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·15. Februar 2026

Foto zeigt: Ball bei Cottbus gegen Mannheim war im Tor

Artikelbild:Foto zeigt: Ball bei Cottbus gegen Mannheim war im Tor

Groß war sie, die Aufregung beim Spiel zwischen Energie Cottbus und Waldhof Mannheim am Sonntagnachmittag, nachdem Schiedsrichter Ben Henry Uhrig in der Nachspielzeit nicht auf Tor für Energie entschieden hatte. Nachdem die TV-Bilder die Szene nicht auflösen konnten, zeigt ein Foto nun: Der Ball war im Tor.

Tor hätte zählen müssen

Es lief bereits die siebte Minute der Nachspielzeit, als Energie Cottbus nochmal einen Eckball bekam. Tolcay Cigerci brachte das Spielgerät in den Fünfmeterraum und fand dort den Kopf von Nyamekye Awortwie-Grant. Dieser beförderte den Ball an die Unterkante der Latte, von dort aus sprang das Leder an die Hüfte von Waldhof-Keeper Thijmen Nijhuis und dann schließlich ins Feld zurück.


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Während die Cottbuser bereits jubelten, entschied Schiedsrichter Ben Henry Uhrig nach Rücksprache mit seinem Assistenten, dass der Ball nicht vollständig hinter der Linie war. Eine Fehlentscheidung, wie sich im Nachgang herausstellte. Nachdem die TV-Bilder zunächst keine Aufklärung liefern konnten, zeigt ein Foto, das in der "Lausitzer Rundschau" veröffentlicht wurde, dass der Ball eindeutig mit vollem Umfang hinter der Linie war.

Wie schmerzhaft werden die zwei fehlenden Punkte?

Somit hätte der Treffer zählen müssen. "Eindeutig Tor, jeder weiß, dass der Ball drin war", sagte Trainer Claus-Dieter Wollitz nach der Partie und führte aus: "Schauen Sie mal, wo der Torhüter steht und wo der Ball ist." Schließlich stand Nijhuis deutlich hinter der Linie. Einen Vorwurf machte der 60-Jährige dem Schiedsrichter-Gespann aber nicht und wollte die Schuld für den verpassten Sieg auch nicht bei den Unparteiischen suchen. Dennoch ist der nicht gegebene Treffer für Energie ohne Frage ärgerlich.

Zwar genügte das Remis, um an die Tabellenspitze zurückzukehren, doch im engen Aufstiegsrennen können zwei Punkte am Ende durchaus den Unterschied ausmachen. Schließlich beträgt der Vorsprung auf Rot-Weiss Essen, das Fünfter ist, gerade mal zwei Zähler. Mit einem Videobeweis samt weiterer Kameraperspektiven beziehungsweise der Torlinientechnik wäre das Tor gegeben worden. Doch auch in der kommenden Saison wird es in der 3. Liga keinen VAR geben. Nach dem "Tor-Klau von Cottbus" dürften die Diskussionen um technische Hilfsmittel nun nochmal Fahrt aufnehmen.

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