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·17. September 2026

Frauen des 1. FC Köln wollen Bayern ärgern: „Die haben auch keine Lust, gegen uns zu spielen“

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Frauen des 1. FC Köln wollen Bayern ärgern: „Die haben auch keine Lust, gegen uns zu spielen“

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Daniel Mertens

17 September, 2026

Die FC-Frauen treten mit breiter Brust beim FC Bayern an: Nach drei Siegen in Folge und 315 Minuten ohne Gegentor soll ausgerechnet beim Favoriten die nächste Überraschung gelingen.

Größer könnte die Hürde kaum sein: Die Frauen des 1. FC Köln müssen am Samstag (14 Uhr) beim amtierenden Double-Sieger Bayern München antreten – und das ausgerechnet zum Wiesn-Auftakt. Die Bilanz spricht zwar klar gegen Köln – doch die jüngsten Auftritte in München sowie der Rückenwind nach dem Saisonstart machen Mut.

Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln

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Kurz nachdem am Samstagmittag das Oktoberfest eröffnet wird, wollen die FC-Frauen wenige Kilometer weiter nördlich für eine dicke Überraschung sorgen. Die Kölnerinnen sind zu Gast beim großen Favoriten Bayern München. Die Rollen scheinen klar verteilt zu sein, doch die Kölnerinnen reisen mit großem Selbstvertrauen an. Der FC hat die vergangenen drei Bundesliga-Spiele in Folge gewonnen und ist seit 315 Minuten ohne Gegentor. Beim Branchen-Primus steht nun der Härtetest für den Aufschwung an: „Wir wissen, dass es ein sehr schwerer Gegner ist. Aber ich glaube, die haben auch keine Lust, gegen uns zu spielen“, äußerte Britta Carlson selbstbewusst. Die Kölner Trainerin erinnerte dabei auch an die vergangenen Auftritte in München. Denn auch wenn der FC bislang alle 16 Bundesliga-Duelle gegen Bayern verloren hat, waren die letzten beiden Gastspiele durchaus ermutigend.

„Das wollen wir natürlich toppen.“

In der vergangenen Saison hielt der FC lange mit und ging durch Sandra Jessen sogar in Führung. Zur Halbzeit stand es 1:1, ehe Bayern nach dem Seitenwechsel aufdrehte und am Ende 5:1 gewann. Deutlich enger war es 2024/25. Damals mussten sich die Kölnerinnen lediglich mit 0:1 geschlagen geben. 70 Minuten lang hielt der FC die Münchnerinnen vom eigenen Tor fern. Genau daran will Carlson diesmal anknüpfen – und möglichst noch einen Schritt weitergehen: „Das wollen wir natürlich toppen.“

Die Grundlage für einen erfolgreichen Auftritt muss erneut eine stabile Defensive sein. Offen ist allerdings, wie Carlson ihre Abwehrzentrale besetzen kann. Mit Marina Hegering könnte zumindest eine erfahrene und gelernte Innenverteidigerin zurückkehren. Sollte die Ex-Nationalspielerin noch nicht bereit sein, müsste Carlson erneut mit positionsfremden Spielerinnen improvisieren. Das wiederum klappte zuletzt problemlos, mit Bayern kommt jetzt aber eine andere Wucht auf die Kölner Abwehr zu.

Kölner Hoffnungsschimmer gegen die Bayern

Offensiv deutet sich derweil eine Veränderung an. Lydia Andrade könnte gegen Bayern wieder in die Startelf rücken. Die Schweizerin hatte gegen Union Berlin zunächst nur auf der Bank gesessen, nach ihrer Einwechslung aber direkt getroffen.Carlson habe die Entscheidung bewusst getroffen, um den Ehrgeiz der 27-Jährigen zu wecken. Gegen Bayern könnte gerade ihr Tempo zu einem wichtigen Faktor werden. „Wir können auf jeden Fall die Münchenerinnen ärgern“, zeigte sich Andrade vor dem Duell selbstbewusst.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer für Köln könnte zudem der Spielplan sein. Bayern hat erst am Montagabend in Leverkusen zwar mit 3:2 gewonnen, musste dabei aber nach einem zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand lange kämpfen. Britta Carlson verfolgte das Duell im Haberland-Stadion live auf der Tribüne. Und drei Tage nach dem Spiel zum Wiesn-Auftakt wartet bereits der Champions-League-Auftakt gegen Manchester City auf die Münchenerinnen.



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