Frauen des 1. FC Köln gelingt Vereinsrekord – Verletzungsschock überschattet 3:0-Erfolg | OneFootball

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·12. September 2026

Frauen des 1. FC Köln gelingt Vereinsrekord – Verletzungsschock überschattet 3:0-Erfolg

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Frauen des 1. FC Köln gelingt Vereinsrekord – Verletzungsschock überschattet 3:0-Erfolg

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Daniel Mertens

12 September, 2026

Die Kölner Fußballerinnen legen den besten Bundesliga-Start ihrer Vereinsgeschichte hin. Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen gegen Union Berlin 3:0. Der dritte Sieg im vierten Spiel bedeutete den neuen Vereinsrekord. Der gesamte FC-Vorstand um Jörn Stobbe, Jörg Alvermann und Ulf Sobek freute sich auf der Tribüne mit dem Team. Überschattet wurde der Nachmittag von dem Schreckmoment, als Sophie Nachtigall auf einer Trage vom Platz musste.

Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startelf im Vergleich zum deutlichen 4:0-Auswärtserfolg beim 1. FSV Mainz 05 auf zwei Positionen. Sandra Jessen stand erstmals in dieser Saison in der Anfangsformation. Zudem kehrte Pauline Bremer in die erste Elf zurück. Amelie Bohnen und Lydia Andrade rutschten dafür auf die Ersatzbank.

Die Frauen des 1. FC Köln

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Beide Mannschaften tasteten sich zunächst langsam in das Duell, doch nach einer Viertelstunde zogen die Kölnerinnen das Tempo an. Laura Vogt eroberte einen Ball stark im Mittelfeld, Sophie Nachtigall legte ab auf Pauline Bremer, die aus spitzem Winkel aber am langen Eck vorbeischoss (18.). Wenige Augenblicke später köpfte Taylor Ziemer eine Flanke von der rechten Seite von 29 am zweiten Pfosten im Fünfer freistehend knapp am Tor vorbei (19.). Den anschließenden Abstoß führte Unions Torfrau Nadine Böhi genau in den Fuß einer Kölnerin am Sechzehner aus. Pauline Bremer legte schließlich im Strafraum quer und Taylor Ziemer schoss, traf jedoch Böhi, von welcher der Ball zum Jubel der Kölnerinnen ins Tor trudelte (19.).

Vorentscheidung fällt kurz nach dem Wechsel

Die Gastgeberinnen blieben nun auf dem Gaspedal. Sandra Jessen besaß die beste Chance zum zweiten Tor, ihr platzierter Schuss wurde jedoch von einer Berlinerin noch entscheidend zur Ecke abgewehrt (33.). Nach diesem eigenen ruhenden Ball wurden die Kölnerinnen jedoch plötzlich ausgekontert. Sophie Nachtigall verlor das Laufduell gegen Berlins Jill Janssens, deren Schuss die FC-Torfrau Lisa Schmitz mit den Fingerspitzen zur Ecke abwehren konnte (34.). Ein Ausgleich wäre zu diesem Zeitpunkt auch äußerst schmeichelhaft gewesen. Die FC-Frauen sorgten kurz nach dem Seitenwechsel für die Vorentscheidung. Laura Feiersinger flankte vom Flügel vor das Tor, wo Böhi letztlich den Ball aus der Gefahrenzone fausten wollte, allerdings genau zu Pauline Bremer abwehrte, die zum 2:0 einköpfte (50.).

Einen Schreckmoment gab es jedoch kurz danach: Sophie Nachtigall musste von Sanitätern auf einer Trage aus dem Franz-Kremer-Stadion gebracht werden. Die Offensivspielerin war zuvor bei einem Kopfballversuch im Sechzehner unglücklich mit ihrem Kopf gegen eine Gegenspielerin geprallt. Die Kölnerinnen hatten einmal Glück, dass Nele Bauereisen einen leichtfertigen Ballverlust von Laura Vogt im eigenen Sechzehner nicht nutzen konnte und freistehend über das Tor schoss (72.). Auf der Gegenseite bediente die eingewechselte Lydia Andrade Taylor Ziemer, doch die Stürmerin traf nur das Außennetz (73.). Andrade machte schließlich nach einem hohen Ball von Jessen in die Spitze alles klar. Die Stürmerin reagierte gedankenschneller als die Berliner Abwehr, lief allein auf das Tor zu und vollendete zum 3:0 (83.).

Als nächstes gegen Bayern München

Unterm Strich stand ein auch in der Höhe verdienter Sieg, schon der dritte in Serie. Der FC kletterte damit – zumindest bis Sonntag – auf den dritten Platz, der am Saisonende den Sprung in die Champions-League-Qualifikation bedeuten würde. Basis des aktuellen Erfolgs ist die stabile Defensivleistung, die Kölnerinnen sind seit mittlerweile 315 Minuten ohne Gegentor. Am kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim amtierenden Double-Sieger Bayern München weiter.

1. FC Köln: Schmitz – Leimenstoll (46. Bohnen), Sterner, Vogt, Gerhardt, Jessen – Feiersinger, Elsen – Nachtigall (58. Donhauser), Ziemer (85. Zeller), Bremer (70. Andrade). Tore: 1:0 Böhi (19., Eigentor), 2:0 Bremer (50.), 3:0 Andrade (83.). Zuschauer: 2000.


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