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·3. September 2026

Fortuna-Duell zwischen Köln und Düsseldorf: Was für wen spricht

Artikelbild:Fortuna-Duell zwischen Köln und Düsseldorf: Was für wen spricht

Am Sonntag kommt es zum Abschluss des 4. Spieltages zum Fortuna-Duell zwischen Fortuna Köln und Fortuna Düsseldorf. Im Vorfeld analysiert liga3-online.de, was für wen spricht.

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Erfahrung: Mit einem Durchschnittsalter von 26,2 Jahren weist Fortuna Köln den ältesten Kader der 3. Liga auf. Allein fünf Spieler sind Ü30, darunter Hamadi Al Ghaddioui. Damit verfügen die Südstädter über gleich mehrere Führungsspieler, die auf dem Platz Verantwortung übernehmen und in engen Spielen den Unterschied ausmachen können. Gerade in einer Liga, in der körperliche Robustheit, Zweikampfstärke und der Umgang mit Drucksituationen entscheidend sind, kann diese Erfahrung zu einem wichtigen Vorteil werden.


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Heimstark: Das heimische Südstadion ist eine Festung. So blieben die Kölner in der kompletten Aufstiegssaison ohne Niederlage vor eigenem Publikum. Die letzte Pleite musste die Mannschaft von Trainer Matthias Mink im April 2025 gegen die zweite Mannschaft von Fortuna Düsseldorf hinnehmen. Seitdem blieb Fortuna Köln in 21 aufeinanderfolgenden Pflichtspielen ohne Niederlage im eigenen Stadion – bei 14 Siegen und sieben Unentschieden. Auch Alemannia Aachen konnte die Südstädter am 2. Spieltag trotz Führung nicht besiegen.

Düsseldorf auswärtsschwach: Während die Kölner heimstark sind, hat Düsseldorf so seine Probleme mit Auswärtsspielen. Saison- und ligaübergreifend haben die Rheinländer die letzten sechs Partien in der Fremde allesamt verloren. Eine Bilanz, die mitverantwortlich für den Abstieg war. Insgesamt musste F95 in der Vorsaison gleich zwölf Auswärtsniederlagen hinnehmen und konnte gerade mal vier Spiele gewinnen. Der Saisonauftakt in Mannheim ging ebenfalls verloren.

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Individuelle Klasse: Rein auf dem Papier ist Fortuna Düsseldorf den Kölnern weit voraus, verfügen die Rheinländer mit einem Marktwert von 11,7 Millionen Euro doch über den wertvollsten Kader der 3. Liga. Allein Elias Egouli, Tim Oberdorf, Andreas Müller, Jorrit Hendrix, Steven van der Sloot und Dominique Heintz sind zusammen 4,4 Millionen Euro wert – und damit fast genauso viel wie der komplette Kader der Kölner. Dieser wird mit einem Marktwert von 4,7 Millionen Euro gelistet, was im Liga-Vergleich den viertletzten Platz bedeutet.

Bilanz: Insgesamt 33 Mal standen sich beide Klubs in der Historie laut "transfermarkt.de" bislang gegenüber – oft mit dem besseren Ausgang für die Düsseldorfer. 14 Spiele konnte F95 gewinnen, nur elfmal ging Köln als Sieger vom Platz. Seit vier Partien, die zwischen 2002 und 2004 allesamt noch in der Oberliga stattfanden, ist Fortuna Düsseldorf ungeschlagen. Die letzte Niederlage gab es im März 2002.

Fan-Unterstützung: Auf die Fans kann sich F95 trotz des schwachen Saisonstarts verlassen. Nachdem in den Heimspielen gegen Hoffenheim II und Stuttgart II zuletzt jeweils über 25.000 Zuschauer in die Arena pilgerten, reisen nun auch 3.000 Fans mit nach Köln. Damit werden sie rund ein Drittel der Gesamtzuschauer im ausverkauften Südstadion ausmachen. Stimmungstechnisch dürften die Düsseldorfer Anhänger dabei lauter sein als die Heimfans.

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