The Football Faithful
·9. Juli 2026
Frankreich gegen Marokko – Vorschau und Teamnews

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Frankreich und Marokko treffen am Donnerstagabend im Boston Stadium in einer Viertelfinal-Neuauflage ihres WM-Halbfinals von 2022 aufeinander, wobei ein Platz unter den letzten Vier gegen Spanien oder Belgien auf dem Spiel steht.
Vor vier Jahren in Katar gewann Frankreich dieses Duell mit 2:0, beendete damit Marokkos bemerkenswerten Lauf und ebnete den Weg für das größte WM-Finale der Turniergeschichte. Beide Nationen haben sich seitdem weiterentwickelt. Frankreich ist die einzige Mannschaft bei diesem Turnier, die noch nie in Rückstand geraten ist, und hat bei fünf Siegen in Folge 14 Tore erzielt.
Marokko ist seit 34 Spielen ungeschlagen, hat als erste afrikanische Nation erstmals in Folge das WM-Viertelfinale erreicht und reist nach Siegen gegen die Niederlande im Elfmeterschießen sowie gegen Kanada mit 3:0 in den K.-o.-Runden an. Diese Bilanz ist bedeutend. Ebenso Marokkos Historie in diesem Duell: In sechs vorherigen Aufeinandertreffen haben sie Frankreich nie geschlagen.
Deschamps erhält einen wichtigen Fitness-Boost und muss zugleich einen bestätigten Ausfall hinnehmen. Aurélien Tchouaméni ist seit seiner Adduktorenverletzung, die ihn beim Sieg gegen Paraguay außer Gefecht setzte, nicht ins Training zurückgekehrt und wird voraussichtlich nicht zum Einsatz kommen. Manu Koné von der Roma spielt weiter auf seiner Position neben Adrien Rabiot vom AC Mailand in der Doppelsechs.
Marcus Thuram von Inter Mailand, der gegen Paraguay wegen eines Wadenproblems fehlte, ist ins Training zurückgekehrt und von der Bank aus einsatzbereit. Michael Olise, Bradley Barcola und Manu Koné gehen jeweils mit einer Gelben Karte in dieses Spiel — eine zweite Verwarnung würde für jeden von ihnen eine Sperre für das Halbfinale bedeuten. Frankreichs Einspruch gegen Olises Gelbe Karte wurde vor dem Spiel am Donnerstag von der FIFA abgelehnt.
Mohamed Ouahbi bestätigte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel am Mittwoch, dass Saibari nicht spielen wird. Der Stürmer des FC Bayern, der in der Gruppenphase drei Tore erzielte und den entscheidenden Elfmeter gegen die Niederlande verwandelte, erlitt in der 22. Minute des Sieges gegen Kanada eine Oberschenkelverletzung und wurde nicht rechtzeitig fit.
Soufiane Rahimi von Al Ain, der als sein Ersatz eingewechselt wurde und gegen Kanada in der Nachspielzeit traf, beginnt im Sturm. Auch Chadi Riad ist wegen einer Knieverletzung fraglich — er verpasste das Spiel gegen Kanada komplett, und sein Einsatz ist ungewiss, wobei Redouane Halhal wahrscheinlich in der Innenverteidigung ersetzen wird. Achraf Hakimi, Issa Diop, Redouane Halhal und Bilal El Khannouss gehen allesamt mit einer Gelben Karte in dieses Spiel.
Deschamps’ Mannschaft war bisher die unerbittlichste Offensivkraft des Turniers. Auf drei oder mehr Tore in jedem ihrer ersten vier Spiele — Siege gegen Senegal mit 3:1, Irak mit 3:0 und Norwegen mit 4:1 in der Gruppe sowie gegen Schweden mit 3:0 in der Runde der letzten 32 — folgte ein hart erkämpfter 1:0-Sieg gegen Paraguay im Achtelfinale, in dem Désiré Doué den Elfmeter herausholte, den Mbappe verwandelte.
Frankreich hat in den K.-o.-Runden noch kein Gegentor kassiert und lag im gesamten Turnierverlauf zu keinem Zeitpunkt zurück. Mbappe steht bei sieben Toren, eines hinter Messi und gleichauf mit Haaland in der Torschützenliste um den Goldenen Schuh. Michael Olise führt alle Spieler bei diesem Turnier mit fünf Assists an, drei davon führten zu Toren von Mbappe.
Ouahbis Mannschaft hat einen anderen Weg nach Boston genommen. Auf ein 1:1 gegen Brasilien im ersten Gruppenspiel — Saibaris Lupfer sorgte für große Bewunderung — folgten Siege gegen Schottland und Haiti. Die Niederlande stellten die härteste Prüfung dar: Marokko brauchte einen Kopfball von Issa Diop in der 91. Minute zum 1:1, ehe das Elfmeterschießen mit 3:2 gewonnen wurde.
Gegen Kanada im Achtelfinale kamen sie nur langsam ins Spiel, erzielten dann aber drei Tore in der zweiten Halbzeit, wobei Ounahis Doppelpack die Partie entschied, bevor Rahimi in der Nachspielzeit noch das dritte Tor nachlegte. Brahim Díaz vom AC Mailand hält mit vier Assists bei diesem Turnier den afrikanischen Rekord für die meisten Assists bei einer einzelnen Weltmeisterschaft. Sein Zusammenspiel mit Hakimi auf der rechten Seite ist Marokkos gefährlichste kreative Waffe.
Voraussichtliche Startelf Frankreichs (4-2-3-1): Maignan; Kounde, Upamecano, Saliba, Digne; Kone, Rabiot; Dembele, Olise, Barcola; Mbappe
Voraussichtliche Startelf Marokkos (4-2-3-1): Bounou; Hakimi, Diop, Riad, Mazraoui; El Aynaoui, Bouaddi; Diaz, Ounahi, El Khannouss; Rahimi
Das Spiel wird im Vereinigten Königreich live auf ITV1, ITVX und STV übertragen.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































