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·25. September 2026
Frauen des 1. FC Köln vor Pokal-Hürde beim Zweitligisten: „Dann wird es wieder schwer“ – Entwarnung bei Marina Hegering

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Simon Bartsch
25 September, 2026
Auswärts bei einem Zweitligisten. Was auf den ersten Blick für den 1. FC Köln als lösbare Aufgabe erscheint, entpuppte sich in den beiden Vorjahren jeweils als Stolperfalle. In der vergangenen Saison war im Achtelfinale beim SC Sand nach einem 2:3 Schluss. Ein Jahr zuvor scheiterte der FC bereits in der ersten Runde bei Borussia Mönchengladbach im Elfmeterschießen.
Marina Hegering steht den Fußballfrauen wohl wieder zur Verfügung
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Trainerin Britta Carlson gab sich vor dem diesjährigen Pokal-Auftakt überraschend selbstkritisch: „Wir sind zweimal im Pokal gegen Zweitligisten rausgeflogen, im letzten Jahr auch zurecht, weil wir das einfach nicht seriös genug angegangen sind.“ Das wiederum solle diesmal anders werden: „Ich weiß, dass unsere Mannschaft mit dem gesamten Team diesen Fehler kein zweites Mal machen will.“ Entsprechend habe man sich intensiv auf den Gegner vorbereitet, diesen auch live vor Ort beobachtet. Aktuell steht Hertha BSC in der zweiten Bundesliga auf dem zweiten Platz – und das als Aufsteiger.
„Die haben eine Mannschaft, die Fußball spielen will, die gute Ideen hat und robust ist“, charakterisierte Carlson die Hauptstädterinnen und unterstrich zugleich: „Trotzdem steht außer Frage, dass es an uns liegt, wie wir das Spiel gestalten. Wir wollen die Partie unbedingt gewinnen, wir sind der Favorit, das wollen wir auch ganz deutlich zeigen.“ Aber, und damit ist der Bogen zu den Vorjahren gespannt, dürfen die Kölnerinnen während der Partie keine Spannung abbauen: „Dafür braucht es eine ganz seriöse Leistung mit 100 Prozent Einsatz. Wenn wir nicht Vollgas geben und nur ein bisschen weniger Einsatz zeigen, dann wird es wieder schwer.“
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Eine gute Nachricht zeichnet sich vor der Reise nach Berlin ab. Marina Hegering könnte am Samstag schon wieder auf dem Platz stehen. Die Kapitänin hat die 2:5-Niederlage beim Deutschen Meister Bayern München offenbar glimpflich überstanden. Das MRT habe bei der 36-Jährigen zeigte keine strukturelle Verletzung offenbart. „Marina geht es gut“, verriet Carlson come-on-fc.com. Hegering habe in München lediglich „leicht etwas gemerkt“ und deshalb kein Risiko eingehen wollen.
Bereits am Dienstag stand die Abwehrspielerin wieder auf dem Trainingsplatz. „Wir bauen sie diese Woche weiter auf und es sieht, Stand jetzt, gut aus, dass sie auch am Wochenende dabei sein kann“, berichtete Carlson. Die Trainerin plant derweil keine großen personellen Umstellungen. Gerade das Tor wäre hierfür im Pokal prädestiniert, aber dort bleibe Lisa Schmitz gesetzt: „Wir werden im Tor nicht rotieren.“ Es gehe in Berlin „nicht um Spielpraxis, sondern in erster Linie darum, in die nächste Runde reinzuziehen“. Auch bei den Feldspielerinnen seien keine größeren Veränderungen vorgesehen. Der FC habe sich zuletzt immer besser auf den Positionen und in den Abläufen eingespielt. „Das ist wichtig für die kommenden schweren Aufgaben. Eine große Rotation haben wir nicht geplant.“
Hertha BSC soll unter keinen Umständen ein Stolperstein werden. Britta Carlson und ihr Trainerteam bereiten die Mannschaft entsprechend akribisch auf die Partie vor. Mit einem Sieg in der Hauptstadt wäre der erste Schritt getan auf dem Weg zum Finale im eigenen Wohnzimmer. Das Endspiel des DFB-Pokals steigt am 17. Mai im Rhein-Energie-Stadion.







































