Fragwürdige Schiri-Ansetzung zwischen Stuttgart und Frankfurt - Gräfe entsetzt | OneFootball

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·14. Mai 2026

Fragwürdige Schiri-Ansetzung zwischen Stuttgart und Frankfurt - Gräfe entsetzt

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Beim Duell zwischen Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart am 34. Spieltag der Bundesliga geht es für beide Vereine noch um einiges. Die Schwaben kämpfen um den Einzug in die Champions League, die Hessen darum, die Saison zu retten und sich überhaupt für einen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren. Gerade aufgrund der immensen Bedeutung dieser Partie und der beiden beteiligten Vereine ist die Entscheidung, dass Tobias Welz als Schiedsrichter fungieren wird, äußerst fragwürdig.

Deshalb überrascht die Ansetzung

Dass die Auswahl auf den 48-Jährigen gefallen ist, ist vor allem aus zwei Gründen verwunderlich. Zum einen ist da das DFB-Pokal-Halbfinale zwischen dem VfB Stuttgart und dem SC Freiburg zu nennen, welches Welz als Hauptschiedsrichter leiten durfte. In dieser Partie hinterließ der Referee alles andere als einen guten Eindruck und wurde im Nachgang scharf kritisiert.Nach einer klaren Fehlentscheidung in Form eines aberkannten Tores der Gäste aus Freiburg waren die Diskussionen bereits groß, dann äußerte sich Deniz Undav nach Abpfiff zum Schiri und fand klare Worte: "Ich bin auch unzufrieden mit dem Schiri. Ich mag den eh nicht. Wir hatten schon einmal ein Problem. Er hat uns schon einmal gepfiffen, da war das genau das Gleiche."Zum anderen ist seine Ansetzung brisant, da der 48-Jährige aus Wiesbaden kommt und somit eine Nähe zum Heimteam aus Frankfurt aufweist. Bis zur Corona-Pandemie 2020 war es noch untersagt, dass ein Schiedsrichter eine Partie von einem Klub aus seinem heimischen Bundesland leitet. Seither ist es regeltechnisch im grünen Bereich, sorgt aber dennoch für Diskussionen.


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Gräfe mit scharfer Kritik

Auf X äußerte sich bereits der ehemalige Spielleiter und heutige Schiedsrichter-Experte Manuel Gräfe zu dieser Thematik. Dabei zeigte sich der 52-Jährige fassungslos darüber, dass die Auswahl auf Tobias Welz gefallen ist, für den die Begegnung zwischen Frankfurt und Stuttgart übrigens auch die letzte seiner Karriere sein wird."Wenn man denkt, es kann doch nicht noch schlimmer werden, überraschen DFB-Schiedsrichter-Bereich und selbst mittlerweile UEFA einen immer wieder und umso mehr in letzter Zeit!", so Gräfe. Der 52-Jährige führt fort: "Wie kann man nach der Vorgeschichte so auf Spielglück bei der Ansetzung setzen? Unverantwortlich auch Welz gegenüber."

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