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·5. März 2026

„Nicht an den Plan gehalten“: Harmloser HSV zurück im Tabellenkeller!

Artikelbild:„Nicht an den Plan gehalten“: Harmloser HSV zurück im Tabellenkeller!

Das hatte sich der HSV völlig anders vorgestellt! Im Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen verloren die Rothosen nach einer vor allem offensiv enttäuschenden Leistung verdient mit 0:1.

Erst viel zu spät kam der Aufsteiger gegen eine dominant agierende Werkself gefährlich vor das Tor. Der eingewechselte Youngster Otto Stange versuchte es nach einem mutigen Sololauf (90.+1), ehe Luka Vuskovic wenige Sekunden vor dem Abpfiff die große Chance auf das 1:1 vergab. Aus kurzer Distanz scheiterte der eigentlich so treffsichere Innenverteidiger am überragend reagierenden Bayer-Keeper Janis Blaswich. Auch den Abpraller köpfte Vuskovic knapp über die Latte (90.+8).


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Viel mehr brachte der HSV offensiv jedoch nicht zustande. Entsprechend schonungslos und vor allem einheitlich fiel auch die anschließende Reaktion von Mannschaft und Trainer aus. „Wir sind nicht in die Positionen gekommen, in die wir wollten und haben uns nicht an unseren Plan gehalten“, klagte Ersatzkapitän Nicolai Remberg bei Sky. Auch Keeper Daniel Heuer Fernandes bemängelte, dass man es nicht geschafft habe, „in unsere Räume zu kommen“.

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Foto: Getty Images

HSV lobt Bayer-Pressing: „Haben es gut gemacht“

Ein Blick auf die Zahlen stützt diese Analyse. Der HSV verzeichnete gegen Leverkusen gerade einmal drei Torschüsse, zwei davon in der Nachspielzeit. Auch in Puncto Genauigkeit haperte es sichtlich: nur 75 Prozent aller Pässe brachten die Hanseaten an den Mitspieler.

Die mangelnde Offensivgefahr war jedoch nicht ausschließlich auf die eigene Leistung zurückzuführen. In der Tat präsentierte sich der Vizemeister in Hamburg enorm reif, die Konterabsicherung stimmte. „Leverkusen hat es gut gemacht. Sie sind aggressiv angelaufen und haben uns gut gepresst, da waren wir ein bisschen zu unsauber im Ballbesitz“, stellte Heuer Fernandes treffend fest.

Und auch Merlin Polzin machte der Werkself ein Kompliment: „Wir sind auf eine Mannschaft getroffen, die im Champions-League-Achtelfinale steht und uns das Leben extrem schwer gemacht hat. Es ist ärgerlich, dass wir das Spiel verlieren, aber sicherlich nicht unverdient.“

Schon am Samstag (15.30 Uhr, Sky) will der HSV ein anderes Gesicht zeigen. Nach zwei Niederlagen binnen drei Tagen kommt dem Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg eine absolute Schlüsselrolle zu. Aktuell liegt der Vorsprung auf den Relegationsplatz bei nur noch vier Punkten.

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