Barçawelt
·12. Mai 2026
Flick rüffelt Lamine Yamal wegen Palästina-Flagge

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·12. Mai 2026

Lamine Yamal schwenkt bei der Busparade des FC Barcelona eine Palästina-Flagge. Hansi Flick wird damit konfrontiert und verrät, dass ihm so etwas nicht gefällt.
Rüffel für Lamine Yamal vom Trainer: Dass der junge Superstar des FC Barcelona am Montagabend die Busparade des FC Barcelona zur gewonnenen Meisterschaft auch dafür genutzt hat, um seine Solidarität mit Palästina zum Ausdruck zu bringen, hat Hansi Flick nicht allzu gut gefallen.
Yamal schwenkte eine große Flagge, als der Barça-Tross feiernd durch die Straßen der katalanische Hauptstadt fuhr. Der 18-Jährige, für den die Saison auf Vereinsebene wegen einer Verletzung des hinteren Oberschenkelmuskels im linken Bein bereits beendet ist, ist ein gläubiger Muslim.
Flick wurde damit am Dienstagmittag in der Pressekonferenz vor dem LaLiga-Auswärtsspiel am Mittwoch gegen Deportivo Alavés (21:30 Uhr) konfrontiert, dabei dabei zu Protokoll: „Das mag ich normalerweise nicht. Ich habe mit ihm gesprochen und ihm gesagt: Wenn er das machen will, ist es seine Entscheidung. Er ist alt genug, 18 Jahre alt. Wir spielen Fußball, um die Leute glücklich zu machen. Das ist das Erste, was wir tun müssen.“
Hintergrund: Der Nahostkonflikt zwischen Israel und den Palästinensern beschäftigt seit Jahrzehnten die internationale Politik und sorgt weltweit immer wieder für Diskussionen. Besonders seit der jüngsten Eskalation im Gazastreifen zeigen auch Protagonisten aus dem Sport öffentlich ihre Solidarität mit betroffenen Menschen – sowohl auf palästinensischer als auch auf israelischer Seite. Dabei stehen humanitäre Aspekte, das Leid der Zivilbevölkerung und Forderungen nach Frieden häufig im Mittelpunkt. Gleichzeitig gelten politische Botschaften im Fußball als sensibles Thema, weshalb entsprechende Aktionen regelmäßig kontroverse Reaktionen hervorrufen.







































