangenheit oder die Zukunft. Es geht darum, was im Hier und Jetzt passiert. Wir kennen die Geschichten, das könnte auch ein gutes Vorbild sein, aber es ist unser Job, es zu schaffen. Wir müssen morgen unsere beste Form abrufen, das will ich vom Team sehen.“

Das schier Unmögliche möglich machen: „Wenn jemand, dann wir“

Pedri vor Startelf-Comeback: „Dieses Spiel ist so wichtig“

Verzichten muss er dabei jedoch auf Robert Lewandowski. Der 37-jährige Pole, der bei 14 Saisontoren steht, hat sich einen Bruch der linken Augenhöhle zugezogen. „Wir müssen damit umgehen, akzeptieren es. Es war eine unglückliche Situation, weil er gegen die Schulter des Gegners gestoßen ist. Es ist eine gute Chance für andere Spieler, so sehe ich es“, so Flick, der Pedri – gerade in Abwesenheit des verletzten Frenkie de Jong und des gesperrten Eric García – wiederum wieder von Anfang an aufstellt: „Dieses Spiel ist so wichtig. Es ist gut, ihn zu haben und wir schauen, wie lange er spielen kann.“

García wäre sowohl für die Doppelsechs als auch für die Innenverteidigung eine Option gewesen. Ob Kapitän Ronald Araújo oder Gerard Martín mit Pau Cubarsí im Abwehrzentrum agiert, ist noch offen. Einen Einsatz des Uruguayers schloss Flick nicht aus: „Kann sein, warum nicht? Wir werden sehen, ich kann es jetzt nicht sagen, da ich mit der Startelf noch nicht fertig bin. Ich weiß um seine Stärken, muss darüber nachdenken.“

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