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·7. September 2026

Die Konkurrenz hat aufgerüstet: So haben sich die Bundesliga-Rivalen des 1. FC Köln verstärkt

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Die Konkurrenz hat aufgerüstet: So haben sich die Bundesliga-Rivalen des 1. FC Köln verstärkt

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Luca Kaiser

7 September, 2026

Der 1. FC Köln geht in sein zweites Bundesliga-Jahr nach der Rückkehr ins Oberhaus. Der eigene Profi-Kader wurde im Sommer mit zahlreichen Neuverpflichtungen verstärkt. Doch auch die Konkurrenz aus der Bundesliga hat ihre Hausaufgaben gemacht. Von frühen Transfer-Coups über schmerzhafte Abgänge bis hin zu spektakulären Last-Minute-Deals. So liefen die Transfers bei der direkten Konkurrenz des 1. FC Köln

Zahlreiche Spieler verstärken nach dem Transfersommer den Profi-Kader der Geißböcke als Neuzugänge. Doch auch die Konkurrenz war nicht untätig.

Eric Martel wechselte im Sommer nach Mainz

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Gladbach: Nach den Abgängen von Rocco Reitz, Haris Tabaković und Yannick Engelhardt hatten die Fohlen mit Zento Uno, Isac Lidberg, Enzo Leopold, Jan Leszczyński, David Herold und Yukhym Konoplya einen Großteil der Neuzugänge schon früh fix. Aufgrund des Wechsels von Nico Elvedi zu Leeds United holte Rouven Schröder kurz vor dem Pokalspiel Ko Itakura von Ajax Amsterdam zurück. Am Deadline-Day zauberte der Sportchef Nicolas Kühn aus dem Hut. Der Offensivspieler kam für ein Jahr auf Leihbasis von Como 1907.

Einnahmen: ~ 32 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 16 Millionen Euro

Sorgenfalten zu Beginn, ein Ausrufezeichen am Ende

Union: Mit Alexander Kral, Danilho Doekhi und Diogo Leite verlor Union drei Defensivspieler ablösefrei. Dazu verließen Oliver Burke und Ilyas Ansah den Klub. Besonders der Ansah-Transfer spülte mit einer Ablöse von rund 24 Millionen aufs Konto. Felix Uduokhai kam von Beşiktaş und soll dort eine zentrale Rolle übernehmen. Mit Zeno van den Bosch und dem ehemaligen Gladbacher Marvin Friedrich wurden zwei weitere Innenverteidiger ablösefrei verpflichtet. Kastriot Imeri von den Young Boys komplettierte die Verstärkungen im Mittelfeld.

Einnahmen: ~ 19 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 10 Millionen Euro

HSV: Beim Hamburger SV dürfte der Sommer für einige Sorgenfalten zu Beginn gesorgt haben. Mit Luka Vuskovic und Fabio Vieira endeten zwei wichtige Leihen. Dazu gingen Ransford Königsdörffer, Robert Glatzel und Fabio Baldé. Gleichzeitig holten die Hamburger interessante Namen wie Patson Daka, Terem Moffi, Albert Grønbæk, Sebastian Bornauw, Martin Adeline, Kofi Amoake und Bilal Nadir. Das größte Ausrufezeichen kam aber ganz zum Schluss. Am letzten Tag machte der HSV die feste Verpflichtung von Fabio Vieira vom FC Arsenal perfekt. Dazu kamen David Möller-Wolfe per Leihe von den Wolverhampton Wanderers sowie Zakaria El Ouahdi vom KRC Genk.

Einnahmen: ~ 10 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 30 Millionen Euro


Auf den letzten Drücker

Bremen: Werder Bremen hatte im Sommer einige Baustellen zu bearbeiten. Mio Backhaus, Karim Coulibaly und Romano Schmid verließen den Verein, zudem sorgte die Verletzung von Jens Stage kurz vor dem Ligastart für zusätzliche Probleme. Mit Youri Regeer von Ajax Amsterdam kam ein direkter Ersatz für Stage. Zudem machte Bremen mit Niclas Füllkrug und Eren Dinkci zwei Rückkehren perfekt. Mit Cedric Itten, Chuki und Kenny Quetant kamen weitere Verstärkungen für die Offensive. Auf den letzten Drücker legte Werder dann noch mit Moussa Ndiaye für die linke und Arthur für die rechte Abwehrseite nach.

Einnahmen: ~ 42 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 10 Millionen Euro

Schalke: Schalke 04 sorgte besonders auf der Zugangsseite für Aufsehen. Edin Džeko und Robin Gosens kamen aus Florenz und bringen enorme Erfahrung mit. Dazu verpflichtete Schalke Junior Adamu für die Offensive, Satoshi Tanaka für das Mittelfeld und Maximilian Wöber für die Defensive. Wenige Minuten vor dem Ende des Transferfensters holte Schalke dann noch Hee-chan Hwang per Leihe inklusive Kaufoption von den Wolverhampton Wanderers.

Einnahmen: ~ 0,2 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 2,6 Millionen Euro

Paderborn: Der SC Paderborn schaute bei Neuzugängen eher in die unteren Ligen und holte dort einige spannende Spieler. Vor dem ersten Spieltag kam dann mit Marvin Pieringer von Heidenheim mit Erfahrung im Oberhaus. Mit Rayan Philippe folgte am Deadline Day dann gleich noch ein zweiter. Auf der Abgangsseite musste der Aufsteiger mit den Wechseln von Mika Baur und Calvin Brackelmann sowie dem Leihende von Dennis Seimen drei enorm schmerzhafte Abgänge hinnehmen, die nur schwer zu ersetzen sein dürften.

Einnahmen: ~ 6,5 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 8,5 Millionen Euro

Entwicklungspotenzial statt großer Namen

Elversberg: Die SV Elversberg verfolgte im Sommer einen klaren Plan. Mit Cole Campbell, Noel Futkeu, Noah Darvich, Francis Onyeka und Maurice Krattenmacher holten die Verantwortlichen Spieler, die ein enormes Potenzial besitzen und dieses in unteren Ligen bereits unter Beweis stellten. Elversberg verzichtet damit weitgehend auf große Namen und setzt stattdessen auf Spieler, die noch am Anfang ihrer Entwicklung stehen.

Einnahmen: ~ 0 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 12 Millionen Euro

Mainz: Bei Mainz 05 ging es weniger um den großen Umbruch als um gezielte Verstärkungen. Für den FC besonders interessant. Eric Martel wechselte von Köln nach Mainz. Dazu kamen Ransford Königsdörffer vom Hamburger SV, Stefan Posch nach Leihe fest von Como, Fabio Gruber aus Nürnberg sowie Sheraldo Becker aus Spanien. Mainz holte damit Spieler, die das Bundesliga-Niveau bereits kennen und keine lange Eingewöhnungszeit benötigen.

Einnahmen: ~ 12 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 10 Millionen Euro

Augsburg: Auch der FC Augsburg hat seinen Kader verändert. Calvin Brackelmann kam aus Paderborn, Arijon Ibrahimović wurde vom FC Bayern ausgeliehen und Juma Bah wechselte auf Leihbasis von Manchester City nach Augsburg. Zudem wurden die beiden Außenverteidigerpositionen mit Hennes Behrens links und Young-Woo Seol rechts verstärkt. Die wichtigste Personalie gab es jedoch im Angriff. Dort verpflichteten die Fugerstädter Michael Gregoritsch fest von Bröndby.

Einnahmen: ~ 14 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 16 Millionen Euro

Wie viele Transfers hat der 1. FC Köln in diesem Sommer getätigt?

Inklusive Leihspieler sind es bisher insgesamt 24 Transfers in diesem Sommer.

Welcher Spieler ist der teuerste Zugang der Vereinsgeschichte?

Der teuerste Zugang der Vereinsgeschichte ist der Kolumbianer Jhon Cordoba. Im Sommer 2017 hat der FC rund 17 Millionen Euro an Mainz 05 überwiesen um sich die Dienste des Stürmers zu sichern.

Welcher Spieler ist der teuerste Abgang der Vereinsgeschichte?

Im Vorfeld der Saison 2018/19 hat der chinesische Club Tianjin Tianhai eine Ablöse in Höhe von knapp 30 Millionen Euro für Anthony Modeste bezahlt. Dahinter Folgen Jakub Kaminski und Lukas Podolski in der Liste der Rekordabgänge.

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